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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

alleswirdbesser
Zitat von ElGatoRojo:
Denkst du etwa, du bist die Einzige? Natürlich hat z.B. mein Vater für seine Mutter (Witwe) im Alter gesorgt.

Fenjal überspringt ja das Eltern Kind Verhältnis und schreibt von Großeltern und Enkel. Scheinbar waren ihre Eltern aus allen Rollen raus, wie Eltern als auch Kinder ihrer Eltern.

x 2 #1966


alleswirdbesser
Zitat von StilleLeserin:
Zu deinem letzten Satz: In deinem Fall ja schon... Nur weil deine Oma mindestens ein Kind bekommen hat, welches wiederum ein Kind bekommen hat, hatte ...

Stimmt, wäre die Oma so drauf wie Fenjal, hätte sie kein Kind und kein Enkelkind und wäre in einem Pflegeheim verstorben.

x 1 #1967


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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NurBen
Zitat von Schnuddel74:
Ähhh... ...nöö!
Woher leitest du das an?

In den letzten Jahrzehnten wurde doch lediglich Unabhängigkeit propagiert.
Was wurde denn gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich dafür getan um das traditionelle Familiebild zu stärken bzw. zu unterstützen?

x 3 #1968


alleswirdbesser
Zitat von NurBen:
In den letzten Jahrzehnten wurde doch lediglich Unabhängigkeit propagiert. Was wurde denn gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich dafür getan ...

Vielleicht sollte man auch nicht alles der Politik überlassen?

x 3 #1969


So-What
Zitat von Fenjal:
Ich weiß schon um was es geht.

Wenn Du weniger Einzelgängerin wärst, würdest Du zwar immer noch erkennen, dass es Alleinerziehende gibt, die die Tafeln brauchen, aber auch ganz viele Mütter/Frauen/Töchter/Enkel, die genau das so handhaben - stillschweigend, ohne auf andere mit dem Finger zu zeigen - wie Du das erwartest.
Und bei denen an der Tafel, wäre es halt vermutlich hilfreich ihr Schicksal zu kennen, bevor man sie verurteilt.

Zitat von alleswirdbesser:
Vielleicht sollte man auch nicht alles der Politik überlassen?

Und vielleicht sollte man sich fragen, warum sich manche Frauen zutrauen und sich entwickeln auch ihren finanziellen Teil zur Familie (egal in welcher Konstellation) beizutragen, aber Männer kaum wissen, wann U-Untersuchungen bei den Kindern anstehen.

x 4 #1970


N
Zitat von NurBen:
Das war bzgl. der Aussage von Nalf, dass ja Frauen das alles alleine wuppen können, weil sie ja so stark, unabhängig und toll sind.

Woraus hast Du denn das gelesen?
Da würde mich das Zitat mal interessieren.
Und ja, die Männer spielen weder bei den 80% der 37 % noch bei den 80% der 63 %, die es ohne Aufstocken schaffen, eine zwingende Rolle. Und das scheint Dich zu wurmen, dass man heute keine Frau mehr zwingen kann, sich der "Tradition" zu fügen.

Zitat von NurBen:
In den letzten Jahrzehnten wurde doch lediglich Unabhängigkeit propagiert.
Was wurde denn gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich dafür getan um das traditionelle Familiebild zu stärken bzw. zu unterstützen?

Männer können Elternzeit und Kinderkrank nehmen und haben einen Teilzeitanspruch. Und wurden damit in die Lage versetzt, sich in ihrer Familie unentbehrlich zu machen. Dass das so wenige Männer nutzen und weiterhin darauf hoffen, dass Frauen auf einen Geldehemann angewiesen sind und sich dafür weiterhin alles bieten lassen, ist nicht die Schuld des Gesetzgebers.

Wenn Du mit traditionellem Familienbild nicht etwa zwei Erwachsene und Kinder in einem Haushalt, bei dem sich die Erwachsenen um Geld und Kinder kümmern, meinst, sondern nur "Mama, Papa, Kinder, Papa arbeitet und Mama macht den Rest inklusive jeder Beziehungsarbeit und -verantwortung" dann hast Du Recht, dass die Politik oberhalb Bayerns da wenig für tut. Im Jahr 2026 müssen eben beide ran und Männer können sich nicht mehr auf der 40-Stunden-Woche und dem Zwang der Frauen ausruhen.

x 2 #1971


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Dass das so wenige Männer nutzen und weiterhin darauf hoffen, dass Frauen auf einen Geldehemann angewiesen sind und sich dafür weiterhin alles bieten lassen, ist nicht die Schuld des Gesetzgebers.

Schuld des Gesetzgebers ist allerdings auch nicht, dass du offensichtlich Männer in der Ehe nur in einer ziemlich verkorksten Rolle siehst. Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen = sollten dies Erfahrungen von dir sein könntest du immer noch berücksichtigen, dass sie nicht der Normfall sind.

Solange Männer wie Frauen in der Partnerschaft um Fitzelanteile von Benachteiligung rumstreiten, kann das natürlich nichts werden.

x 1 #1972


Blind-Meg
Zitat von Schnuddel74:
Oder meinst du, wenn Frauen nur bei ihren Männer bleiben, aus finanziellen Gründen besser ist?

Ich fürchte, das meint er tatsächlich. Wird ja auch nicht müde, hier immer wieder raushängen zu lassen, wie wahnsinnig viel Kohle er macht.

x 1 #1973


Blind-Meg
Zitat von NurBen:
In den letzten Jahrzehnten wurde doch lediglich Unabhängigkeit propagiert. Was wurde denn gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich dafür getan ...

Allen voran das Steuerrecht, Ehegattensplitting, Steuerklassenkombination, Entlastung bei der Pflegeversicherung bei mehr als einem Kind, kostenlose Fanilienversicherung bei der Krankenkasse... gibt genug.
Interessant finde ich ja vor allem, warum es Menschen gibt, die trotz all dieser Vorzüge so nicht leben möchten. Da muss es also einem ganz gewaltigen anderen Vorteil geben, der all das überwiegt.

x 3 #1974


N
Zitat von ElGatoRojo:
Fitzelanteile von Benachteiligung

Und der mehrfach geäußerte strikte Unwillen, diese Nachteile oder Mehrarbeiten mal konkret zu listen.

Da weiß ich genau, wer die Nachteile hat und wer profitiert.

Denn wenn es für beide ausgeglichen wäre, würde es ja auch ohne Gesetzgeber funktionieren.

Und dass nicht nur Nalf sich scheiden ließ, sondern viele andere Frauen auch, liegt entweder an der Verdorbenheit der modernen Frau oder am Ungleichgewicht der Lasten der "traditionellen" Ehe. Such es Dir aus.

x 1 #1975


S
Zitat von Fenjal:
nicht? Frag einmal in die Runde, wer seiner Oma, deren Rente gering ist, im Dauerauftrag etwas überweist?

Mein Oma ist schon lange tot, war gut situiert und als Kind hatte ich noch kein Konto gehabt...
...mach mir bitte daraus keinen Vorwurf.

Aber nochmal die Frage: hast du geerbt?

#1976


Blind-Meg
Zitat von Nalf:
Und dass nicht nur Nalf sich scheiden ließ, sondern viele andere Frauen auch, liegt entweder an der Verdorbenheit der modernen Frau oder am Ungleichgewicht der Lasten der "traditionellen" Ehe. Such es Dir aus.

Ich hab mich sogar aus einer nicht-traditionellen Ehe scheiden lassen 😱
"Einfach nur" weil unsere Vorstellungen von Paarbeziehung irgendwann Lichtjahre auseinander lagen und er nicht den Unterscheid zwischen emotionaler und räumlicher Nähe verstanden hat.

x 1 #1977


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Und der mehrfach geäußerte strikte Unwillen, diese Nachteile oder Mehrarbeiten mal konkret zu listen.
Da weiß ich genau, wer die Nachteile hat und wer profitiert.

Mal ganz grundsätzlich wertfrei und nicht personenbezogen gesehen -- eine Partnerschaft mit Fairness und Augenhöhe kann auf vielerlei Absprachen funktionieren und in diversen Konstellationen.

Auch die ganz traditionelle Art (Frau zu Haiuse, Mann macht Karriere) ist nicht per se eine Benachteiligung der Frau, sondern - irgendeine Frau schilderte das hier einmal - auch die Frau kann sich da frei entfalten, u.a. künstlerisch. Dieses Rollenmodell erfordert allerdings eine gewisse Verläßlichkeit beider Partner und sie geht zugegebenermaßen in ein gewisses Risiko.

Ansonsten ist fehlende Augenhöhe und mangelnde Fairnis auch bei anderen Beziehungsmodellen möglich - mit und ohne Kinder, mag er oder sie das höhere Einkommen haben. Völlig egal.

#1978


So-What
Zitat von ElGatoRojo:
Dieses Rollenmodell erfordert allerdings eine gewisse Verläßlichkeit beider Partner und sie geht zugegebenermaßen in ein gewisses Risiko.

Dieses Risiko sind halt viele nicht mehr bereit zu tragen, weil es vielen bewusst ist, dass auch ein bisher immer verlässlicher Mensch von heute auf morgen ein anderes Gesicht zeigen und den anderen über die Klippe springen lassen kann, weil er sich dann nur noch selbst der nächste ist, wenn bestimmt Umstände aufeinander treffen. Wer nicht mit zugekniffenen Augen durch die Welt rennt, kennt einige solcher Fälle. Und das meine ich geschlechtsunabhängig.

x 2 #1979


alleswirdbesser
Zitat von Blind-Meg:
hier immer wieder raushängen zu lassen, wie wahnsinnig viel Kohle er macht.

Aber nicht viel genug, um ein Jahr 30% Verdienstausfall durch Elternzeit überbrücken zu können.

x 1 #1980


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