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Denn innerlich bist Du schon laaange kein loyaler Partner mehr für Deine Frau.
Ich denke auch kein Wunder bei dem, was ich beschrieb - oder?
Aber ins Handeln kommen muss ich, stimmt!
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x 1#181
G
GehenBleiben Mitglied
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Zitat von Ichduwir:
Du bist schon längst coabhängig und ihr beide lebt vom positiven Krankheitsgewinn. Sie will krank bleiben und du willst jammern.
Dem ersten Teil stimme ich zu, ob mein Lebensinhalt Jammern sein soll bezweifle ich. Eher verstehe ich die Welt nicht mehr. Und das von Jahr zu Jahr mehr.
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#182
A
Gehen oder bleiben? Zwischen zwei Frauen
x 3
G
GehenBleiben Mitglied
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Zitat von Vegetari:
Ja. Daher keine Veränderung möglich. Sie will keine Therapie? Dann will sie weder in sich selbst, noch bei euch investieren. Vergiss es !
Hier im Forum herum jammern führt nur kurzfristig zum Entlasten. Wie ist es bei Dir mit psych. Coaching ? @GehenBleiben ?
Worin besteht der Unterschied zwischen Coaching & Therapie?
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#183
Nela-Mary Mitglied
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Zitat von GehenBleiben:
Ich denke auch kein Wunder bei dem, was ich beschrieb - oder?
Du meinst es ist kein Wunder, dass du kein loyaler Ehepartner mehr bist? Selber Schuld quasi?
Ich finde, dass du das ganze recht schwarz-weiß siehst. Du bist nicht zufrieden, das ist völlig legitim. Aber was sind deine eigene Anteile an der Sache? Was sind die Wünsche und Bedürfnisse deiner Frau? Siehst du diese noch? Es liegt immer an beiden Seiten, wenn eine Beziehung nicht mehr so läuft, wie das sein sollte, aber ich persönlich finde, dass du die Schuld eher bei deiner Frau suchst.
Versteh mich nicht falsch. Wenn du gehen willst, dann geh. Aber mach bitte nicht deine Frau allein verantwortlich für deine Situation. Ich glaube dir, dass es nicht immer einfach ist, aber letztlich bist du selbst derjenige, der in dieser Lage verweilt.
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#184
G
GehenBleiben Mitglied
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Gestern war wieder eine Situation, wo ihre Persönlichkeitsstörung wegen einer Kleinigkeit wieder voll durchbrach und mich voll mit runterzog - wie so oft in vielen Jahren! Ja, sie ändert nichts, also stand nie beherzt zu einer Therapie, sagte die letzte ja auch, wie ich unlängst postete, von jetzt auf nachher ab - aber sie tut mir schon sehr leid, dass sie den Shice überhaupt hat. Ich spürte gestern parallel aber auch: Mir ist das zuviel, ich möchte eigentlich nur noch weg! Mich hindert u. a. daran, dass ich sie damit noch tiefer in die Shice reiten würde.
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#185
B
Butterblume63 Gast
Lieber Te! Das Gegenteil kann aber der Fall sein,dass deine Frau aufwacht und aus dem Dreck wo sie emotional gefangen ist raus findet.
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x 2#186
G
GehenBleiben Mitglied
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Zitat von Butterblume63:
Lieber Te! Das Gegenteil kann aber der Fall sein,dass deine Frau aufwacht und aus dem Dreck wo sie emotional gefangen ist raus findet.
Das wäre natürlich toll. Ich bin übrigens mittlerweile auch nicht mehr bereit, auf was zu warten. Die Uhr tickt schon zu lange und die Summe dessen, was sich in > 20 Jahren, so wie eben gestern, angesammelt hat, vergesse ich nicht mehr und hat mich ermattet und zermürbt.
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x 1#187
B
Butterblume63 Gast
Du verhälst dich wie ein Co- Abhängiger. Diesen wird in den Gruppen beigebracht dem " Süchtigen" nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Deine Frau musste ja nix tun,denn du hast ihr Verhalten und ihre Verweigerung Betreff Therapie jahrelang mitgetragen. Darüber ist vieles in dir kaputt gegangen.
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x 2#188
G
GehenBleiben Mitglied
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Also verkürzt dargestellt: Ganz am Anfang nichts gemerkt, dann hielt ich es für eine Marotte. Und über die Jahre merkte ich immer mehr: Mit meiner Frau stimmt was psychisch nicht. Dann Aufforderungen, sich behandeln zu lassen. Sie immer halbherzig, abgebrochen oder "taugen nichts". Für ihre Störung kann sie nichts, aber dafür, dass sie nicht konsequent dagegen vorgeht. Und ich hab das Gefühl, sie zu verraten, wenn ich gehe, weil ich dann jemand, der eh schon im Regen steht, noch mehr belaste. Ein Freund riet mir mal, ein Ultimatum zu stellen : Stationärer Therapieantritt bis xy, sonst Trennung. Aber mal im Ernst: Wer von Euch möchte mit jemandem zusammen sein, der das nicht von selbst einsieht? Dass es eine Pflicht sich selbst gegenüber, aber auch wegen des Partners ist! Wenn ich sie in eine Therapie zwinge, steht sie, wie früher, wieder nicht dahinter. Ich fürchte, der Drops ist gelutscht.
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x 1#189
Anuke Mitglied
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Du schaffst das ! Du hast den nötigen Mut und auch die Kraft . Wenn Du das durchziehst geht es Dir in einem Jahr bedeutet besser als heute , und Du hast die Chance wieder glücklich zu werden .
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x 2#190
I
Irrlicht Gast
Zitat von GehenBleiben:
Dass es eine Pflicht sich selbst gegenüber, aber auch wegen des Partners ist!
Ich sehe es auch so, dass man in der moralischen Pflicht steht sich behandeln zu lassen wenn man sich in einer Partnerschaft befindet. Es ist ein Zeichen von Liebe und Wertschätzung. Im anderen Fall impliziert man dem Partner die Botschaft "du bist mir nicht wichtig genug, als dass ich an meiner Krankheit arbeite. Sie zu, wie du mit mir klarkommst". Ich sehe darin Egoismus und Bequemlichkeit, aber keine Liebe zum Partner.
Ganz anders sehe ich den Fall, wenn eine Krankheit tatsächlich 'austherapiert' oder nicht therapierbar ist. Dann würde ich immer zu meinem Partner stehen.
Deine Frau hat dir ja deutlich gezeigt, dass ihr das egal ist, insofern brauchst du dich auch nicht verpflichtet zu fühlen bei ihr auszuharren.
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x 1#191
G
GehenBleiben Mitglied
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Zitat von Anuke:
Du schaffst das ! Du hast den nötigen Mut und auch die Kraft . Wenn Du das durchziehst geht es Dir in einem Jahr bedeutet besser als heute , und Du hast die Chance wieder glücklich zu werden .
Danke!
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#192
B
Butterblume63 Gast
Lieber Te! Ich gebe dir recht,daß mit einem Ultimatum es häufig nicht getan ist. Denn der Betroffene muss die innere Bereitschaft mitbringen sich helfen zu lassen. Aber es gibt dem Kranken nicht das Recht,dass der Partner die Nicht- Bereitschaft mittragen muss.
Wenn ich sie in eine Therapie zwinge, steht sie, wie früher, wieder nicht dahinter. Ich fürchte, der Drops ist gelutscht.
Das stimmt, aber so kann sie entscheiden, ob sie will oder nicht und wenn du siehst, es kommt nicht bei rum weißt du Bescheid. Allerdings glaube ich auch, dass der Drops gelutscht ist.
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x 1#194
G
GehenBleiben Mitglied
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Dazu kommt: Ich begehre meine Frau nicht mehr, a) wegen den ganzen Psychosachen meiner Frau, die ich in 20 Jahren erleben musste, und b) hatte ich eigentlich immer schon einen anderen Frauentyp - vor der Hochzeit und auch in den ersten Jahren war das kein Thema, da überzeugten mich gute charakterliche Eigenschaften meiner Frau und wir hatten auch oft 6. Durch den immer stärker werdenden Psychokram entfremdet e ich mich immer mehr und seit der emotionalen Affäre möchte ich nur noch eine Frau wie diese. Finde mich zeitgleich damit aber primitiv und zu sehr nach Äußerem ausgerichtet. Muss mir aber eingestehen, dass es bei mir eben so ist: Ich muss so richtig 'Appetit' haben auf eine Frau (klingt blöd, ich weiß). Bei mir ist dieser Anteil höher als beim Durchschnitt, vermute ich, und ich wünschte, es wäre anders! Und wie erzählt man sowas bitte seiner Frau? Nein, geht gar nicht, das würde jeden heillos verletzen, und erst recht die Hypersensiblen, zu denen meine Frau gehört.