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Gewalt gegen Eltern

DaisyL
Das Kind hat in der Schule Gewalt erlebt. Habe es dort immer verteidigt. Werd nicht vergessen, wie es mal zu mir gesagt hat: "ich wusste, wenn du kommst, wird alles gut"
Haben auch deswegen die Schule gewechselt. Habe das Gefühl, so im Nachhinein, dass die sich auf der neuen Schule "alle nichts gegeben haben". Also dort die Gewalt von beiden Seiten kam.

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Plague
Zitat von DaisyL:
Das Kind hat in der Schule Gewalt erlebt.

Opfer werden nicht selten selbst zu Tätern.

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A


Gewalt gegen Eltern

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Sonnenschein85
Zitat von DaisyL:
Das Kind hat in der Schule Gewalt erlebt. Habe es dort immer verteidigt. Werd nicht vergessen, wie es mal zu mir gesagt hat: "ich wusste, wenn du kommst, wird alles gut" Haben auch deswegen die Schule gewechselt. Habe das Gefühl, so im Nachhinein, dass die sich auf der neuen Schule "alle nichts gegeben ...

Das tut mir sehr Leid. Ich bekomme durch meine älteste Tochter mit, wie heftig es teils in Schulen zugeht und das auch viel von den Lehrern weg geschaut wird. Ich finde es müsste viel mehr Aufklärung in Schulen geben und auch das Gemeinschaftsgefühl müsste gestärkt werden.

Und ja, wenn Gewalt da irgendwo als "normal" gilt, nehmen Kinder das unter Umständen auch so für sich mit.

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B
Zitat von DaisyL:
"ohne Sorgerecht kann ich mich nicht kümmern, sonst verklagt Mama mich"

Warum hat er als Papa kein Sorgerecht? Ich empfinde es in Deutschland als schreiende Ungerechtigkeit, dass außerehelich geborene Kinder nicht automatisch sorgeberechtigte Papas haben dürfen. Wenn den Mamas etwas passiert, gehen dann die Schlammschlachten los, weil das Kind nicht automatisch beim Papa bleiben darf. Oft stellt die Nicht-Gewährung des gemeinsamen Sorgerechts ein mütterliches Machtinstrument dar. Was ist das bei euch, wäre es nicht gut, gerade jetzt die gemeinsame Sorge zu dokumentieren?

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DaisyL
Zitat von Nostraventjo:
Hallo meine Liebe, ist da nicht auch eine Diagnose bei euch im Raum? Ich würde dir dazu raten zu veranlassen das dein Sohn in dem Fall erstmal in ein Internat oder eine psychosomatische Klinik kommt. Ihr braucht Ruhe und Distanz. Ich persönlich denke das da mehr im argen liegt als nur Pubertät. Bei euch fehlt der ...

Also ich bin da erstmal raus. Habe dem JA das nahegelegt, dass sich bemüht wird um eine Behandlung.
Ich selbst kann/ darf (?) nichts mehr entscheiden.
Das JA war auch bisher nicht telefonisch erreichbar.

Ich überlege ja, das Kind anzuzeigen. Damit mal jemand hellhörig wird. Vielleicht hilft.

Für mich sieht es so aus:
Kind wünscht sich zum Papa
Papa sagt "Nö, nicht ohne Sorgerecht"
Es geht nicht weiter
Kind fühlt sich von mir evtl nicht genug unterstützt (Mama will nicht, dass ich auf dem Boden schlafe, gibt Papa das Sorgerecht nicht)
Mama macht wieder viele Regeln, nervt, Kind fühlt sich in die Ecke gedrängt o.ä. -> Vorfall
Kind wittert die Chance, sagt der Polizei "Mama haut", damit es zu Papa kann

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DaisyL
@Brightness2 Der Papa hat kein Sorgerecht, weil er es damals nicht wollte.
Er war auch -sorry- zu faul seine Geburtsurkunde zu besorgen, sodass erstmal bei der Anmeldung von dem Baby kein Vater eingetragen war. Das wurde erst später dann geändert.

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DaisyL
Trotzdem habe ich mich um den Umgang bemüht. Also dass der regelmäßig zu Stande kommt. Jedes Jahr die Ferien abgefragt, wann es "passt". Ergebnis: Gar nicht! Feiertage immer aufgeteilt.
In diesem Jahr bemüht sich niemand.

x 5 #127


T
Zitat von Brightness2:
Ich empfinde es in Deutschland als schreiende Ungerechtigkeit, dass außerehelich geborene Kinder nicht automatisch sorgeberechtigte Papas haben dürfen.

Vermute stark, wenn es anders wäre, wären die Gerichte noch mehr überlastet.
Paare die unverheiratet und einvernehmlich Kinder bekommen, können vor der Geburt problemlos das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Haben alle gemacht, die wir kannten.

x 5 #128


D
Zitat von DaisyL:
Papa sagt "Nö, nicht ohne Sorgerecht"

verständlich, ich hätte mir auch nicht ständig von der Mutter drein Reden lassen, oder immer Nachgefragt

#129


M
Zitat von DaisyL:
Also ich bin da erstmal raus. Habe dem JA das nahegelegt, dass sich bemüht wird um eine Behandlung. Ich selbst kann/ darf (?) nichts mehr entscheiden. Das JA war auch bisher nicht telefonisch erreichbar. Ich überlege ja, das Kind anzuzeigen. Damit mal jemand hellhörig wird. Vielleicht hilft. Für mich sieht es so ...

ich finde deine Gedankengänge sehr gut 👍

x 1 #130


DaisyL
@Dudo Habe ihm gar nicht "reingeredet". Er durfte/sollte seinen Umgang wahrnehmen und fertig.
Habe die Zeugnisse geschickt, Informationen (die meist eh nicht gewünscht waren) weitergegeben und mich auch nicht beklagt, wenn kein Unterhalt kam
Auch ohne Sorgerecht darf man sich um das Kind kümmern. Gerade wenn Mutter und Kind das wollen. (Hatte ja auch Interesse daran, mal ein paar Stündchen "frei" zu haben). Manchmal wollte mein Kind nicht dahin, weil Papa gemeckert hat o.ä., dann durfte das Kind auch zu Hause bleiben.

x 4 #131


B
Zitat von MissNextDoor:
Vermute stark, wenn es anders wäre, wären die Gerichte noch mehr überlastet.

Inwiefern wären in dem Fall die Gerichte noch mehr überlastet, wie meinst du das?
Zitat von DaisyL:
Ich selbst kann/ darf (?) nichts mehr entscheiden.

Hier brauchst du Beratung durch Profis. Vielleicht magst du dich fragen, ob du die aktuelle Situation nicht als Verschnaufpause nimmst, um dich zu stabilisieren.
Zitat von DaisyL:
Der Papa hat kein Sorgerecht, weil er es damals nicht wollte.

Zitat von DaisyL:
Kind wünscht sich zum Papa
Papa sagt "Nö, nicht ohne Sorgerecht"
Es geht nicht weiter
Kind fühlt sich von mir evtl nicht genug unterstützt (Mama will nicht, dass ich auf dem Boden schlafe, gibt Papa das Sorgerecht nicht)

Auch wenn er es vor 14 Jahren nicht wollte, so hat sich das Blatt spätestens jetzt völlig gedreht. Spätestens jetzt sollten beide Eltern an einem Strang ziehen, um dem Jugendlichen jede Unterstützung zukommen zu lassen, die er braucht, um die eingeschlagene Richtung zu korrigieren. Wenn ihr das nicht hinbekommt, wird irgendwann keiner von euch mehr entscheiden können, weil euch diese Grabenkämpfe wichtiger sind als das Wohl des Kindes.

x 1 #132


T
Zitat von Brightness2:
Inwiefern wären in dem Fall die Gerichte noch mehr überlastet, wie meinst du das?

Bei den unverheirateten Paaren, die sich einig sind, gibt es diesbezüglich keine Probleme - die landen nie vor Gericht.
Schwierig sind ja die anderen Fälle.
Frage: wie sollte eine Frau es regeln, wenn sich der Mann kurz nach der Zeugung aus dem Staub macht, dennoch automatisch zur Geburt das halbe Sorgerecht bekommt - aber später für keine Entscheidung, die dann rechtlich gemeinsames Handeln erfordert, zur Verfügung steht..? (Das wäre dann so ziemlich jeder Pieps und jede Unterschrift, im Alltag ohne Kontakt zum anderen Elternteil kaum machbar...)
Es gäbe noch viel mehr Durcheinander als eh schon in diesem Bereich herrscht.
Die Justiz schafft sich solche Themen alleine aus Gründen der Machbarkeit gerne vom Hals. (Wie ich noch aus Jura weiß, hab zu Beginn meines Studiums mal paar Semester verbüßt, und die Überlastung der Gerichte war da immer wieder ein Thema.)

Nach wie vor heiraten viele, die eine Familie gründen wollen oder klären zumindest die Sorgerechtsthematik vorab.
In Fällen, in denen das nicht passiert, hat es ja meistens Gründe... und die mag sich die deutsche Justiz halt nur antun, wenn es unumgänglich ist.

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Heffalump
Zitat von Brightness2:
Auch wenn er es vor 14 Jahren nicht wollte

Gott gab ihm einen Mund zum Sprechen. Wenn er Töne rausquetschen kann, das er keinen Unterhalt zahlt, kann er auch sagen, er möchte für die letzten vier Jahre, geteiltes Sorgerecht.

Es liest sich hier, als ob Daisy Ursache wäre, zumindest von einigen Stimmen. Aber Kommunikation ist keine Einbahnstraße

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Hola15
Zitat von DaisyL:
Ich selbst kann/ darf (?) nichts mehr entscheiden.


Ich nehme nicht an, dass dir das Sorgerecht entzogen wurde.
Das er nun bei seinem Vater lebt ist wie entschieden worden?

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A


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