Zitat von Sternenguckerin: Ich finde es übrigens seltsam, dass du genau dafür bei Verständnis hattest. Warum nicht auch bei anderen Menschen, insbesondere bei Frauen und Müttern?
Armin hat auf dem Hof seiner Frau geackert, ...neben seiner 100% Erwerbstätigkeit im Außen, daneben war er LU, hat den Hof mit den Hirschen und dem Holz geführt.
Seine Schwiegerfamilie hat ihn abgezockt, er kann sein wie er will, sicher ist er kein einfacher Typ, ein Schaffer, der wenn diese Hofarbeit wegfällt, sein Selbstbildnis ins Wanken gerät und er quasi orientierungslos wurde, für mich ist er zu 100% nachvollziehbar.
Mütter haben ja zum Kind gesagt, ohne Zwang, eine pesönliche Entscheidung mit allen Konsequenzen, die im Vorfeld bekannt sind.
Und selten werden ihnen Kinder "weggenommen", durch Schwiegerfamilien.
Ich kann diese Selbstverständlichkeit nicht nachvollziehen mit der sie Ansprüche geltend machen.
Im Job müssen Kollegen ihre Ausfälle decken, Ämter werden involviert, Ressourcen anderer abgegriffen.
Ich mag einfach dieses Trittbrettfahrerverhalten einiger nicht.
Für persönliche Entscheidungen lässt man andere nicht stramm stehen, diese Anspruchsmentalität und Selbstberechtigung kann ich nicht nachvollziehen.
Der Versuch Kosten für persönliche Entscheidungen auf die Allgemeinheit zu legen, ist für mich unredlich.
Dazu kommt Klagen, Überforderung,.... tja, dann muss man "beißen", Risiken, Mehrbelastung, Krisen, mit straffen Schultern stemmen und nicht nach Ressourcen anderer rufen.