Zitat von alleswirdbesser: Aber.... 100%-ige Heilung kann ich mir danach nicht vorstellen. Ein Vertrauensbruch bleibt ein Vertrauensbruch, es ist wie mit dem zerbrochenen Glas. Früher oder später fällt es einem auf die Füße.
Zerbrochene Gläser kann man kleben und sie halten danach besser als je zuvor, sie sehen halt nicht mehr so schick aus.
Aber davon ab. Du kannst es Dir nicht vorstellen, 100% zu heilen. Da hätte ich natürlich schon die Frage, was Du darunter verstehst.
Natürlich kann ich nicht zu 100% heilen, da bleibt ne dicke fette Narbe auf meiner Seele zurück. Der Punkt ist aber, diese Narbe ist vollkommen unabhängig von der Entscheidung, es noch einmal zu probieren, oder sich zu trennen.
On top: Wenn man mal ehrlich ist, würde man alle Menschen aus seinem Leben verbannen, die einen enttäuscht haben und verletzt, wäre es ziemlich einsam um einen.
Und aus jeder Enttäuschung resultiert ein Vertrauensverlust, es bleibt also nichts anderes übrig, als neues Vertrauen zu geben.
Ich will damit nicht sagen, dass jeder jede Ehe retten kann, ich will nur darlegen, warum es klappen kann und nicht von vornherein eine Totgeburt ist.
Zitat von alleswirdbesser: ch finde die Liebe ist es Wert seine Urinstinkte unter Kontrolle zu halten. Wenn nicht, dann ist es keine Liebe.
Das stimmt. Nur sehe ich persönlich Liebe als etwas Wandelbares. Liebe kommt, Liebe geht, Liebe wächst, Liebe wird zugeschüttet, Liebe wird wiedergefunden, Liebe entwickelt sich weiter. Es ist nichts statisches.
Sorry, für's OT.