@sonntag_morgen
Zitat:Ich verstehe, danke.
Es ist ziemlich schwierig, einen guten "co-regulator" zu finden, der nicht de-stabilisiert.
Es ist schon schwer einen Arzt / Therapeuten zu finden der das erkennt. Und der die richtige Diagnose stellt.
Eine Bekannte von mir hat eine Therapeutin die noch nicht mal die Nahtoderfahrung im Krankenhaus durch ein medizinischen Fehler als Trauma sieht.
Nahtoderfahrung = existenziell bedroht fühlen . Ist wohl zu erkennen.
Institutionellestrauma = du gehst zu einer Behörde / institution wo du sehr schlimm behandelt wirst/ Erfahrung sammelst.
Medizinischestrauma = wenn da eine existenzielle Bedrohung stattfindet durch Ärzte Fehler z.B.
In einem Vortrag , ich glaube das war Professor Ruppert , ist beschrieben , das Frauen die die hochschwanger sind , in einem Raum alleine geschoben werden bis die Wehen Einsätzen. Was vermutlich gut gedacht ist das die Frau Ruhe hat , ist aber eher negativ zu sehen da die Frauen dort alleine liegen und nicht wissen was passiert.
Zitat:ich denke die meisten Menschen kommen mit "halb so wild, könnte schlimmer sein"
sie versuchen in ihrer hilflosen Art irgendwie auf die Person einzugehen. Was ja auch zu verstehen ist , wie soll man da Bescheid wissen.
Zitat:oder im Gegensatz dazu mit Katastrophendenken an.
Zum Beispiel bei meinem Motorradunfall , ( hat niemand gemacht ) aber wenn da einer gesagt hätte ( was auch zur Rede stand ) ja du hättest Tod sein können usw. ( es wurde ein oder zwei mal gesagt das man sich wundert das das nicht passiert ist und gut ist , )
Zitat:Deswegen ist wahrscheinlich professioneller input so wichtig.
Wir haben ja hier mehrere Geschichten wo die Leute gar nicht wissen wo sie drin stecken. Und funktional weiter machen.
Wenn dich das Thema interessiert „ bin ich Traumatisiert“ von Verena König.
Bessel van de Kolk , „ verkörperter Schrecken“. „ das Trauma in dir“.
Gabor Maté „ wenn der Körper nein sagt“.