Zitat von JonSchnee:Wichtig ist, dass eine Frau auch zu einem Mann aufsehen und ihn nicht in die Tasche stecken kann.
Das finde ich dann aber doch bedenklich, wenn ich zu dir aufsehen darf, dann bin ich nicht auf Augenhöhe und dies zu sein, gibt der Beziehung den Halt, wird hier gern diagnostiziert.
Wenn du folglich als Frau mit zwei kleinen Kindern auf Haushalt, Erziehung und was weiß ich, reduziert wirst, aufzublicken hast, woher soll dann noch die Lust kommen, was anzuleiern. Wenn jede Handlung in Richtung Ehemann sofort als Anmache zum körperlichen Vergnügen genommen wird, dann wird es auch automatisch weniger. Die Belastung, derer sie ausgesetzt ist, ist vielschichtig und oft resignieren auch Frauen, weil Männer die Manigfaltigkeit der Aufgaben, die sich über den Tag ansammeln, so gar nicht erkennen können oder auch wollen. Dazu ist das ein 24 Stunden Job, während er
nur in die Arbeit geht, heimkommt, sein Essen und Säx verlangt. Schöne Schieflage. Kein, Wir gehen ins Theater, wir gehen ins Kino, wir gehen Essen, kein spontaner Ausflug nach Norderney oder Neuschwanstein. Sie funktioniert nur noch, er fordert noch dazu ein, was ihm gefühlt und per Gesetz zusteht. Tolle Wurst.
Dazu kommt noch das gewünschte Bild in vielen Köpfen der paarungswilligen ü18 jährigen Superdaddys. Frau, Mutter, Haushaltspflegerin, Köchin, Wäscherin, Büglerin, Einkaufsfachkraft, Haustierfachkraft, Krankenpflegerin, Vorleserin, Ehrenämter oder Schwiegermutter pflegen, Garten top in Form halten und dann für die paar Aufgaben, sich dann gegen 22Uhr in Superfummel werfen und statt der Bienchen schaukelt am Blümchen Nummer dann Jane und die Liane in Leopardenhöschen geben, in Bühnenreife und echtem Gefühl.
Da würde schon eine normal gestrickte Frau zweifelnd die Augenbrauen hochziehen, was soll dann EF von Jon machen? Noch dazu, das ihr Tag garantiert 24 Stunden hat, soll sie Zeit für ihn erübrigen und sich bitte in der Restzeit, die voll ist bis oben hin, dann die paar Minuten nehmen, die sie für sich braucht! Also bitte!
Die Vorstellungen weichen im normalen Leben schon in Schieflage 40/60 aus einander, woher soll dann noch der Wille kommen, zu ihm aufzusehen

und freundlich bittend, im Hauch von Nichts dann um ihn herum zu scharwenzeln und fummel, fummel, kille, kille machen. Lass dann die Kinder noch Erbrechen und Durchfall haben, wo sie alles am viermal erneuert und umzieht, für die nächsten zwei Woche schon vorher die Wäscheberge weiß, ja dann prickelt die Laszivität sicherlich auf 2 Mikrometer Flamme.
Sorry Jungs, eure Vorstellungen sind antiquiert. Und auch wenn sie keine Affäre hat, so hat sie sicherlich Träume, möglichweise auch wollüstige, aber dann sicherlich nicht mit dem Verursacher ihres 24 Stunden Jobs.
Und ihr Jungs geht nur in die Arbeit, hach, da hätte bestimmt so manche Frau getauscht, käme nach einem 8 Stunden Job heim, ruft nach dem Menü das vierstunden Kochzeit hat, wirft sich auf Sofa, ruft dem Holden zu: "Hol mir mal ne Flasche B., die so schön hat geprickelt in mein Bauchnabel" und dröhnt sich mit Criminal Intent das Abendprogramm voll.
Wo bitte soll da also noch Begierde herkommen?