×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

2330

Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Fenjal
@ElGatoRojo respektlos? Na, jahrelanges Fremdgehen, Illoyalität, den Parnter bei der Affäre schlecht reden.
Nach Hause schleichen, ungeniert lügen, aber ja, dann macht man Therapie um überhaupt noch gerade aus gehen zu können.

Immer schön den Galan abnicken, denn sonst stimmt die Börse nicht.
Ist da vielleicht mehr zwischen den Beiden?
Tja, frag dich was respektlos ist.

x 1 #1171


S
Zitat von alleswirdbesser:
Das redet man sich vielleicht gerne ein, wenn man die Freizeit eines Familienvaters für die eigenen Bedürfnisse ausnützt, während die von wegen ...

Wie jetzt? Fenjal schläft mit vergebenen Familienvätern und beteiligt sich somit an Betrug? Ok, also ihr Hass auf Mütter muss schon echt immense Ausmaße haben, wenn sie verheiratete Väter verführt, nur um den beteiligten Müttern eins reinzuwürgen. @Fenjal, ich würde dir die Therapiestube empfehlen, um das zu bearbeiten.

x 1 #1172


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

x 3


Fenjal
@Sternenguckerin ach, wie könnte ich denn einen Papi verführen?
Wo doch das Nest zu Hause so kuschelig ist und es an nichts fehlt?
Jetzt wirst du aber komisch, willst mir erzählen, dass Papi NICHT loyal zu Mami und Kindlein steht? Wo doch langfristige Beziehung so genial ist, dass Papi nicht ansatzweise dort ausbrechen möchte.
Erklärs mir bitte.
Eine Frau wie ich kann keinen Papi verführen, denn der steht doch loyal zu Mami und dem gemeinsamen Wunschkind (er), also, wie kommst du auf das schmale Brett?
Genial! Ich glaub es oft nicht!

x 1 #1173


Fenjal
Echt Freunde, da gehen Galane fremd und die anderen Frauen sind Schuld .... so denken Ehefrauen, da ist selbst der Hype um den Ostseewal Gold dagegen.
Es ist nicht zu glauben!
Kopfschüttelndes Gesicht Müder Smiley

x 1 #1174


S
Zitat von Fenjal:
Echt Freunde, da gehen Galane fremd und die anderen Frauen sind Schuld .... so denken Ehefrauen

Nee, so ist es auch wieder nicht, die Hauptschuld beim Fremdgehen trägt schon der Betrüger selbst. Sofern die beteiligte Frau von der Beziehung weiß, finde ich aber schon, dass sie auch eine Mitverantwortung trägt. Ich könnte mich nie auf einen vergebenen Mann einlassen, schon aus Rücksicht auf die andere Frau. Nennt man wohl Solidarität unter Frauen, Feminismus, Schwesternschaft oder so. Klar, wenn man wie in deinem Fall einen Hass auf Mütter hat, dann fühlt man das natürlich nicht und hat da keine Hemmungen.

x 3 #1175


Razor_cgn
Zitat von Fenjal:
@Sternenguckerin ach, wie könnte ich denn einen Papi verführen? Wo doch das Nest zu Hause so kuschelig ist und es an nichts fehlt? Jetzt wirst du aber komisch, willst mir erzählen, dass Papi NICHT loyal zu Mami und Kindlein steht? Wo doch langfristige Beziehung so genial ist, dass Papi nicht ansatzweise dort ...

Ketzerische Frage, wäre der Kick noch da, wenn der Typ es erlaubt bekommt? Ich hatte/habe noch 2 Freikarten von meiner Freundin für externen Spaß.

#1176


Blind-Meg
Zitat von Blindfisch:
Wo sind die Beziehungen die 20, 30 oder 40 Jahre halten?

Die sind zum Glück Geschichte, weil die zu 90% aus finanzieller Abhängigkeit zusammengehalten wurden. Glaubst du wirklich, die Generation unserer Großeltern blieb so lange zusammen, weil die Beziehungen so viel besser waren?

x 3 #1177


QueenA
Zitat von Blindfisch:
Also was ist denn nun? Sind Männer nach all den Beschämungen und Gaslighting bereit, Frauen zur Freundin/Frau zu machen, sie zur Mutter ihrer ...

Guten Morgen @Blindfisch

Ich glaube, hinter deinem Text steckt vor allem die Sehnsucht nach Verbindlichkeit, Vertrauen und echten Beziehungen. Das kann ich nachvollziehen. Sehr gut sogar, weil es Werte sind, die ich selbst als wichtig empfinde. Falls es anders ist als ich verstanden habe: bitte Rückmeldung 🙂

Was ich allerdings schwierig finde: Du sprichst oft von “den Frauen” und “den Männern”, als würden alle gleich denken und handeln. Die Realität ist doch viel vielfältiger. Es gibt Männer und Frauen, die nur Bestätigung suchen, und es gibt Männer und Frauen, die sich eine lebenslange Partnerschaft wünschen. Das ist eben die manchmal die Herausforderung dies rauszufinden.

Für mich wäre aufgrund der Diskussion hier die entscheidende Frage nicht, wie viele Partner jemand hatte, sondern was er daraus gelernt hat und wie er heute lebt. Menschen können Verantwortung übernehmen, sich entwickeln und andere Prioritäten setzen. So habe ich hier vieles vom Feedback verstanden. Ich persönlich täte mir schwer, nicht wegen mir sondern weil zB ein “Casanova” etwas zeigt über den Umgang mit sich und anderen, wenn alles mitgenommen wird was möglich war:ist.

Und was die “guten alten Zeiten” angeht: Früher hielten viele Beziehungen länger, aber nicht jede davon war glücklich. Heute gehen Beziehungen vielleicht schneller auseinander, dafür bleiben viele Menschen nicht mehr nur aus Pflicht oder Angst zusammen.

Ich glaube nicht, dass wir verlernt haben zu lieben. Aber wir leben in einer Zeit, in der Verbindlichkeit deutlich bewusster gewählt werden muss als früher.

VG

x 2 #1178


alleswirdbesser
Zitat von Blind-Meg/post4171432.html#p4171432:
[url]/post4171432.html#p4171432[/url]
Die sind zum Glück Geschichte, weil die zu 90% aus finanzieller Abhängigkeit zusammengehalten wurden. Glaubst du wirklich, die Generation unserer ...

Vielleicht lag es auch daran, dass nicht jeder dem grünen Gras im Nachbarsgarten nicht widerstehen konnte oder dass die Selbstverwirklichung keinen so hohen Stellenwert hatte wie die Familie.

Heute trägt auch das Internet dazu bei, dass viele so leicht fremdgehen können und Warmwechsel so einfach vollzogen werden kann (Reha ist da auch so ein Phänomen). Dann die flexiblen Arbeitszeiten in der Firma. Und noch vieles mehr, die Zeiten und Menschen haben sich insgesamt verändert, es liegt nicht nur daran, dass Frauen ihr eigenes Geld verdienen, denn auch Männer beenden ihre Ehen.

x 6 #1179


Blindfisch
Zitat von Blind-Meg:
Die sind zum Glück Geschichte, weil die zu 90% aus finanzieller Abhängigkeit zusammengehalten wurden

War das wirklich so? Nur 10% der Beziehungen hielten durch Liebe und Verantwortung? Oder ist das eine "gefühlte" Zahl......die wir uns heutzutage einreden?
Zitat von Blind-Meg:
Glaubst du wirklich, die Generation unserer Großeltern blieb so lange zusammen, weil die Beziehungen so viel besser waren?

Natürlich nicht. Die Beziehungen von "früher" waren nicht besser. Nur hat man früher wahrscheinlich mehr Verantwortung übernommen und hat nicht sein persönliches Glück dem Partner übergeholfen.

x 6 #1180


Fenjal
Zitat von alleswirdbesser:
Vielleicht lag es auch daran, dass nicht jeder dem grünen Gras im Nachbarsgarten nicht widerstehen konnte oder dass die Selbstverwirklichung keinen ...

Und heute ist dem, was du beschreibst nicht mehr so?
Wo doch ständig beteuert wird, dass langjährige Beziehungen der Wunsch eines jeden sind und Loyalität/Verbindlichkeit in diesen Beziehungen ganz gross geschrieben wird.

Wen möchte man eigentlich verschaukeln? Offensichtlich am ehesten sich selbst.
Hier liegt die moralische Latte hoch, aber, kann sie beeindrucken? Eher im Gegenteil, es ist zum Lachen.

Ich weiß, dass vielfach fremdgegangen wird, offen, aber sehr viel mehr über Lüge und Ausreden, nicht dass ich soetwas moralisch abwerte, denn Sex ist nicht gleichbedeutend mit Liebe, nur dieses heuchlerische Getue, mein Mann würde verführt,... quasi, er war willenlos,... da werden eigene Werte nicht wahrgenommen ... sondern schön andere als Sündenbock bezeichnet, das sind oft Strategien der Ehefrauen, anstatt sie für sich selbst mal klarzubekommen, wo sie stehen.

#1181


QueenA
Und grob zu dem Thema fremdgehen: ganz ohne erhobenen Zeigefinger: Für mich ist entscheidend, wie jmd. mit Verantwortung, Ehrlichkeit und Verbindlichkeit umgeht.

Würde mich jemand betrügen, dann wäre das für mich etwas, das ich wohl nie ganz vergessen könnte. Nicht, weil ich ständig Vorwürfe machen möchte, sondern weil Vertrauen für mich die Grundlage einer Beziehung ist.
Dabei wäre es für mich völlig in Ordnung, wenn jemand ehrlich sagt, dass die Beziehung nicht mehr funktioniert oder dass sich etwas ändern muss. Darüber kann man reden. Aber eine dritte Person als Ausweg aus Problemen in der Beziehung zu wählen, wäre für mich keine Lösung.

Andersherum könnte ich auch nicht die Person sein, die wissentlich mit jemandem etwas anfängt, der bereits in einer Beziehung ist. Da bin ich aus Prinzip und Überzeugung für klare Verhältnisse.

x 3 #1182


N
Zitat von NurBen:
degenerierten


Zitat von NurBen:
Es gibt natürlich auch gesunde Frauen

Ach ja, die gute alte Zeit, in der man noch zwischen entarteten und gesunden Frauen unterscheiden durfte.
Aber ist ja alles Präferenz.
Die aber für alle gesunden Männer und Frauen gilt.

Da ist jemand dermaßen tief im Kaninchenbau, dass ich mich frage, was in der Vergangenheit dermaßen verletzt hat, dass man in dieser Heilslehre nach Sicherheit sucht.

Zum Geburtenrückgang:
Mehr Kinderlose oder weniger Kinderreiche? von Martin Bujard und Harun Sulak, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), 2016.
Die haben sich die vorigen Jahrzehnte seit den 70ern (Pillenknick) angesehen und festgestellt, dass es eine gesellschaftliche Norm zur 2-Kinder Familie gibt.
Vielleicht hat sich das ja in den letzten 10 Jahren geändert und es gibt nur noch aus dem gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext enthobene Individualentscheidungen. Wahrscheinlich ist das aber nicht.

Zitat von alleswirdbesser:
woher soll man denn wissen, dass man nicht die Nr. 50 ist, der Nr. 51 bis 91 folgen werden,

Das muss nur wissen, wer diesem "Marktwert" Schema auf den Leim geht und sich in bester kapitalistisch-patriarchaler Tradition in Konkurrenz zu anderen Frauen oder Männern setzen lässt.

Im Berufsleben: Wenn ihr von der Arbeits- und Beförderungskultur eurer Firma überzeugt seid, kann es euch egal sein, ob ich bei 10 anderen Firmen nach zwei, drei Jahren weg war. Denn ihr macht es besser als die 10 anderen oder könnt auf mich verzichten.

Im Privatleben: Wenn ein Mann sich alle erreichbaren Frauen anschaut und mich als "die Beste" qualifiziert und auf meiner Qualifikation eine Beziehung aufbauen möchte, ist das nur ein Anzeichen für mangelnde Selbstwirksamkeit. Die Beziehung soll dann vor allem von mir geführt werden.

Männer, die wirklich Führung und Verantwortung übernehmen und nicht nur bequem als Beifahrer in einer Beziehung sein wollen, wählen nach ganz anderen Kriterien aus.

Mangelnde Beweglichkeit ist Starre und nicht
Zitat von alleswirdbesser:
Faulheit


Zitat von Blind-Meg:
Weil Männer keine Kriterien haben und sich nicht beherrschen können.

Und das ist ein Problem.
Wenn Frauen nur hübsche Objekte mit vatergegebenem Charakter oder vaterlosem Verhalten sind, muss im großen Teich der (meist unerreichbaren) Frauen nach dem besten Kompromiss zwischen Attraktivität und Volatilität gesucht werden, dem man sich noch gewachsen fühlt. Und dann wundern sich Männer, wenn dieser objektifizierte Kompromiss vier Jahre nach der letzten Geburt das Weite sucht.

Zitat von Ragna:
der nette Mann mit dem Bausparvertrag,

Benimmt sich auch nicht besser als jeder andere Mann, solange er nicht verstanden hat, dass er 50% zur Beziehung beisteuern muss und sich dabei nicht darauf verlassen darf, was irgendein Mann über "alle Frauen" sagt, sondern was die konkrete Frau in dieser konkreten Beziehung ihm sagt. Sonst kommt die Trennung "aus dem Nichts" und all sein "Invest" war "umsonst".

Wenn "eine Frau ist
Zitat von Ragna:
cool und entspannt

mit "eine Frau ist anspruchslos und verlangt von mir nichts" verwechselt wird, zeigt das eine generelle Unwilligkeit, die Beziehung mit zu gestalten und dauerhaft Anlass zu bieten, dass Menschen (also auch Frauen) mit einem eine Gemeinschaft bilden wollen.

Zitat von NurBen:
Das Ding ist halt, dass viele nicht verstehen, dass es einen sexuellen Marktwert und einen Beziehungs-Markwert gibt.

Auch hier wieder die Aufforderung, dass doch Frauen an sich arbeiten und sich selbst beschränken sollen, um für die Mehrheit der Männer als Partnerin in Frage zu kommen.
Dabei haben die meisten Frauen nur das Interesse, für jeweils einen speziellen Mann in Frage zu kommen, der nicht die Verantwortung für seine Beziehungen nach der schematischen Vorauswahl abgibt.

Red Piller sind wie Teamleiter, die sich beschweren, dass ihr Team nichts gerissen bekommt und ständig fluktuiert, nachdem sie die loyalsten Duckmäuser ausgewählt und sich selbst überlassen haben.

Zitat von NurBen:
Das große Problem von Frauen ist eben,

was zieh ich an und was koche ich.

Zitat von ElGatoRojo:
Aha - und nach welchen Gesichtspunkten wählst du dann aus?

Nach individuellen.

Solange die wirtschaftliche Alleinverfügungsmacht nicht wieder bei den Männern angesiedelt wird und Frauen ein Mindestmaß an körperlicher Autonomie aufrecht erhalten können, werden männliche Präferenzen künftig weniger dem Machterhalt dienen und weibliche Präferenzen weniger der wirtschaftlichen Existenzsicherung und darauf freuen sich Teile der Bevölkerung und andere Teile haben Angst davor und wünschen sich die gute alte Zeit der Abhängigkeit zurück.

x 2 #1183


alleswirdbesser
Zitat von QueenA:
Dabei wäre es für mich völlig in Ordnung, wenn jemand ehrlich sagt, dass die Beziehung nicht mehr funktioniert oder dass sich etwas ändern muss.

Ich glaube aber auch, dass viele gar nicht so unglücklich in ihrer Ehe sind, wie sie es später behaupten, sobald sie sich in einer Affäre befinden. Oft ist erst die dritte Person (jünger, hübscher, reicher, unabhängiger was weiß ich) der Grund, zu wechseln, denn ohne käme man gar nicht erst auf den Gedanken. Außer man stellt fest, dass ein anderer einen anhimmelt, einen begehrt, einem jedes Wort von den Lippen abliest…. Hoppla da geht noch was….😮

x 4 #1184


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Das muss nur wissen, wer diesem "Marktwert" Schema auf den Leim geht und sich in bester kapitalistisch-patriarchaler Tradition in Konkurrenz zu anderen Frauen oder Männern setzen lässt.

Darum geht es nicht, die Konkurrenz, sondern darum, dass man kein durchlaufender Posten sein will.

x 1 #1185


A


x 4