Beth
Gast
Hier ist meine Geschichte:
Mein Mann und ich sind nunmehr 21 Jahre verheiratet. Vor 2 Jahren (2016) habe ich ihn verlassen, weil mir Wertschätzung in der Partnerschaft fehlte (sicherlich lag das nicht an meinem Mann (L.) alleine, sondern es beruhte auf Gegenseitigkeit). Doch hatte ich bereits 2 Jahre vorher immer wieder gesagt: Lass und was tun, an der Ehe arbeiten. Er meinte stets: Du stellst plötzlich alles infrage, die ganze Familie . Mein Mann war noch nie der große Befürworter von Hilfe von außen. Leider.
Ich wollte nur noch flüchten, hatte keine Kraft mehr zu kämpfen. In diese Lücke preschte ein Mann (M.), der mich völlig faszinierte, mir Wertschätzung gab, mich auf Händen trug. Ich zog zu ihm in die Whng., die er wegen mir in unserem Ort gesucht hatte, mein Mann blieb im gemeinsamen Haus. Bei ihm wohnte unsere Sohn, die Tochter war bereits ausgezogen (Studium).
Obwohl mein Mann sehr schockiert war, weinte (Du bist die Frau meines Lebens), ergab es sich, dass er relativ schnell eine Partnerin fand (Mir war klar, wenn du eine Entscheidung getroffen hast, dann ist das so, so seine Worte). Ich war sehr froh, ihn in guten Händen zu wissen. Wir verstanden (und verstehen) uns sehr gut.
Als es sich ergab, sass mein Mann in den Ort der neuen Partnerin (G.) zog, zog ich mit M zurück ins Haus, für M war das auch okay.
Wir lebten uns gut ein. Mit dem Sohn klappte ds zunächst, doch da M kinderlos ist, fällt es ihm oft schwer, sich in div. Situationen mit einem Jugendlichen hineinzuversetzen; es kommt oft zu
verbalen zynischen Äußerungen, die mich hinsichtlich meines Kindes als Mutter sehr verletzen, oder besser: Das Unverständnis von M verletzt mich.
Obwohl dies vor einem Jahr noch nicht so auffällig war, begann ich meinen Mann L zu vermissen.
Mir wurde klar, dass ich ihn noch immer liebe! Dass ich nie wirklich von uhm gelassen hatte, mir immer Sorgen und Gedanken um ihn machte (er war vor etlichen Jahren schwerkrank!).
Vor einigen Wochen habe ich dies meinem Mann geschildert, habe ihm einen Liebesbrief geschrieben, um Verzeihung gebeten.
Er hat mir für die offenen Worte gedankt.
Meinem neuen Partner M habe uch ebenso erzählt, dass uch meine Familienund meinen Mann vermisse und dass ich am liebsten eine Woederzusammenführung der Familie hätte.
Er war zwar schockiert, kann es jedoch nachvollziehen und würde auch weichen. Natürlich ist die Lage momentan für ihn schwebend, doch kann er sehe gut für sich selbst sorgen und wirklich - falls notwendig - die erforderlichen Schritte gehen.
Doch: Mein Mann, der verständlicherweise nun ein Gefühls-Chaos durchmacht, würde - nach jetzigem Stand - nicht seine neue Partnerin G verlassen. Er sagt: Das macht sie kaputt! Ich kann sie nicht in den Müll werfen! Ich glaube/befürchte, dass er bei ihr im wahrsten Sinne des Wortes in festen Händen ist u. sie ihm tatsächlich immer wieder sagt, dass sie vor die Hunde gehe, sillte er sie jemals verlassen.
Dazu kommt, dass mein Mann froh ist, wieder un ruhigem Fahrwasser zu schwimmen jnd er Angst davor hat, sich (wieder) zu trennen, um zu der Familie zurück zu kommen.
Ich bin sicher, dass bei meinem Mann novh Gefühle für mich vorhanden sind, die er aus o. g. Gründen regelrecht vergräbt, nicht an die Oberfläche kommen kassen will.
Ich liebe meinen Mann wirklich sehr! Ich möchte wieder Familie
sein, wieder eine Ehe führen.
Die neuen Partner habe uns, meiner Ansicht nach, die Augen geöffnet, wir haben vieles gelernt.
Ich bin sicher, es würde funktionieren - nicht die Rolle rückwärts, aber ein neuer gemeinsamer Weg auf altem Fundament.
WAS SOLL ICH BLOSS TUN?
Ich bin unsagbar traurig und untröstlich!
Danke!