Tin_
Gast
Wenn man genau hinschaut, dann ist genau DAS Diskriminierung pur a la: Frauen sind auf dem Arbeitsmarkt nicht so konkurrenzfähig wie Männer und müssen deshalb über Regeln (firmenintern) und Gesetze gepämpert werden. Sie brauchen als Hilfe, weil sie es sonst nicht packen ? Dieses Geschmäckle hat das ganze für mich.
Ich sage nochmal ganz bewusst und deutlich, dass Vorgesetzte, die weiblich waren innerhalb meiner Karriere definitiv die besseren "Chefs" waren (2) und somit weiss ich, dass es Frauen gibt, die keine Quote brauchen - High Performer inkl. (emotionaler) Führungskompetenz, die sich durch Wertschätzung, Respekt und Fairness sich selbst das von ihren Mitarbeitern verdient haben - zu Recht!
Gendern - OK, für mich in einem gewissen Umfang, den ich definiere. Ich bin da bei Victoria. Bei Mails die ich schreibe und die an die Abteilung oder einen größeren Personenkreis gehen, gibt's eine Anrede die beide Geschlechter inkludiert und das war's für mich.
Irgendwie ist das wie mit der Rechtschreibreform damals: der eine so, der Nächste so und alles scheint erlaubt. Dazu muss ich sagen, dass ich genau in der Zeit in der Schule war, als gefühlt jeder durch die Regeln und Regularien zur Rechtschreibreform selbst überfordert waren und auch die Printmedien mal so und mal so geschrieben haben.
Mich stört diese Pause beim gendern schon. Warum sagt man dann nicht gleich "Kollegium" oder "Mitarbeitende"? Damit könnte ich eher leben als mich dieser Schluckauf-Pause.