Zitat von NurBen: Das war bzgl. der Aussage von Nalf, dass ja Frauen das alles alleine wuppen können, weil sie ja so stark, unabhängig und toll sind.
Woraus hast Du denn das gelesen?
Da würde mich das Zitat mal interessieren.
Und ja, die Männer spielen weder bei den 80% der 37 % noch bei den 80% der 63 %, die es ohne Aufstocken schaffen, eine zwingende Rolle. Und das scheint Dich zu wurmen, dass man heute keine Frau mehr zwingen kann, sich der "Tradition" zu fügen.
Zitat von NurBen: In den letzten Jahrzehnten wurde doch lediglich Unabhängigkeit propagiert.
Was wurde denn gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich dafür getan um das traditionelle Familiebild zu stärken bzw. zu unterstützen?
Männer können Elternzeit und Kinderkrank nehmen und haben einen Teilzeitanspruch. Und wurden damit in die Lage versetzt, sich in ihrer Familie unentbehrlich zu machen. Dass das so wenige Männer nutzen und weiterhin darauf hoffen, dass Frauen auf einen Geldehemann angewiesen sind und sich dafür weiterhin alles bieten lassen, ist nicht die Schuld des Gesetzgebers.
Wenn Du mit traditionellem Familienbild nicht etwa zwei Erwachsene und Kinder in einem Haushalt, bei dem sich die Erwachsenen um Geld und Kinder kümmern, meinst, sondern nur "Mama, Papa, Kinder, Papa arbeitet und Mama macht den Rest inklusive jeder Beziehungsarbeit und -verantwortung" dann hast Du Recht, dass die Politik oberhalb Bayerns da wenig für tut. Im Jahr 2026 müssen eben beide ran und Männer können sich nicht mehr auf der 40-Stunden-Woche und dem Zwang der Frauen ausruhen.