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3010

Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Hansl
Zitat von Blindfisch:
Männer könnten wirklich langsam mal damit anfangen, sich etwas mehr wie Frauen zu verhalten.

Männer dominieren ganz klar die professionelle Kochszene.
Und vieles andere
Die wahre und praktische Emanzipation fand durch die Verweigerung der Frau, weiterhin weibliche "Aufgaben" zu erfüllen durch Männer statt.
Ok, es gibt nun auch zunehmend Frauen in technischen Berufen wie Kfz Mechatronic.
Aber kochen? 🫣🤔

#1756


N
Zitat von ElGatoRojo:
Schätze mal, das ist eine reine Frage des Preises.

Eben nicht. Dachte ich ja auch, dass mindestens eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden müsste. Aber der Preis ist tatsächlich 0 da es eine ganze Gruppe an Männern gibt, die ihre Gene weitergegeben wissen möchten, ohne jemals Kontakt zum Kind haben zu wollen. Kann ich auch nicht nachvollziehen, warum man dafür so viel von sich Preis gibt. Aber ist seit Jahrzehnten ein stabiler "Markt".

Falls wiederum die Frauen (Solomütter haben entweder eine Partnerin oder ein Netzwerk) nicht so viel von sich preisgeben wollen (der Nichtvater erfährt ja durchaus Namen, Adresse u.ä.) kostet geprüfter, gereinigter, ausgeeählter Samen inklusive aller Behandlungsschritte 1.500 Euro. Also wesentlich günstiger als 14 Tage Karibik und wesentlich sicherer als 14 Tage Malle.

Trotz aller westdeutschen Boomer-Einverdienterhaushalte bringen bei nur noch 56 % aller Paare in Deutschland Männer mehr als 60 % des Haushaltseinkommens nach Hause. Wenn das Paar Kinder hat steigt der Anteil der mehrverdienenden Männer auf 65 %. Bei 44 % (bzw. mit Kindern 35 %) der Paare fällt also definitiv jede Ernährer- und Versorger-Rolle für den Mann flach. Tendenz steigend.

Und auch das "es braucht einen Mann für Kinder"-Thema hat insgesamt eine fallende Tendenz. Für Deutschland habe ich nur die Geburtenrate. In den USA fragt das Pew Research Center auch häufig nach Lebenszielen, so auch in 2024 die 18-34jährigen Menschen, die noch keine Kinder hatten, ob sie denn gerne welche hätten: "When asked about having children, 51% of young adults who are not parents say they would like to have children one day. Three-in-ten say they’re not sure, and 18% say they don’t want to have children.

While 57% of young men say they want children one day, a smaller share of young women (45%) say the same."

12% der jungen bis mittelhalten Amerikaner brauchen also eher eine bislang nicht fortpflanzungswillige Frau zum Kinderkriegen als einen Mann.

Da muss dann wohl das hier in besonderem Maß gelten:
Zitat von ElGatoRojo:
Sogar verfügbar, wenn man nett zu ihnen ist.

Was im übrigen für ONS wie für Ehe und auch fürs Kinderzeugen gilt.
Wer ... will muss freundlich sein.

Wer den Großteil der Steuergelder generiert hält nicht den Staat am Laufen. Aber Deine (Blindfisch, nicht Gatow) eingeschränkte Sicht auf Leistung und Wichtigkeit ist genau der Grund, warum Frauen zunehmend keine unbezahlte Arbeit mehr in der Gesellschaft übernehmen wollen und werden.

Die Geschlechtermythen, dass Frauen sich eher von Emotionen leiten lassen und Männer rational seien, sind schon längst widerlegt.
Ganz im Gegenteil schneiden Männer im Schnitt bei Impulskontrolle und Emotionstegulation eher schlecht ab, während Frauen im Durchschnitt bei Entscheidungen mehr Fakten einbeziehen und planvoller vorgehen und dadurch rationaler agieren.
Bei zyklischen Gefühlsschwankungen liegen beide Geschlechter gleichauf. Bei der Resilienz gegen schlechte Gefühle (Jobverlust, Partnerverlust, Todesfall) haben Frauen durch ihr breiteres Netzwerk besser Möglichkeiten sich zu regulieren und fallen daher nicht so tief und sind nicht so lange negativ beeinflusst.

Und wieso sollen Männer daran gehindert sein, Verantwortung zu übernehmen, wenn die Rollen getauscht werden? Können Männer nur Geld verdienen, Rasen mähen und Reifen wechseln, solange Frauen das nicht auch können? Das wäre ja richtig misandrisch. Als bräuchten Männer einen Safe space für Unfähigkeit und brächen unter Konkurrenzdruck zusammen. So schwach sind die Männer in meinem Umfeld nicht. Deren Welt bricht nicht zusammen, wenn sie Verantwortung für einen Privathaushalt übernehmen sollen. Und das, obwohl Frauen das auch können. Männer sind halt spät dran mit ihrer Emanzipation von einer bemutternden Partnerin. Das heißt aber nicht, dass sie es nicht leisten können.

x 2 #1757


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

x 3


S
Zitat von H-Moll:
Bodycount gerade von Männern ist lächerlich. Am Ende zählen die Kinder, die stolz auf ihren Vater sind.

Stimmt. Männer, die kein einziges Kind haben, aber sich damit brüsten, dass sie mit 100 Frauen im Bett waren und sich deshalb für "besonders männlich" und "erfolgreich" halten, sind so lächerlich. So blöd möcht ich auch mal sein, es für erfolgreich und männlich zu halten, nach 100 Schüssen immer noch keinen einzigen Treffer erzielt zu haben.

Zitat von H-Moll:
Deshalb bist du auch nicht der erfolgreiche Familienvater, von dem heute viele Kinder sagen, das ist der beste Vater.

Um je in diese noble Situation zu kommen, muss ein Mann erstmal jahrelang Opfer bringen und eigene Bedürfnisse teilweise zurückstellen und das ist für viele in der heutigen Gesellschaft leider schon zuviel verlangt.

#1758


Blind-Meg
Zitat von Nalf:
Und wieso sollen Männer daran gehindert sein, Verantwortung zu übernehmen, wenn die Rollen getauscht werden? Können Männer nur Geld verdienen, Rasen mähen und Reifen wechseln, solange Frauen das nicht auch können?

Darüber bin ich auch gestolpert. Es nimmt doch keiner keinem was weg, sondern lediglich werden (im Idealfall) beide Geschlechter kompetenter.

Es kommt bestimmt wieder das "Argument", dass aber keien Frau "so einen Mann" möchte - doch! Die Mehrzahl der Frauen bevorzugt heute Männer, die kommunikativ und emotional sind und die "trotzdem" Rasen mähen können. Was Frauen eher nicht suchen, sind Männer, die meinen, Frauen sollten nicht Rasen mähen (können).
Was viele Männer nicht verstehen: du musst nicht aufhören männlich zu sein, um weiblicher zu werden. Genau wie Frauen nicht weniger weiblich sind, wenn sie männliche Kompetenzen erwerben.

x 3 #1759


Ragna
Zitat von Sternenguckerin:
nach 100 Schüssen immer noch keinen einzigen Treffer erzielt zu haben.

Vielleicht haben sie sich in weiser Voraussicht einer Vasektomie unterzogen?

x 1 #1760


Fenjal
Zitat von Sternenguckerin:
Männer, die kein einziges Kind haben, aber sich damit brüsten, dass sie mit 100 Frauen im Bett waren und sich deshalb für "besonders männlich" und "erfolgreich" halten, sind so lächerlich. So blöd möcht ich auch mal sein, es für erfolgreich und männlich zu halten, nach 100 Schüssen immer noch keinen einzigen Treffer erzielt zu haben.

Und genau solche Aussagen sind es, die zu denken geben sollten.
Es ist nicht lächerlich keine Kinder zu zeugen oder zu gebären, sondern verantwortungsbewusst und zeigt, dass Verhütung ernst genommen wird.

Es ist eher lächerlich ohne stabile finanzielle Verhältnisse, psychische Stabilität, auch das soziale Umfeld und Betreuung spielen eine Rolle, ganz vorne rangiert die Bereitschaft langfristig Verantwortung zu übernehmen, Kinder zu zeugen.

Wie sieht es denn in den happy Familien aus?
35 ich muss schwanger werden,....
Jugendämter werden involviert, Kinder hocken, ähnlich Erwachsenen, in Therapiestuben.
Staatliche finanzielle Unterstützung wird gewährt.
Erziehung wird nach aussen verlagert.....
Ca 2 Millionen Kinder erhalten Sozialleistungen......
Wer versagt dort?
Fehlentscheidungen und Fehlverhalten sollte man dann nicht als schlechte Rahmenbedingungen oder fehlende Strukturen verkaufen wollen, sondern als individuelles Versagen.
Und ich beglückwünsche Männer, sowie Frauen, die nein zu Kindern sagen, wir haben genug Probleme.

x 1 #1761


So-What
Zitat von Fenjal:
Wie sieht es denn in den happy Familien aus?
35 ich muss schwanger werden,....
Jugendämter werden involviert, Kinder hocken, ähnlich Erwachsenen, in Therapiestuben.
Staatliche finanzielle Unterstützung wird gewährt.
Erziehung wird nach aussen verlagert.....
Ca 2 Millionen Kinder erhalten Sozialleistungen......

Woher kennst Du diesen ganzen Leute? 🤔 Ich kenne niemanden, bei denen das so ist.

x 1 #1762


Fenjal
@So-What
Wenn man offizielle Erhebungen liest, die die reale Lage in unserem Land abbilden, sollte ich dann z.B. 2 Millionen Kinder kennen, die Sozialleistungen beziehen.

Was ich allerdings kenne, ist der Andrang an den Tafeln, v.a. auch der Alleinerziehender.

x 1 #1763


FloraVita
Zitat von Fenjal:
Und ich beglückwünsche Männer, sowie Frauen, die nein zu Kindern sagen, wir haben genug Probleme.


Ich beglückwünsche jedes Kind, das nicht bei solchen Eltern geboren worden ist, die Kinder als Problem bezeichnen.
Diese "Nichteltern" können sich noch so viel Geld auf die hohe Kante legen, noch so viele Eigenheime besitzen... Wenn sie gehen, werden sie davon nichts mitnehmen können. Denn, das letzte Hemd hat keine Taschen.
Den wahren Reichtum, werden sie nie kennengelernt haben.

x 3 #1764


Fenjal
Zitat von FloraVita:
Den wahren Reichtum, werden sie nie kennengelernt haben.

Wenn du deinen genetischen Fußabdruck mit deiner Aussage einstreuen möchtest?
Na, du und deine Nachkommen werden genauso Wimpernschläge für den Planeten sein, wie ich.
Nur meinereiner verplempert die Ressourcen der Erde weniger, weniger Geburten sind langfristig ökologisch besser, das ist nur folgerichtig.

Desweiteren zapft meinereiner keine Mittel anderer an und ich weiß was Verantwortungsübernahme ist, für eigene Entscheidungen steht man gerade und nutzt nicht andere aus.

#1765


FloraVita
Zitat von FloraVita:
Den wahren Reichtum, werden sie nie kennengelernt haben.


Wundert mich nicht, dass du hiermit:

Zitat von Fenjal:
Wenn du deinen genetischen Fußabdruck mit deiner Aussage einstreuen möchtest?


darauf antwortest. Nein, das meinte ich nicht.

Zitat von Fenjal:
Nur meinereiner verplempert die Ressourcen der Erde weniger, weniger Geburten sind langfristig ökologisch besser, das ist nur folgerichtig.


Jedem seine Rolle, bei den Wimpernschlägen. Dir deine, mir meine. Ist schon gut dass es so ist, wie es ist.

Zitat von Fenjal:
Desweiteren zapft meinereiner keine Mittel anderer an und ich weiß was Verantwortungsübernahme ist, für eigene Entscheidungen steht man gerade und nutzt nicht andere aus.


Und? Erwartest du dafür eine Medaille, oder warum erwähnst du das überall gebetsmühlenartig?
Über Solidargemeinschaft wurde hier schon genug geschrieben. Und wem es nicht passt, kann Konsequenzen daraus ziehen und nicht Jahrzehnte täglich rumjammern.

x 2 #1766


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Und auch das "es braucht einen Mann für Kinder"-Thema hat insgesamt eine fallende Tendenz.

Naja - wenn sich das Problem doch offenbar mit 1500 Euro lösen läßt? 😎

Eine zukünftige Entwicklung bei der Beurteilung von Interwiew-Aussagen abhängig zu machen ist bestenfalls Journalismus, aber keine Wissenschaft. Man wird ja sehen .......


Zitat von Nalf:
Und wieso sollen Männer daran gehindert sein, Verantwortung zu übernehmen, wenn die Rollen getauscht werden? Können Männer nur Geld verdienen, Rasen mähen und Reifen wechseln, solange Frauen das nicht auch können? Das wäre ja richtig misandrisch. Als bräuchten Männer einen Safe space für Unfähigkeit und brächen unter Konkurrenzdruck zusammen.

Die traditionelle Frauenrolle hatte einen breiten safe space für Unfähigkeit -- zumindest einen breiten Toleranzbereich der selbstbestimmten Haushaltsführung, bei der eine Menge Männer mit dem Mindeststandard zufrieden waren.

Andererseits ist es für die meisten Männer nichts Neues, Verantwortung zu übernehmen. Deine Beispiele allerdings sind von ziemlicher Trivialität - Rasen mähen und Reifen wechseln sind verhältnismäßig simple Tätigkeiten. Mich wundert allerdings die Verbissenheit, mit der du dich als Frau mit irgendwelchen Männern in Vergleich setzt. Du hast alle Rechte - du darfst alles machen (von Schwangerschaftsschutz mal aus guten Gründen abgesehen). Ob du manches besser als irgendein Mann kannst oder manches weniger gut - so what? In meinem Berufsleben habe ich fähige und unfähige sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern kennen gelernt und auch Frauen, die die Opfer-Karte zu spielen suchten.

Hier gibt es ja einige Geschiedene, die sich als alleinerziehende Väter durchbeißen. Oft genug gegen das irrattionale und manchmal verantwortungslose Geltungsbedürfnis ihrer Exen. Das sind dann die Kolleteralschäden der Emanzipation?

#1767


Fenjal
@FloraVita du glaubst man könne völlig gleichgültig unsere sozialen Sicherungssysteme ausbeuten?
Na, dann sollte es nicht wundern, wenn das Fundament unserer Solidarität langsam Risse bekommt, was deutlich am Wählerverhalten ablesbar ist.

Man kann nicht andere in Verantwortung bringen oder abwerten, wenn Lebensträume geplatzt sind, man Fehlentscheidungen getroffen hat, oder Partner nicht "spuren" sich eben anderweitig otientieren.

Dann sollte man sich gerade machen, neue Ziele setzen, weniger rückwärtsschauen und aus dem Quark kommen.
Nach der Gesellschaft zu rufen, Therapiestuben zu besetzen, Partner abzuwerten,..... es ist immer leichter andere für das eigene Scheitern zu verurteilen, schwerer ist es die Ursachen zu verstehen.

Familienleben ist eben kein Märchen mit Glücksgarantie. Die Realität enttäuscht dann oft.
Wer dann den Vater (Mann) abwertet, zeigt mir nur seine enttäuschten Erwartungen.
Eine gut aufgestellte Frau, die im Vorfeld vieles abgedeckt hat, Eventualitäten mit bedacht hat, fällt nicht wenn der Mann sich verabschiedet, sie geifert auch nicht, sondern lässt Respekt zwischen sich und dem Ex nicht in der Rinne verschwinden, weil sie weiß, dass 1 geplatzter Traum niemals die Zukunft nimmt und ihre eigene Power ausreicht um das was sie auf dem Schirm hat, zu verwirklichen.

#1768


So-What
Zitat von ElGatoRojo:
Andererseits ist es für die meisten Männer nichts Neues, Verantwortung zu übernehmen.

Da habe ich tatsächlich andere Erfahrungen gemacht. Mit Worten und nach außen vielleicht ja. Nicht wenige Frauen beklagen, dass sie zuhause gefühlt ein weiteres Kind mitziehen. Und im Beruf gibt es genug in mittleren Führungspositionen, die sich hinter anderen verstecken oder nur nach oben buckeln und nach unten treten.
Aus der Historie heraus mag das Thema "Ernährer" immer ein wichtiges gewesen sein. Und damit einhergehend das Regeln der Finanzen.
Natürlich gibt es auch die, von denen Du schreibst. Aber ich denke, das ist auch für viele Frauen nichts neues. Es ist kein Geschlechter-, sondern Charakterding. Aber diese Frauen tun das oft stiller. Und Männer, die nur so tun als ob, trommeln sich dabei laut auf die Brust. Und somit hast Du einen gefühlten Überhang, die "Echten" und die "Trommler". Bei Frauen hast Du halt die, die es nicht können oder wollen und die, bei denen es keiner bemerkt.

x 2 #1769


Moody92
Zitat von Blind-Meg:
Naja, Ben meint aber doch, ein Mann mit einem hohen BC sei besonders erstrebenswert, weil wenn ihn viele Frauen haben wollen, muss er ja besonders ...

Ich hatte ihn eher so verstanden, dass ein Mann mit einem hohen BC im Schnitt mehr "geleistet" haben muss, da er sich beim Umwerben von Frauen gegen eine größere Konkurrenz durchgesetzt haben muss.
Ist natürlich auch nicht allgemeingültig, aber generell würde ich bei der These mitgehen - kann man im Nachtleben ganz gut beobachten, wie viele Gockel da um eine Frau herumtanzen.
Trotzdem würde ich einer Frau wie gesagt ebenso raten, bei einem Mann mit einem hohen BC genauer hinzuschauen, wie der denn zustande kam, denn irgendwann werden da mMn geschlechterunabhängig Standards aufgeweicht und dann muss jeder für sich selbst wissen, ob er das bei seinem Partner ok findet oder nicht.
Mag aber auch sein, dass ich Bens Beiträge da falsch interpretiert habe.

x 1 #1770


A


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