Zitat von NurBen: degenerierten
Zitat von NurBen: Es gibt natürlich auch gesunde Frauen
Ach ja, die gute alte Zeit, in der man noch zwischen entarteten und gesunden Frauen unterscheiden durfte.
Aber ist ja alles Präferenz.
Die aber für alle gesunden Männer und Frauen gilt.
Da ist jemand dermaßen tief im Kaninchenbau, dass ich mich frage, was in der Vergangenheit dermaßen verletzt hat, dass man in dieser Heilslehre nach Sicherheit sucht.
Zum Geburtenrückgang:
Mehr Kinderlose oder weniger Kinderreiche? von Martin Bujard und Harun Sulak, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), 2016.
Die haben sich die vorigen Jahrzehnte seit den 70ern (Pillenknick) angesehen und festgestellt, dass es eine gesellschaftliche Norm zur 2-Kinder Familie gibt.
Vielleicht hat sich das ja in den letzten 10 Jahren geändert und es gibt nur noch aus dem gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext enthobene Individualentscheidungen. Wahrscheinlich ist das aber nicht.
Zitat von alleswirdbesser: woher soll man denn wissen, dass man nicht die Nr. 50 ist, der Nr. 51 bis 91 folgen werden,
Das muss nur wissen, wer diesem "Marktwert" Schema auf den Leim geht und sich in bester kapitalistisch-patriarchaler Tradition in Konkurrenz zu anderen Frauen oder Männern setzen lässt.
Im Berufsleben: Wenn ihr von der Arbeits- und Beförderungskultur eurer Firma überzeugt seid, kann es euch egal sein, ob ich bei 10 anderen Firmen nach zwei, drei Jahren weg war. Denn ihr macht es besser als die 10 anderen oder könnt auf mich verzichten.
Im Privatleben: Wenn ein Mann sich alle erreichbaren Frauen anschaut und mich als "die Beste" qualifiziert und auf meiner Qualifikation eine Beziehung aufbauen möchte, ist das nur ein Anzeichen für mangelnde Selbstwirksamkeit. Die Beziehung soll dann vor allem von mir geführt werden.
Männer, die wirklich Führung und Verantwortung übernehmen und nicht nur bequem als Beifahrer in einer Beziehung sein wollen, wählen nach ganz anderen Kriterien aus.
Mangelnde Beweglichkeit ist Starre und nicht
Zitat von alleswirdbesser: Faulheit
Zitat von Blind-Meg: Weil Männer keine Kriterien haben und sich nicht beherrschen können.
Und das ist ein Problem.
Wenn Frauen nur hübsche Objekte mit vatergegebenem Charakter oder vaterlosem Verhalten sind, muss im großen Teich der (meist unerreichbaren) Frauen nach dem besten Kompromiss zwischen Attraktivität und Volatilität gesucht werden, dem man sich noch gewachsen fühlt. Und dann wundern sich Männer, wenn dieser objektifizierte Kompromiss vier Jahre nach der letzten Geburt das Weite sucht.
Zitat von Ragna: der nette Mann mit dem Bausparvertrag,
Benimmt sich auch nicht besser als jeder andere Mann, solange er nicht verstanden hat, dass er 50% zur Beziehung beisteuern muss und sich dabei nicht darauf verlassen darf, was irgendein Mann über "alle Frauen" sagt, sondern was die konkrete Frau in dieser konkreten Beziehung ihm sagt. Sonst kommt die Trennung "aus dem Nichts" und all sein "Invest" war "umsonst".
Wenn "eine Frau ist
Zitat von Ragna: cool und entspannt
mit "eine Frau ist anspruchslos und verlangt von mir nichts" verwechselt wird, zeigt das eine generelle Unwilligkeit, die Beziehung mit zu gestalten und dauerhaft Anlass zu bieten, dass Menschen (also auch Frauen) mit einem eine Gemeinschaft bilden wollen.
Zitat von NurBen: Das Ding ist halt, dass viele nicht verstehen, dass es einen sexuellen Marktwert und einen Beziehungs-Markwert gibt.
Auch hier wieder die Aufforderung, dass doch Frauen an sich arbeiten und sich selbst beschränken sollen, um für die Mehrheit der Männer als Partnerin in Frage zu kommen.
Dabei haben die meisten Frauen nur das Interesse, für jeweils einen speziellen Mann in Frage zu kommen, der nicht die Verantwortung für seine Beziehungen nach der schematischen Vorauswahl abgibt.
Red Piller sind wie Teamleiter, die sich beschweren, dass ihr Team nichts gerissen bekommt und ständig fluktuiert, nachdem sie die loyalsten Duckmäuser ausgewählt und sich selbst überlassen haben.
Zitat von NurBen: Das große Problem von Frauen ist eben,
was zieh ich an und was koche ich.
Zitat von ElGatoRojo: Aha - und nach welchen Gesichtspunkten wählst du dann aus?
Nach individuellen.
Solange die wirtschaftliche Alleinverfügungsmacht nicht wieder bei den Männern angesiedelt wird und Frauen ein Mindestmaß an körperlicher Autonomie aufrecht erhalten können, werden männliche Präferenzen künftig weniger dem Machterhalt dienen und weibliche Präferenzen weniger der wirtschaftlichen Existenzsicherung und darauf freuen sich Teile der Bevölkerung und andere Teile haben Angst davor und wünschen sich die gute alte Zeit der Abhängigkeit zurück.