Zitat von Hitachi:
...Ok das verstehe ich durchaus, deswegen käme es für mich nicht infrage nun auf Teufel komm raus, Dates zu organisieren das hat für mich was verzweifelts an sich und so geht man auch an die Sache ran..... Man strahlt das aus ...aus jeder Pore seines Körper´s! Ich hoffe es für mich jedenfalls, das es auf die gute klassische Art passiert....sehen....es macht boom und dann macht es Sinn für mich....
...Kann es sein das du vom Typ Frau her dich mit solchen getroffen hast die deiner EX sehr ähnlich waren, also vom äusseren? Manch einer kann sich schwer vom Frauentyp trennen, unbewusst (oder auch bewusst) immer den selben Typ wählt? Nur so ein Gedanke.....
Hallo Hitachi!
Das kann ich ruhigen Gewissens verneinen.

Die wenigen Frauen (einschließlich meiner Exehefrau) haben äußerlich kaum etwas gemeinsam. Haarfarbe, Augenfabe, Aussehen, Figur, Hobbies, Berufe - da waren alle grundverschieden und es gab kaum bis gar keine Überschneidungen.
Mir ging es bei der "Frauenauswahl" auch nie sonderlich um Optik, sondern vor allem um Sympathie und ähnlich-gleiches Denken im Hinblick auf das Leben und so.
Leider hat sich dann im Laufe der Zeit herausgestellt, dass diese Damen eben leider nicht auf einer Wellenlänge mit mir lagen. Entweder erhielt ich Körbe, sie bekamen welche von mir oder sie wollten nur eine Freundschaft, eine Freundschaft plus und/oder mich als nette Nebenbeschäftigung zu bestehenden Beziehungen mit anderen Männern. Deine Vermutung träfe daher eher auf "mein Beuteschema" zu, wobei ich mal stumpf behaupte, dass ich meine Erlebnisse bei sovielen verschiedenen Vorgängen hatte, dass ich das nicht glauben mag.
Mal als Beispiel:
Es waren da zwei Frauen dazwischen, die unterschiedlicher nicht sein konnten:
Eine war angeblich alleinerziehende Singlefrau, die andere ledig ohne Kinder. Die eine war mittellos (lebte von Hartz IV), die andere vermögend (gute Position in der Wirtschaft). Sie sahen unterschiedlich aus, waren alterstechnisch auch ein wenig auseinander und hatten durchweg unterschiedliche Interessen.
Nun kommt das, was sie eint:
Beide logen, was ihren Beziehungsstatus anging (die eine war gar nicht lediglich, sondern verheiratet mit einem vermögenden Ehemann und suchte einen "Hengst" für nebenbei, den sie sogar bezahlen wollte

. Und die andere Frau war nicht nur nicht alleinerziehend, sondern hatte bereits mehrere Freunde und wollte mich zu ihrem Freundschaft plus-Block hinzunehmen).
Das könnte ich so fortführen, meine Erkenntnisse aus den letzten über 5 Jahren:
Die wenigsten Frauen waren von Beginn an ehrlich (das haben sie wiederum gemein mit meiner Exfrau

), fast alle hatten durchweg Bettsportpartner, kaum eine gab wahrheitsgemäß ihren beruflichen und persönlichen Background an und alle wollten mit mir alles mögliche anstellen - aber keine feste dauerhafte Beziehung. Da liegt vermutlich der Fehler - das sog. Beuteschema.
Ich habe soviel verschiedene Sachen probiert, unterschiedlich Locations, Begebenheiten und Gelegenheiten. Vom Supermarkt bis zur Bar war alles dabei - das Ergebnis stets dasselbe.
Ich kann daher nur vermuten: Die meisten Frauen (oder zumindest jene, an denen ich gerate) wollen absolut unabhängig, offen für alle möglichen s...uellen Freiräume sein und auf keinen Fall feste Bindungen und Strukturen, eher das Gegenteil. Das hört man eher über Männer, aber die Frauen (vermutlich im Zuge der Emanzipation) haben da ganz ordentlich nachgelegt.
Das ist nichts für mich und vielleicht wäre ich sogar eher beraten, eine Frau vom Type meiner Exfrau zu suchen. Die war wenigstens jahrelang bei mir und hatte einige feste und gebundene Strukturen. Ich müsste dann wohl nur akzeptieren, dass die auch mit anderen Männern ins Bett ginge und alles wäre gut.
Leider bin ich da wohl "sehr altmodisch", "Betthüpfen" war noch nie so mein Ding. Weder für mich, noch wenn es eine Partnerin gebe.
Aber, was meinst Du, sollte ich da vielleicht umschwenken und das einfach mal so hinnehmen bzw. gar mitmachen?

Vielleicht wären dann die Wunden der Zeit tatsächlich verheilt und ich ein komplett anderer, vermutlich mir völlig fremder aber dann vielleicht ein wenig mehr glücklicher Mensch/Mann, als ich es heute bin.
Eine gute Frage!
