Zitat von Eleana:Es ist alles immer Auslegungssache.
So wie du es schreibst, so steht es auch in diesem Artikel. Einige Menschen wollen es, weil sie freundschaftlich Gefühle empfinden, andere aus Gründen, aus denen sie noch Vorteile ziehen wollen( die zweite Gruppe ist meiner Meinung nach mit dem Artikel gemeint.)
Nein, es ist nicht alles Auslegungssache. Denn Du schriebst ja folgendes:
Zitat:"Nur Narzissten und Psychopathen wollen mit dem Ex befreundet bleiben" Und es passt so viel auf ihn. Gerade auch der Narzissmus.
DAS ist DEIN Zitat. Und das "nur" am Anfang impliziert, dass es "ausschließlich" so ist, denn "nur" ist ein Synonym für "ausschließlich". Deshalb ist diese Aussage falsch! Und wenn dieser Text nicht Deiner Feder entstammt, sondern irgendeinem Artikel, den Du zitiert hast, dann hat der Autor/die Autorin dieses Artikels die Studie nicht verstanden.
Zitat:Es gibt sicherlich gute Freundschaften zwischen Ex-Partnern. Ich selbst habe auch noch Kontakt zu einem EX-Freund, aber hier war die Beziehung nichts langes auch nichts sehr intensives. Hier kam der Kontakt aber auch erst wieder, nachdem er mit einer Freundin zusammenkam.
Auch das ist keine Regel. Ich habe weniger Kontakt zu den Ex-Freundinnen mit denen ich kürzere Bindungen hatte, mit der ich lange (immerhin 7 1/2 Jahre) zusammen war, hege ich immer noch guten Kontakt. Auch mit ihrem neuen Freund habe ich kein Problem, sie nicht mit meiner neuen Freundin.
Wenn man davon ausgehen würde, dass das ausschließlich Narzissten und/oder Psychopathen vorbehalten wäre, was wäre denn dann auch mit dem Partner, der sich darauf einlässt? Der wäre dann auch automatisch narzisstisch und psychopathisch geprägt, ergo würden sich Gleich und Gleich gesellen. Du merkst also: So rum wird eben kein Schuh draus.
Zitat:Es freut mich, wenn man diesen Punkt erreicht hat. Ob ich es in einigen Jahren auch so sehe, kann ich heute nicht sagen.
Aber ich denke, es ist unmöglich gleich nach einer Trennung, vor allem eine die einseitig erfolgt, auf den Freundschaftsmodus umzustellen.( Das altbewerte "Lass uns Freunde bleiben....")
Ich kann es nicht. Ich bleibe freundliche, gerade weil wir ein Kind haben. Ich will keinen Rosenkrieg. Aber dabei belass ich dann auch. Mehr will ich nicht.
Sicher spielt bei mir auch die menschliche Enttäuschung eine Rolle. Aber ich stehe nicht alleine da. Habe schon mehrmals geschrieben, dass viele enttäuscht von ihm sind.
Das ist auch etwas vollkommen Anderes und absolut nachvollziehbar. Du hast die Trennung noch nicht metabolisiert und demzufolge kannst Du jetzt nicht kurzum auf eine andere Stufe herab differenzieren. Das kommt mit der Zeit. Das ist normal und hat mit der obigen Aussage rein gar nichts zu tun. Die Aussage oben ist aufgrund des "Nur" schlichtweg falsch. Das was Du hier schreibst ein komplett anderer Fall, für viele natürlich Realität.