Danke @Femira
Ich halte mich aber zumeist aus Themen raus, bei denen ich durch fehlende Erfahrungen nichts sinnvolles beizutragen habe. In diesem Falle Ehe und Kids.
Ich habe allerdings alles gelesen und möchte auf zwei Aussagen des TE eingehen:
Zitat von Meyer:Sie misstraut mir jetzt. Ich habe nur nichts davon erzählt um die aufgeheizte Stimmung nicht noch mehr zu belasten.
SIE misstraut also DIR? Sie will ihr Leben umkrempeln; Familie, Ehe und das bisherige Leben umkrempeln, nachdem sie sich zuvor für dieses Lebensmodell entschieden hat und dementsprechend Verantwortung trägt? Lass dich bitte nicht mit solchen Mitteln klein machen. Das ist reine Schuldumkehr.
Du hast dein Recht wahrgenommen auf ihre Befindlichkeiten (Trennung/Scheidung) einzugehen und musst ihr nicht alles auf die Nase binden.
Hier bin ich alttestamentarisch: wer A sagt, muss auch B hören können (ich weiss, das ist meine persönliche Abwandlung).
Zitat von Meyer:Allein die Vorstellung meine Frau nicht mehr bei mir zu haben, sie verloren zu haben ohne das ich etwas dafür kann oder schlimmer ändern kann lässt mich kaum noch zur Ruhe kommen
Komm bitte von dem Gedanken weg, den viele Verlassene hegen: man habe jemanden verloren. Nein, du hast niemanden verloren, denn das hiesse, du hättest aktiv etwas dagegen tun können und es stünde in deiner Macht. SIE will GEHEN bzw. ist gegangen. Das heisst, du kannst das nicht beeinflussen.
Ich habe sowieso eine sehr "radikale" Meinung zu Menschen, die ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen bis zum "Ausbruch" irgendwann unterdrücken und somit andere leiden lassen (kenne im Bekanntenkreis ein Paar, als der Mann nach 3 Kids Mitte 40 auf einmal Männer wollte). Das ist unfair allen Parteien gegenüber -auch sich selbst.
Nicht falsch verstehen; jeder soll nach seiner Fasson leben und lieben. Jedoch sollte man bei der Entscheidung Kinder mit einzubeziehen dann doch konsequent sein und kein Leid über andere bringen.
Zudem finde ich die Fixierung auf ein Geschlecht, wenn es um Liebe geht heuchlerisch. Wenn es um das rein sexuelle geht, kann ich es verstehen. Aber hier sind wir wieder bei dem Punkt, den ich oft zerdenke: liebt man nicht die Persönlichkeit und sein Herz? Oder primär erstmal das Geschlecht?
Ich als hetero-lebender Mann kann für mich nicht ausschliessen, dass ich mich mal in einen Menschen verliebe, der zufälligerweise keine Frau ist.
Ansonsten glaube ich auch, wie ein Vorposter schon sagte, dass sie einem Schatten nachläuft und dort das Gras als grüner vermutet.