Zitat von Zorra: wow, das klingt nicht nur nach Meisteraufgabe, sondern nach Königsklassen-Aufgabe
Ich bin eher komplett irritiert auf unangenehme Art.
Wenn man einen Konflikt, Trennung oder hier Gicht und Galle 1:1 auszutragen hat, kann man gern entscheiden, ob man die 2. Wange hinhält, sich die Sonne der Liebe aus Augen, Nase und Mund scheinen lässt und Angriffe ignoriert. Es geht um einen selbst, man trägt es so, wie man meint.
Benutzt man aber das Wort "Missbrauch" (geht nicht um Fehler, andere Meinung, andere Ansichten zur Erziehung, sondern hier wird ganz bewusst Missbrauch benutzt), welches dem eigenen Kind widerfährt und redet dann noch von Sonne, Liebe, Trallala und wartet ab, bis der Sturm vorbei zieht ohne aktiv was gegen diese Bezeichnung Missbrauch zu unternehmen, ist das für mich eine passive wenn nicht gar feige Vermeidungsstrategie, welche nett und possierlich als Liebe deklariert wird. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass das Wort "Missbrauch" wirklich passend gewählt wurde. Spätestens hier schaltet sich doch gerade in dem Alter, in welcher die Tochter jetzt ist, ein elterlicher Instinkt ein, was (be) schützen will. Die Aussage, in ein paar Jahren nehme ich für uns eine Wohnung und richte dort sowie im Garten ein Safeplace ein, ...ja diese Aussagen kennt man. Ich kenne aber kein Kind, welches dieses mitten in der Pupertät bzw nach Gewöhnung an ungute Dinge bzw. viel zu spät noch nutzen möchte, eher im Gegenteil.
Anfeindungen auf die eigene Person diplomatisch oder wegen mir auch mit sonniger Liebe regeln? Eigene Entscheidung und Verantwortung!
Von Missbrauch reden bei dem eigenen minderjährigen Kind und nix unternehmen, um sich nicht mit negativen Attributen zu beschmutzen, sondern genau das laufen lassen?
Ja da ist die Liebe schon sehr zentriert bzw. fokussiert, aber sicher nicht auf ein Wesen, was den meisten Schutz braucht.
Königsklasse? Wer ist hier König und wer macht sich zu einem?