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Helft mir klar sehen

perpetuum

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Weil ich auch so gerne lese, wie es weitergegangen ist, halte ich euch mal auf dem Laufenden:

5 Tage nachdem er mir mitteilte, dass er keine Gefühle mehr für mich habe, hatte er wieder welche.
Er rief mich an ( ich ging nicht dran, war gerade arbeiten), schrieb whatsapp, SMS und Mail, ob ich für ein Gespräch offen sei. Dann eine Sprachnachricht und WA, in der er sich erklärte.
Tenor: Er habe mir gesagt, dass irgendein Gefühl weg sei, er habe nicht mit mir reden können, nun könne er das, er könne es genauer benennen, was den emotionalen Kurzschluß bei ihm verursacht habe. Er wolle sich nicht leichtfertig von mir trennen, irgendwie würde ich ihn schon noch verfolgen etc., er habe den Impuls, den Wunsch mich zu sehen, mit mir zu reden, in die Augen zu schauen, zu schauen, was da ist zwischen uns. Er hoffe, ich könne das noch und wünsche es sich. Er könne verstehen wenn es anders sei und müsse dann damit leben. Er wisse, dass er mir sehr weh getan habe.

Er klang verletzt, authentisch, unsicher.

Ich schrieb nach einem Tag ungefähr zurück, dass mir das etwas halbherzig vorkommt.
Er hat mir nicht gesagt "irgendein Gefühl" ist weg, sondern "Ich habe keine Gefühle mehr für Dich", sprich "ich liebe dich nicht".
Dass es absurd ist, dass er sich nicht leichtfertig von mir trennen will, dass er das nämlich schon bereits getan hat. "irgendwie würde ich ihn schon noch verfolgen" ist nach paar Tagen total normal, kann man sich nichts drauf einbilden.
Auch dass ich Impulse nicht sehr ernst nehmen kann, sie kommen und gehen nämlich.

Und dass er bitte bedenken soll, dass ich noch genau dieselbe Persn bin wie vorher. Die, die ihm nicht gereicht hat. Nur in wütender und verletzter.

Dass ich aber seine Verletzlichkeit in seiner Nachricht wahrnehme und mir das mal anhören werde.

Wir hatten dann ein schönes Gespräch. Mit Wut, Tränen, Lachen.
Kurz gefasst hat er sich wohl in manchen Situationen unwohl/unsicher gefühlt, sich gefragt, ob er der Richtige für mich ist. Ich sei manchmal so tough und cool, er habe sich daneben uncool gefühlt. Dann eine respektlose Handlung meinerseits, die ihn verletzt hat, bei er sich aber nicht getraut sie anzusprechen. (keine große Sache, in der Tat etwas respektlos von mir gewesen). Also eigentlich Unsicherheit von seiner Seite. Auch habe er gemerkt, dass es gar nicht einfach sei, jemand Neuen in sein Leben zu lassen. Er entschuldigte sich für sein Verhalten, dass er mir weh getan hatte.

Das Gespräch musste unterbrochen werden, weil seine Tochter sich meldete, sie war krank, kam ins Krankenhaus. Wir blieben wegen der Krankenhaus Sache die nächsten Stunden in Kontakt. Es fühlte sich vertraut und schön an.

Am nächsten Tag trafen wir uns wieder und lagen uns ziemlich schnell in den Armen. Ich merkte, dass er ein großes Bedürfnis nach Liebe, Sicherheit, Geborgenheit hat. Sagte es ihm, sagte, dass ich ihm das geben kann, wenn er es mir auch geben kann. Das rührte ihn sehr. Wir verbrachten die Nacht und den nächsten Morgen miteinander.

Als er ging, hatte ich ein komisches Gefühl. Irgendwie war ich mehr die Gebende gewesen, so kam es mir vor.
Mein Gefühl wurde nicht besser, als er sich den ganzen Tag nicht meldete.
Am späten Abend rief ich an, und fragte ihn, wieso er sich nicht gemeldet hat. Er erzählte, was er so gemacht hatte und dass er einfach nicht daran gedacht habe. Während des Telefonates war er in der Küche beschäftigt und genervt von meinen Ansprüchen, merkte ich.
Sagte, dass ich keinen Druck machen will, ich aber nach der Geschichte die Erwartung habe, dass er sich etwas mehr einbringt, wenn das was werden soll. Wir beendeten das Gespräch, weil er in der Küche was machen musste...

Ich sagte mir, ok...dann mal abwarten und Tee trinken.

Ca. 48 h Funkstille, dann eine Sprachnachricht. Er sei ratlos, es gehe ihm nicht gut mit seiner Situation, seinem Wankelmut. Er könne auch nicht sagen, was es sei, das ihn wieder etwas wegziehe. Das sei sehr traurig für mich (!), Gefühl wieder weg, dass es ihm sehr leid tut für mich (!), dass er mich da mit reinzieht in sein Problem. Sein Lebensproblem vielleicht mit seiner Trennung seit 3 Jahren (er hatte immer beteuert, dass das für ihn vollkommen abgeschlossen sei). Dass er einen neuen Menschen suche, sich verlieben möchte (!) und nun mit mir nicht gut umgehe.
Mit vollem Herzen habe er mir geschrieben und sei auch so zu mir gekommen, sei mit Liebe da gewesen, dann sei es einfach wieder weg gewesen. Er wolle, dass ich glücklich und zufrieden bin, wolle mit mir nicht das On-Off veranstalten, das ich schon mal hatte, daher sei es wohl besser, wenn er sich ganz zurück ziehe. Wir könnten gerne nochmal reden, wenn ich wolle.

Ich schrieb, dass mir das klar war. "Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Fühle mich erleichtert und frei. Sehe keinen Redebedarf. Du kannst dann mal zwei Kisten packen (weil ich weiß, dass er eine Kiste demnächst packen wird, die zweite dann für meinen Handwerkskram, den ich ausgeliehen hatte). Wünsche dir alles Gute"
Dann WA Verlauf gelöscht, in der Sekunde, als ich aus WA rausging, kam noch ne Nachricht von ihm, und war durch das Löschen unwiderbringlich weg.
Hätte schon gerne gewußt, was er geschrieben hat

Zwei Tage ging es mir sehr sehr gut! Befreiung war das Gefühl.

Dann Einbruch. Schmerz. Verlassen werden.
Ich spüre aber, dass es nicht er ist. Vermisse ihn kaum. Kein Drang ihn zu sehen, anzurufen etc.
Mein Ego ist angeknackst und das innere Kind aufgelöst. Mich verlassen?! MICH verlassen? Nein, das geht nicht..

Aber: Sehr schöne Erlebnisse mit Freunden, Sohn, Ex-Mann gehabt, die mich wunderbar unterstützen.

Gestern Weihnachtsfeier Arbeit, stundenlang und wild getanzt, meine Chefin die mir sagt "Du bist die coolste Frau des ganzen Unternehmens!", ein viel jüngerer Mann, der gar nicht mehr von mir ablassen konnte, viele nette und lustige Gespräche. Haben meinem Ego sehr gut getan.

Ich weiß, dass auch wieder Einbrüche kommen werden, aber bin sehr zuversichtlich.

Vielen Dank für´s Lesen, schon wieder so lang geworden..

08.12.2018 12:05 • x 2 #46


Flischie


Hallo meine Liebe,

ich hoffe du kannst nun abschließen.

Er hat dir gezeigt, dass er das Problem ist und nicht du.

Du hast geliebt. Er nicht.
Er hat Probleme mit sich, ist nicht authentisch, schwankt emotional hin und her.
Sowas brauchst du nicht.

Ich hoffe, dass diese Ehrenrunde dir helfen wird schnell aus dem Schlamassel auszusteigen um dich dann, wenn du geheilt bist, auf die Suche nach dem Mann zu begeben, den du verdient hast.

Alle Menschen um dich herum mögen und schätzen dich.
Er nicht.
Sein Pech.
Er wird es ein weiteres Mal merken und ich wünsche mir für dich, dass du dann emotional gefestigt bist und dann mit voller Überzeugung sagen kannst : NEIN!
Alles gute für dich.
Du bist auf dem richtigen Weg.

08.12.2018 12:24 • x 1 #47


perpetuum

perpetuum


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Danke liebe Flischie,

ja, die kleine Ehrenrunde war gut, hat mir geholfen mich nicht die ganze Zeit zu fragen, was ich falsch gemacht habe.

Auf die Suche nach einem Mann will ich mich momentan gar nicht begeben, erstmal genug von Männern
Aber auch das ist gut.
Nach der Trennung von der On-off-Geschichte war ich innerlich so unruhig, so unentspannt, dass ich mir über´s Dating Ablenkung gesucht habe, ja, fast suchen musste. Das war nicht so gut.
Zitat:
Er wird es ein weiteres Mal merken und ich wünsche mir für dich, dass du dann emotional gefestigt bist und dann mit voller Überzeugung sagen kannst : NEIN!


Ganz ehrlich: Mein Ego wünscht es sich. Dann nein sagen und Oberwasser haben.

Aber wie gesagt, dass ist das Ego, die Eitelkeit. Wünsche ihm wirklich alles Gute, dass er seine Probleme klärt. Von daher besser, wenn er sich nicht meldet (auch wenn es mir teuflisch gute Laune machen würde

08.12.2018 12:34 • #48


perpetuum

perpetuum


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Zitat von Flischie:
Alle Menschen um dich herum mögen und schätzen dich.


Dazu noch kurz: Nee, dem ist nicht so.
Habe hier nur die Menschen erwähnt, die mich mögen

08.12.2018 13:30 • #49


Femira

Femira


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Liebe Perpetuum,

du liest dich weiterhin sehr in dir. Das finde ich schön
Gut, wenn dir die Ehrenrunde geholfen hat. Ich finde, du hast deinen "Abgang" sehr souverän und stark gelöst! Gut gemacht!

Zitat von perpetuum:
Habe hier nur die Menschen erwähnt, die mich mögen

Das sind eh die wichtigsten!

08.12.2018 19:26 • x 2 #50


perpetuum

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Momentan geht es mir wirklich ganz gut, ich weiß, Einbrüche werden kommen, aber das ist normal, sie werden auch vergehen.

Was mich aber wirklich zum Nachdenken bringt: Ich leide nicht soo sehr. Und ich vermisse ihn nicht.

Ich vermisse das, was wir hatten bevor diese Zweifelei los ging. Auch das Gefühl in einer sicheren und dabei leidenschaftlichen Partnerschaft zu sein, das Freuen auf eine gemeinsame Zukunft. Das war wunderschön, das vermisse ich sehr.

Ihn nicht.

Waren meine Gefühle doch nicht real, nicht intensiv? Habe ich in einer Phantasie gelebt?
Oder bin ich einfach durch fast 2 Monate Zweifelei desillusioniert? Weil das Hick-Hack der letzten Wochen, das vermisse ich wirklich nicht. Das hat mich geschlaucht, war müde, habe mir B12 gekauft. Jetzt habe ich auch Tage und Stunden der Antriebslosigkeit, aber auch immer wieder viel Energie.

Ich weiß, sich Sorgen zu machen, dass man sich Sorgen macht, ist abstrus..und sicher ein Luxusproblem.
Beschäftigt mich aber, weil ich mir dann wieder Sorgen mache "Verdränge ich etwa?", "Bin ich kalt?"

Würde mich daher über eure Meinungen freuen.

10.12.2018 14:15 • x 1 #51


perpetuum

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Zitat von perpetuum:
Er könne auch nicht sagen, was es sei, das ihn wieder etwas wegziehe. Das sei sehr traurig für mich (!), Gefühl wieder weg, dass es ihm sehr leid tut für mich (!), dass er mich da mit reinzieht in sein Problem. Sein Lebensproblem vielleicht mit seiner Trennung seit 3 Jahren (er hatte immer beteuert, dass das für ihn vollkommen abgeschlossen sei). Dass er einen neuen Menschen suche, sich verlieben möchte (!) und nun mit mir nicht gut umgehe.


Wobei, ich beantworte vielleicht selber mal meine Frage.
Nachdem ich das gerade nochmal gelesen habe.
Die fett markierten Stellen, v.a. den letzten Satz habe ich als sehr unverschämt empfunden. Also, dass er das im Präsens schreibt. Und mich zu bemitleiden scheint ?!

Da geht mein Puls jetzt auch gerade hoch.

Ich glaube durch solche Äußerungen hat er es mir sehr einfach gemacht, mich von ihm zu lösen.

10.12.2018 14:24 • x 1 #52


Femira

Femira


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Liebe Perpetuum,
das sehe ich genauso. Du hast ja sehr gelitten und du hast sehr um ihn und um euch gekämpft. Er war da einfach ein ziemlich Drecksschwein.
Deine eigenen Selbstheilungskräfte (ich stelle mir gern meine innere Kriegerin vor) sind aktiv und sagen: NÖ! Meine Energie du Pfosten!
Und schon spürst du die Energie für dich. Deine berechtigte Wut hilft dir dabei, deine Schutzwälle hochzuziehen ihm gegenüber.
Ich denke also auch nicht, dass du verdrängst, sondern dass du in dem Modus bist, für dich zu kämpfen statt um ihn. Diesen Kampf kannst und wirst du gewinnen.

11.12.2018 07:43 • x 2 #53


Arnika

Arnika


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Nur kurz: Manchmal, recht häufig sogar, verlieben wir uns nicht so sehr in einen Menschen, sondern in ein Lebensarrangement, das mit dem Menschen möglich scheint. Dann kämpfen wir auch nicht so sehr um den Menschen und halten an ihm fest, sondern an dem vermeintlich glücklicheren Lebensentwurf mit dieser Person. Wenn wir recht schnell gewahr werden, dass der Lebenswunsch mit dieser Person doch nicht funktioniert, vermissen wir diese auch nicht, sondern trauern nur dem möglichen Leben etwas nach. Oder landen in einer On-Off-Beziehung.

11.12.2018 08:37 • x 2 #54


perpetuum

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Danke ihr Lieben!

Das tut gut!

Seit gestern Abend habe ich einen ziemlichen Einbruch, jetzt auch mit Vermissen (immer wieder allerdings mit Wut durchzogen, das hatte ich bei meiner 3,5 Jahre währenden On-off Beziehung bis zum Schluß kaum), mich schlecht fühlen, innerlich unruhig, das Herz körperlich spürbar zusammengekrampft.
Gedanken wie "Keiner liebt mich, nie wird mich jemand lieben, ich werde alleine sterben" etc.

Merke, dass mir alleine das Schreiben dieser zwar menschlichen, aber irgendwie auch lächerlich erscheinenden Gedanken hilft, mich davon zu distanzieren.

Und @arnika: Ich glaube Du hast so was von recht...

@femira: Meine innere Kriegerin an Deine innere Kriegerin: Give me five!

11.12.2018 18:17 • #55


Femira

Femira


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Zitat von perpetuum:
Meine innere Kriegerin an Deine innere Kriegerin: Give me five!



Zitat von perpetuum:
"Keiner liebt mich, nie wird mich jemand lieben, ich werde alleine sterben" etc.

Die Gedanken gehören dazu...zum Schluss machen...es ist Angst...Angst vor der Zukunft, aber damit auch ein Hinwenden zur Zukunft! Das ist was Gutes, auch wenn es sich nicht gut anfühlt. Ich hab einen hilfreichen Tipp bekommen: Gegengedanken. Jeden dieser schlechten Gedanken aufschreiben und zu jedem (!) 2 Gegenargumente oder mehr entwickeln, die du dagegen setzen kannst!
Empfinde ich als wahnsinnig hilfreich!

11.12.2018 18:29 • x 1 #56


perpetuum

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Ich klebe immer wieder am warum und habe gerade einen Denkfehler entdeckt:
Ich war überzeugt, dass es mit meinem Überreagieren im Oktober zusammenhing. Abgesehen davon, dass das kein Grund ist, glaube ich nun erkannt zu haben, dass das höchstens ein Auslöser war.

Er hat sich sehr sehr ins Zeug gelegt und es wurde dann weniger. Es kam zu weniger spontanen Treffen, obwohl er in meiner Stadt täglich arbeitet und 2-3 Mal die Woche Sport macht. Zuvor hatte er angerufen und wenn ich Zeit hatte, hatten wir uns kurz auf einen Kaffee oder so gesehen. Dann gar nicht mehr.
Er wollte immer häufiger, dass ich zu ihm komme, das ständige Autofahren sei ihm zuviel. Er hat ein Auto, ist in 30 Minuten bei mir, ich brauche mit Fußweg und öffentlichen Verkehrsmitteln 1 Stunde.
Wahrscheinlich fing das da schon an..

Und: Er hatte mir gesagt, dass es ihm so gut ginge wie seit sehr langer Zeit nicht mehr. Ich habe mich geschmeichelt gefühlt und nur kurz nachgefragt. Seit der Trennung von seiner Frau (die nun 3 Jahre zurück liegt, aber für in traumatisch war. Sie ist gegangen und hat ihn mit den Kindern alleine gelassen) sei es ihm nicht mehr so gut gegangen.
Dazu sein Satz : "Sein Lebensproblem vielleicht mit seiner Trennung seit 3 Jahren"

Die Trennung von seiner Frau war/ist noch nicht verarbeitet. Ich war vermutlich nur ein Trost.

Und:
3. Nur weil sich meine Ex von mir getrennt hat, bedeutet nicht, dass die Beziehung nicht real war oder keine Bedeutung hatte. Sie hatte ihre Bedeutung und war sehr real. Sie ist es einfach jetzt nicht mehr.

6. Ständig darüber nachzudenken was meine Ex denkt und fühlt, sie dazu zu bringen wollen mir ihre "Wahrheit" zu erzählen bringt mich nicht weiter, sondern resultiert in einem Gedankenstrudel. Ich werde mich darauf konzentrieren, dass es mir eben egal ist was sie denkt und tut. Es spielt faktisch keine Rolle mehr.

11. Mein Selbstwert hat nichts damit zu tun, wie mich mein Ex-Partner behandelt. Seine Verhaltensweisen reflektieren lediglich seine Erfahrungen, seine Probleme, sozialen Fähigkeiten und Unsicherheiten und sie haben mit mir persönlich herzlich wenig zu tun.

15. Es ist okay für mich, dass ich traurig bin über das Ende dieser Beziehung. Während ich trauere, heile ich innerlich.

21. Ich werde mich nicht auf eine vergangene Beziehung konzentrieren, ich werde mich darauf fokussieren das beste Leben zu leben dass ich kann.

Das ist hieraus, zitieren hat nicht funktioniert:

das-manifest-gegen-liebeskummer-t45643.html

12.12.2018 12:10 • x 3 #57


Femira

Femira


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Das Maifest ist großartig

12.12.2018 20:16 • x 1 #58


Femira

Femira


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Sch*** Autokorrekt...ich meinte das Manifest!

12.12.2018 20:29 • x 1 #59


perpetuum

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In meiner Ehe war ich oft, viel viel zu oft, ziemlich unerträglich.
Obwohl ich sehr unter meinem cholerischen Vater und seinen Beleidigungen gelitten habe, habe ich mich selber wie die Axt im Walde benommen. Gut, ich habe mich dann entschuldigt, aber der Schaden war angerichtet.

Jetzt, aus der Ferne betrachtet, sehe ich, dass mich mein Ex-Mann wirklich geliebt hat. So richtig glauben konnte ich das damals nie. Und selber lieben auch nicht so ganz.

Die Trennung war das Beste was ich machen konnte. Auch für ihn. Und auch für unseren Sohn.

Die Cholerik habe ich abgelegt. Mir wurde vor vielen Jahren, noch in der Ehe wirklich klar bewußt, was ich da mache und anrichte und dann wurde es langsam weniger und jetzt so gut wie nicht mehr vorhanden (ok, ich fluche manchmal beim Autofahren wie ein Seemann...)

Die letzten Jahre waren schwer, sehr schwer. Trennung, Tod.

Dennoch geht es mir irgendwie besser und ich glaube der Grund ist, dass ich mich selber viel viel besser leiden kann als früher. Deshalb kann ich auch viel besser lieben.

In den letzten Jahren habe ich so viel geliebt. Und habe Liebe bekommen. Und einige dieser Menschen sind durch Trennung oder Tod nicht mehr da, aber die Liebe ist noch da.

Und ich glaube fast, dass da sein Problem ist. Probleme mit sich.

Ach, keine Ahnung...

Hänge immer wieder am warum..

Diese Tage waren und sind einige Termine, die wir zusammen wahrnehmen wollten. Die ich nun mit anderen wahrgenommen habe und werde oder einfach nicht dabei bin. Unsere Namen nebeneinander auf einer Liste sehen, so wie es geplant war..tut weh..

13.12.2018 19:43 • x 1 #60




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