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wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

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Gehen oder Bleiben

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@Hola15 Mehrwert, ich verstehe was du meinst. Er hat ja auch gute Seiten, nicht alles ist doof. Wenn ich zb Unterstützung bei einem arzttermin benötige, dann ist er an meiner Seite und fährt mich und begleitet mich. Das meine ich mit „mein Fels in der Brandung“. Wenn ich ihn drum bitte, versucht er mich zu unterstützen, auch wenn er manchmal nichts versteht. Eine tolle Seite an ihm.
Aber:
Das würde er möglicherweise auch machen, wäre er ein guter Freund. Ich habe Freunde, die das auch so machen würden.

#76


S
Ihr Lieben, so viele haben mir geantwortet und ich nehme vieles als Anregung und Gedankenanstöße mit. Lieben Dank und alles Gute euch allen
Werde bestimmt bald wieder reinschauen!

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Gehen oder Bleiben

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HeavyDreamy
Zitat von SeySan:
Ich habe schon vor Jahren gesagt, dass ich umziehen möchte, wenn die Kids raus sind. Er sagte ja ja und schauen wir mal. Nun drängle ich seit langer Zeit und er sagt Neee möchte er nicht. Ist doch alles gut so. Da sind wir uns nicht einig. Und ich überlege, ob ich ohne ihn ausziehe.


Sey, du kannst ja ihm mitteilen, da er ja an seinen ganzen Dingen, die ER für gut findet, festhält, dass du dir vorübergehend erstmal eine kleine Wohnung nimmst, um für dich klar zu werden, ob es dir damit besser geht.

Ich habe bei dir das Gefühl, da er dir ja in keinster Weise entgegenkommt, dass du da einfach erstmal raus musst.

2-Zimmer würden reichen, mit Schlafsofa im Wohnzimmer und für deine Tochter das andere Zimmer.
Suche dir in Ruhe eine gute Wohnung aus!

Manche Männer haben es einfach öfters nicht mit Worten, sie werden meist nur "wach", wenn wenn Frau endlich Mal "Flagge" zeigt!

Da du dich in diesem Haus nicht wohlfühlst, ich würde mich da auch nicht wohlfühlen nach deiner Beschreibung, wäre das wirklich ein Grund, erstmal da raus zu gehen und dein Mann kann ja dann im "nassen" leben.

Und dann siehst du ja, ob dein Mann in "Bewegung" kommt (und ihr gemeinsam nochmals durchstartet dann)
oder ob er weiterhin auf das Haus besteht, sowie seine anderen Dinge, die ER für wichtig hält, aber dich ja nicht glücklich macht Lachendes Gesicht

Du hast einen Job? Was machst du beruflich?

#78


HeavyDreamy
Zitat von SeySan:
Ihr Lieben, so viele haben mir geantwortet und ich nehme vieles als Anregung und Gedankenanstöße mit. Lieben Dank und alles Gute euch allen
Werde bestimmt bald wieder reinschauen!


Erstmal alles von hier verarbeiten, genau Lachendes Gesicht Bis bald Lachendes Gesicht

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Waris07
@SeySan

Was genau müsste sich für dich konkret verändern, damit es sich wieder stimmiger anfühlt?
Wie viel bist du gerade innerlich in Bewegung, im Sinne von eigenes Verhalten, Kommunikation, Muster und Dynamiken zu erkennen, zu hinterfragen und selbst aktiv Schritt für Schritt zu verändern - statt vor allem auf Veränderung im Außen (Mann) zu warten?

Und noch eine ehrliche und wichtige Frage zum Ergründen: Gibt es im Moment überhaupt noch Dinge, die dein Mann "richtig machen" kann, oder fühlt sich gerade vieles grundsätzlich nicht mehr passend an?

Vielleicht hilft es dir, das alles nicht sofort als Entscheidungsfrage zu sehen, sondern eher als Prozess des Sortierens: Was ist dein Anteil, was ist sein Anteil - und was ergibt sich daraus dann Schrittweise an Klarheit über die Beziehung insgesamt.

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S
Zitat von SeySan:
Hallo zusammen, ich bin nicht ganz sicher ob ich an dieser Stelle richtig bin aber schiebt mich ruhig in den richtigen Bereich, falls nicht. Erstelle mich kurz vor, weil ich tatsächlich ganz neu hier bin und mich sehr freue, ein Forum gefunden zu haben. Ich glaube, dass es passt. Ich bin 57, weiblich, verheiratet, ...

Ich komm auch aus einer Langzeit-Beziehung (29 Jahre). Wir hatten auch seit Jahren keinerlei Liebe/Intimität mehr Das hat mir sehr gefehlt 😩 und hat u.a. zur Trennung geführt.

Ein Re-Start alleine ist möglich, kostet aber ganz viel Schmalz. Eigenes Gehaltskonto, eigene Wohnung, alleinige Steuererklärung etc. pp.. Generell viel alleine sein, sich neu ausrichten. Verlust von Vertrautem. Das stresst 😱

Du musst für dich klären, was genau dich so unzufrieden macht 🤨 . Wenn die Gründe auf deiner Seite zu finden, sind, wäre eine Trennung keine gute Idee.

Ansonsten muss man nicht unglücklich bis ans Ende des Lebens zusammen bleiben. Eine Trennung kann auch ein Brustlöser sein.

Bedenke: der Single-Markt mit Menschen Ü50 ist durchaus mühsam. Da finden sich nicht selten viele Gescheiterte. Und auch schon verbitterte Menschen.

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alleswirdbesser
Zitat von SeySan:
@Akelei76 danke dir, genau das will ich nämlich nicht. Als ich mit ihm geredet habe, hatte ich echt gehofft, dass er das auch wahrnimmt und dass er ...

Ich habe nur bis hierhin gelesen, und vielleicht hat schon jemand den Vorschlag gemacht - die Eheberatung aufzusuchen. Sie können euch auch professionell bei der Trennung begleiten, und dich und deinen Mann fachlich beraten, Erfahrung haben sie zu genüge und nicht nur, wenn es um den Erhalt der Ehe geht.

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S
@HeavyDreamy danke dir. Ja ich habe einen Job und auch einen, von dem ich leben kann, zum Glück. Ich werde sehen und hören, was mein Mann mitbringt, wenn er von seinem Wochenende zurückkommt. Ich hoffe sehr, dass er wenigstens jetzt mit seinen Freunden darüber redet und sich Rat geholt hat. Vielleicht fällt es ihm dann leichter, wenn er sich vorher geöffnet hat.

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HeavyDreamy
@SeySan genau, warte noch etwas ab.

Und ja, ich hoffe, er bekommt noch die Kurve, ansonsten heisst es für dich: Es wird Zeit Taten sprechen zu lassen Lachendes Gesicht

Mit Job und erwachsenen Kindern ist das auch machbar Lachendes Gesicht

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S
Nette Truppe hier 🙏👍🤗

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alleswirdbesser
Zitat von SeySan:
@Sincerite ja genau und so zieht es sich durch. Wir stehen gut zueinander nach 30 Jahren auch kein Wunder, wir kennen uns gut und respektieren ...

Hat sich dein Mann in all den Jahren so sehr verändert oder war er eigentlich schon immer so? Denn in meinen Augen macht es einen großen Unterschied.

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P
Hallo @SeySan
noch eine andere Art Einschätzung von meiner Seite.
Für mich kommst Du müde und abgebrannt rüber. Das fehlen von Nähe und Empathie kann einen innerlich aushungern, auch wenn es gar nicht böse gemeint ist.
Ich habe hier ein paar Zitate, die meinen Eindruck von müde bis hin zu überfordert fühlen unterstützten sollen.
Immerhin werden wir alle nicht jünger und alles mögliche wird so langsam als anstrengender wahrgenommen.
Zitat von SeySan:
Aber mittlerweile stoße ich immer wieder an Grenzen


Zitat von SeySan:
jetzt wird es etwas schwieriger.
Eine ist gerade wieder eingezogen und ich würde sie nicht mit ihrem Vater alleine lassen wollen. Sie verstehen sich nicht besonders gut.


Zitat von SeySan:
dass ich oft der Puffer zwischen erwachsenen Kindern und Vater bin. Ein weiterer Punkt, den ich so nicht mehr möchte ….


Zuerst wollte ich gefragt haben, was denn Deine Grenzen sind. Dazu kam noch gar nichts. Wo fühlst Du Dich begrenzt bzw bereits erschöpft?

Und die Situation mit deinem Kind, das zurück gekommen ist, scheint sich ja für Dich wie eine Schlinge um Deinen Hals anzufühlen. Du willst sie nicht alleine lassen und hast dadurch wesentlich mehr Stress.

Warum kann sie nicht mit ihrem Vater alleine wohnen bleiben?
Warum m u s s t Du da vermitteln?
Warum darf ein erwachsenes Kind nicht selber herausfinden, wie sie am besten mit ihrem Vater klar kommt?

An anderer Stelle schriebst Du, daß sie sich schon verstehen würden.

Wieviel von dem gefühlten, empfundenen Druck ist von Dir hausgemacht?
Was davon geht ohne Dich nicht?
Was würde passieren, wenn Du nicht mehr der Puffer wärst? Geht die Welt dann unter?

Ist das der Tropfen, der Deinen Frust zum Überlaufen brachte?

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S
@Perzet jetzt treibt dein Text mit etwas die Tränen in die Augen

Ja du hast recht, ich fühle mich immer (noch) verantwortlich für meine Kinder/Tochter. Dahinter steckt natürlich eine Geschichte, die einige Jahre unseres gemeinsamen Lebens als Familie beansprucht hat. Das möchte ich hier nicht ausbreiten.

Nur soviel sei dazu gesagt, mein Mann und Vater der Kinder hat diese Jahre mitgetragen, wie ein Fels in der Brandung, aber verstanden hat er seine Kinder nicht. Ich war ganz nah dran, habe sie verstanden und sie begleitet. Wir sind dadurch näher zusammen gerückt. Von ihrem Vater sind sie allerdings etwas weiter weg.
Da die Geschichte heute noch zum Tragen kommt, zwar nicht immer und in allen Bereichen, würden Vater und Tochter nicht harmonieren. Das funktioniert nicht.
Ich hole ihn manchmal aus seiner Welt näher zu den Kids und umgekehrt auch.
Ja, ich glaube, dass es noch Sinn macht, mein Puffer Dasein.

Vielleicht fällt es mir deshalb so schwer, mein eigenes Ding zu machen. Und ich bin ein großer Kontroll-Freak und brauche immer Sicht auf alles. Die Angst/Sorge, dass es nochmal so schlimm wird, wie in der Vergangenheit, ist noch sehr groß. Steckt noch in mir (ja ich habe professionelle Unterstützung bekommen).

Gar nicht so einfach das Leben und erst recht nicht eine Beziehung über so lange Jahre.
Ich überlege gerade, Ob mit Auszug der Kids der Inhalt der Beziehung weniger geworden ist.

Auf jeden Fall hast du recht, ich bin ausgebrannt, so könnte ich es fühlen. Es war und ist so mühsam, dem Ganzen noch Gutes abzugewinnen. Wir schon gesagt, ich sehe auch tolle Seiten….

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@alleswirdbesser aus meiner Sicht war er nicht immer so. Er hat sich auch mit den Jahren etwas verändert. Aber ich glaube das ist ein normaler Prozess, denn wir beide durchlaufen haben

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P
Zitat von SeySan:
ich bin ausgebrannt, so könnte ich es fühlen

Für mich klingt das durch Deine ganzen Zeilen durch.
Es ist ja auch so, daß man manchmal denkt: bis da vorne, bis dahin schaffe ich das noch. Da vorne wird es besser. Da kann ich mich erholen. Da haben wir wieder Zeit füreinander. Da kann ich ausruhen.
..
Und dann tauchen andere Dinge auf. Du bleibst gefordert. Anders. Aber keine Erholung. Kein starker Arm. Kein Wir.
Und keine Chance auf Aussicht, daß es bald besser wird.
Verzweiflung. Man wird nicht gehört.
Ja, jetzt möchtest Du nur noch weg da, wo andere sich nicht zu bewegen scheinen und alle Last bei Dir zu bleiben scheint.
Du kennst die Last bereits. Du magst nicht mehr. Auch das interessiert nicht.

Das Haus macht Arbeit. Der Garten. Eine kleinere Wohnung wirkt wie eine Erholung, was die benötigte Arbeit betrifft.
Und so könnte man bestimmt weiter aufzählen.

Was kannst Du konkret tun, um Erholung zu bekommen? Mass.? Therme? Anderes?

Zitat von SeySan:
Ich überlege gerade, Ob mit Auszug der Kids der Inhalt der Beziehung weniger geworden ist.

Klingt nach einem Ansatz, den Du weiter beobachten solltest. Die Kinder waren Euer letztes großes gemeinsames Projekt? Ziel? Aufgabe?

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