Zitat von ElGatoRojo: Ignorieren heißt doch auch, sich mit Gegenwind nicht auseinander setzen zu wollen. Kann man natürlich machen, kratzt aber am Bild des großen Intellektuellen und ist kein Zeichen von Souveränität. Schätze es gibt hier viele, die überhaupt keine Ignorierliste haben. Damit aber auch noch zu kokketieren ist schon seltsames Verhalten..
Ich denke es wäre möglich, daß wir uns da mißverstehen. Was ich meinte, ist, es gibt ein unglaublich großes Feld, welches auf der einen Seite begrenzt wird mit, man muß nicht auf alles eingehen, man kann, darf und vielleicht sollte auch nicht mit voller Breitseite auf alles und jeden Beitrag beständig eingehen, weil jeder hier seine eigene Geschichte und in jedem Moment auch seinen eigenen Gemütszustand hat.
Wer mal ein Runde herumtollen, provozieren oder nennen wir es undifferenzierte Beiträge schreiben möchte, der kann das doch auch und da ist eher nicht drauf einzugehen, sicher kein falsches Mittel.
Auf der anderen Seite des großen Felds steht die Begrenzung, oida nur weil du ne schlechte Zeit hast, jetzt Menschengruppen gegen einander aufzuhetzen, dich auf fragwürdige Weise an anderen Gruppen abzuarbeiten oder diese zu diffamieren oder eben Unkenntnis als Stärke darzustellen, kann nicht ohne Widerstand stehen gelassen werden. (ging auch schon historisch echt schief)
Und in diesem weiten Feld gibt es natürlich hunderte von Abstufungen. Und auf diesem Feld spielend, habe ich versucht zu sagen, ich finde es "zum brechen" (wenn auch nachvollziehbar), wenn ich von anderen darauf hingewiesen werde, daß ich mich solidarisch mit jemandem verhalten soll, der nachgewiesenermaßen, genau mit dieser Reaktion anderer spielt, also auf diese abzielt.
Jemand, der permanent damit kokettiert, sich zur Randfigur zu Erheben, der genau diesen Status sucht, sich damit brüstet, um das zu erreichen, anderen Gruppen den Kampf ansagt, sich ständig auf das massivste inkonsequent verhält und schließlich nicht müde wird, diese Randnotiz als raison d'etre zu verkaufen, der hat so hart für den Gegenwind gearbeitet, der ihm dann zuteil wird, daß ich es echt schon unschön finde, diesem den Genuß der Früchte seiner Arbeit zu verweigern.
Denn wer ständig die Mehrheit versucht zum "Nachdenken" zu bringen, der möchte mit der Mehrheit in den Dialog treten, also ist es aus meiner Sicht nicht zielführend dann zu sagen, aber bitte nur einer und nicht alle gleichzeitig

.