Zitat von ElGatoRojo:Letztlich ja - sich plötzlich nicht mehr zu melden ist ja eine schlüssige Handlung. Man weiß als Gegenpart ja durchaus, was damit gemeint ist. Nämlich allermiesestes Desinteresse. Deswegen zumeist die heftige Enttäuschung-
...und dann gibt es noch die Leute die immer so wahnsinnig im Stress sind...und deshalb immer wieder abtauchen..
und wenn man es abgehakt hat, sich plötzlich wieder melden als wär nichts gewesen.
Hatte ich neulich mit einer Ex Kollegin...die ja unbedingt sich treffen wollte mit Nachricht mit Herzchen und so (ihre Initiative!)...und dann hörte ich ewig nichts...dann nochmal: lass uns treffen...ich: okay, zweiter Versuch. Terminvorschlag gemacht...dann ist sie wieder abgetaucht...nach Wochen wieder gemeldet...es wäre was dazwischengekommen..alles so im Stress...
Jetzt hab ICH keine Lust mehr
😜 Ich finde echt inzwischen gibt es soviele mit gestörtem Sozialverhalten. Nicht nur in Beziehungen sondern auch in Freundschaften oder Bekanntschaften. Irgendwann lernt man, das nicht mehr persönlich zu nehmen. Aber es ist schon erschreckend. Und ich bin total dankbar für die Kontakte, die klar, zuverlässig, verbindlich und loyal sind. Die gibt es durchaus auch. Da gehts ja einfach auch um Respekt.
Aber das andere begegnet mir auch immer wieder im Job oder privat (also ghosting, benching, komm her- geh weg Spielchen). Letztes Jahr hatte ich das sogar bezüglich eines Nebenjobs, den ich garnicht unbedingt brauchte: die Frau war ja so begeistert von meinen Unterlagen, wollte sich treffen. Dann hab ich vier Wochen nix gehört. Dann wieder: sie sei so im Stress gewesen, aber jetzt könnten wir verhandeln, ich: okay, können wir machen. Danach ist sie wieder abgetaucht
😜 ...ist nicht schlimm, ich hab ja meine Jobs, aber ziemlich krank finde ich das schon.
Also dieser Wechsel zwischen totaler Begeisterung und dann abtauchen wie die TE es erlebt hat. Man weiss ja echt nicht was los ist und es passt halt auch einfach nicht zusammen und hält einen daher beschäftigt. Auch weil man erstmal nicht weiss, ob der andere vielleicht angefressen oder verletzt ist, oder ob er/sie einfach seine Prioritäten im Leben nicht geordnet kriegt.
Für jemand wie mich, die vom Typ her eher zurückhaltend ist, aber wenn ich was vorschlage oder sage es auch wirklich so meine und mache, ist das extrem verwirrend.
Ich denke hier hilft es viel, sich des eigenen Wertes bewusst zu sein und auch niemandem hinterherzulaufen.
Ich mache es inzwischen so: wenn jemand einmal sowas macht (abtauchen, Versprochenes nicht einhalten, heiss-kalt Spiel oder so), merke ich es mir, beim zweiten Mal spreche ich es deutlich an, beim dritten Mal hat die Person keinen Zugang mehr zu meinem Leben. Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden.