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Gehen oder bleiben? Zwischen zwei Frauen

G
Es ist eine bittere Erkenntnis, dass meine Frau, obwohl sie in ihren 'normalen' Phasen der liebenswürdigste, empathischste, kinderliebste etc. Mensch ist, mich mit ihren Tiefs, ihren Launen, urplötzlichen Terminabsagen (man hat sich zB mit Freunden verabredet und im Augenblick, wo man das Haus verlassen will, heißt es "Ich gehe nicht mit"), Therapieabbrüchen (ja, Plural) usw. regelrecht fertig gemacht und zermürbt hat! Außenstehende kennen diese Seite nicht oder kaum und würden nie verstehen, wenn ich mich trenne.

x 1 #166


E
Aber Mal ehrlich...
Wenn du nicht glücklich bist, warum tust du dir das an?

x 1 #167


A


Gehen oder bleiben? Zwischen zwei Frauen

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G
Zitat von Erbse73:
Aber Mal ehrlich...
Wenn du nicht glücklich bist, warum tust du dir das an?


> 20 gemeinsame Jahre
Gemeinsamer Sohn
Unfassbarer Stress durch Scheidungskrieg

#168


O
deine Frau hat doch eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, oder? Welche ist das denn. Die ängstlich vermeidende PS oder die dependente PS?

Jedenfalls Passt diese Nummer vom Treffen absagen ja 100 pro dort hinein. Du wirst noch Jahre so weiter kreisen, wenn du dir nicht selber psychologische Hilfe holst.!

Und hast du dich denn überhaupt mal eingängig! mit diesen Krankheitsbildern beschäftigt? Das hilft oft schon mal gut zum einordnen und versachlichen. Es gibt auch jede Menge Informationen im Internet. Auch selbst Hilfe Gruppen und Foren. Ich kann dir leider als Gast nichts verlinken.

#169


B
Zitat von GehenBleiben:

> 20 gemeinsame Jahre
Gemeinsamer Sohn
Unfassbarer Stress durch Scheidungskrieg

...und evtl. noch 30 weitere Jahre unglücklich.
Deinen Sohn verlierst du nicht,wenn du dich respektvoll trennst.
Und der Stress geht auch vorbei. Und man kann vieles Tun um einen Scheidungskrieg zu vermeiden.
Du stehst dir mit deiner Feigheit selbst im Wege. Alles andere ist vorgeschoben.

x 3 #170


G
Zitat von Ohlala:
Die ängstlich vermeidende PS oder die dependente PS?


Erstere.

Zitat von Ohlala:
Auch selbst Hilfe Gruppen und Foren.


20 Jahre reichen, ich will mir nicht auch noch das antun.

x 1 #171


G
Zitat von Butterblume63:
...und evtl. noch 30 weitere Jahre unglücklich.
Deinen Sohn verlierst du nicht,wenn du dich respektvoll trennst.
Und der Stress geht auch vorbei. Und man kann vieles Tun um einen Scheidungskrieg zu vermeiden.
Du stehst dir mit deiner Feigheit selbst im Wege. Alles andere ist vorgeschoben.


Möglich. Schätze ich will es mir nicht eingestehen. Ist ungefähr so wie man muss eine monatelange, sehr schmerzhafte Therapie machen, und erst danach ist alles gut.

x 1 #172


O
Ich denke, auch du hast diese ängstlich vermeidenden Anteile in Dir. Merkt man deutlich durch. . Auch in deinem Kommunikationsverhalten hier .

Es ist doch ganz sinnlos, dich zu schütteln und hier als feige zu betiteln. Völlig kontraproduktiv. Es hat ja als seine Ursachen und Gründe.

Hole Dir Hilfe, um aus Deinem Labyrinth heraus zu kommen. Du schaffst das nicht alleine.

x 3 #173


Anuke
@ GehenBleiben ,

ist es für Dich denn so relevant was Andere sagen wenn Du Dich Trennen würdest ?
Hast Du einen Freund den Du ins Vertrauen ziehen kannst ?

#174


G
Zitat von Anuke:
@ GehenBleiben ,

ist es für Dich denn so relevant was Andere sagen wenn Du Dich Trennen würdest ?
Hast Du einen Freund den Du ins Vertrauen ziehen kannst ?


Ja, aber dem liege ich damit schon zu lange in den Ohren. Er rät übrigens zur Trennung.

x 1 #175


I
Zitat von GehenBleiben:
20 gemeinsame Jahre
Gemeinsamer Sohn
Unfassbarer Stress durch Scheidungskrieg

Warum gehst du davon aus, dass eine Scheidung in einem Krieg enden muss?

Der Sohn ist aus dem Haus. Jetzt wäre die beste Zeit es zu tun, dann bleiben dir und deiner Frau noch genug Lebensjahre sich mit der Situation zu arrangieren und evtl neue Partner zu finden.
Je länger du wartest und je unzufriedener du wirst desto mehr wertvolle Lebenszeit geht dir und auch deiner Frau verloren.

Natürlich ist eine Trennung/Scheidung unbequem und es wird nicht ohne Stress und Tränen ablaufen. Aber letztendlich sollte man die eigenen Bedürfnisse doch nicht aus den Augen verlieren, wenn man nicht Lebenszeit verschwenden oder nicht ständig andere oder sich selbst belügen will.

Zitat von GehenBleiben:
Außenstehende kennen diese Seite nicht oder kaum und würden nie verstehen, wenn ich mich trenne.

Welche Rolle spielt es denn, was Außenstehende davon denken? Leben die mit deiner Frau zusammen?

Ich kenne viele Paare die sich getrennt haben von denen alle glaubten sie wären glücklich miteinander. Das kann man als Außenstehender doch überhaupt nicht beurteilen.
Jeder vernünftig denkende Außenstehende wird bemerken, dass er die Situation offenbar falsch eingeschätzt hat und es irgendwann auch akzeptieren.
Ich begreife nicht, warum du dir gerade darüber so viele Gedanken machst.

Zitat von Ohlala:
Ich denke, auch du hast diese ängstlich vermeidenden Anteile in Dir.

Den Gedanken hatte ich auch schon. Denk auch du mal darüber nach.

x 1 #176


G
Auch wenn es sich hart anhört: Ich sehe das, was meine Frau psychisch hat, als eine Art Behinderung - und das auch für mich, im anderen Wortsinn.
Diese Behinderung könnte sie lindern, sie hatte genug Therapieangebote, letztes Jahr sogar im Krankenhaus. Erst brav alles ausgefüllt, dann abgesagt.
Sprich sie lehnt professionelle Hilfe ab.

#177


D
GehenBleiben, Du beschreibst mehrfach wie schlimm Deine Frau ist und wie sehr Dir das Zusammenleben mit ihr zusetzt, weil sie keine Verantwortung für ihr Leben (Therapie, Arbeiten) übernimmt und ihr Verhalten bzw. Wesen nicht ändert.

Dann mach DU es doch bitte besser. Übernimm Verantwortung für Dein Leben (such Dir einen Ort und ein Umfeld, das Dich nicht fertig macht) und ändere Dein Verhalten und Dein Wesen dahingehend, dass Du von der Beschwerde über andere ins Handeln für Dich selbst kommst.

Und ja, es wird anstrengend werden und Du wirst Dich mit Deiner Frau in jeder Hinsicht auseinandersetzen müssen. Aber das ist etwas, das DU nicht vermeiden kannst und eine Veranstaltung, die DU nicht ständig kurz vor knapp absagen solltest.

Denn innerlich bist Du schon laaange kein loyaler Partner mehr für Deine Frau. Und damit eine Zumutung. Sie hat besseres verdient. Und DU auch.

x 3 #178


I
Du bist schon längst coabhängig und ihr beide lebt vom positiven Krankheitsgewinn. Sie will krank bleiben und du willst jammern.

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Vegetari
Zitat von Ichduwir:
Sie will krank bleiben und du willst jammern.



Ja.
Daher keine Veränderung möglich.
Sie will keine Therapie? Dann will sie weder in sich selbst, noch bei euch investieren. Vergiss es !

Hier im Forum herum jammern führt nur kurzfristig zum Entlasten.
Wie ist es bei Dir mit psych. Coaching ? @GehenBleiben ?

x 2 #180


A


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