Zitat von Akelei76: Du bist nicht die erste Frau in so einem Szenario die meint, sie hätte alles im Griff und die an dem Brocken, den der Kerl ihr dann zu schlucken gab, fast erstickt wäre.
Ich bin ja soo eigenständig, selbstbewusst und habe mein Leben im Griff. Mit solchen Ichbotschaften redet man sich dann das Geliebtendasein schön. Bis eines Tages die Erkenntnis durchdringt, dass man sich hat ausnützen und hinhalten hat lassen.Ich habe mal gelesen, wer sich nicht innerhalb der ersten Monate trennt, tut es niicht mehr.
Und der Zusammenbruch und die Schmach der Erkenntnis, dass man nichts weiter war als eine nette Abwechslung, ist dann um so schlimmer.
Manche Frauen machen das lange Jahre mit und akzeptieren ihre Dasein im Schatten und nicht wenige bereuen das später, denn sie nehmen sich die Chance, was Gescheites zu finden. So toll kann kein Mann sein, dass man Jahre lang auf eine Entscheidung wartet. Da stimmt was in der Psyche nicht.
Die Krönung ist dann. Mann trennt sich iwann doch, aber zum Zug kommt nicht die Geliebte, sondern eine ganz andere, neue Frau. Warum soll er sich mit der Geliebten abgeben, die er mittlerweile gut kennt, die aber schon ein wenig "abgenutzt" ist? Er will dann ein ganz neues Leben anfangen.
Es gibt keine undankbarere Rolle als die einer Geliebten eines verheirateten Mannes.