Zitat von ElGatoRojo: Ist es nicht eine gegenseitige Abhängigkeit? Du siehst immer nur "sie von ihm" -- was ist mit "er von ihr"?
Inwiefern ist denn im traditionellen Ehemodell "Frau ist Hausfrau (und Mutter), Mann macht 'Karriere'" ein Mann von seiner Frau existenziell abhängig? Wäsche waschen und Essen machen kann ja wohl nicht dein Ernst sein.
Zitat von ElGatoRojo: Und letztlich weigere ich mich auch, Beziehung und Ehe nur analog eines Geschäftsmodells oder Arbeitsvertrages zu interpretieren
Was hat Augenhöhe mlt Geschäftsmodell zu tun?
Letztlich ist die traditionelle Rollenverteilung die Reinform eines geschäftlichen Deals: einer sorgt fürs Geld und der andere sorgt für ein Zuhause. Das ist Quid pro Quo, ein astreiner geschäftlicher Deal.
Ich schätze die Unabhängigkeit von mir und meinem Partner vor allem aus folgendem Grund: wir sind in keinster Weise aneinander gebunden, haben keinerlei gemeinsamen Besitz, Verträge oder sonstwas. Würde sich einer trennen, müsste er einfach nur aufhören, vorbeizukommen. Und das bedeutet: solange wir uns weiterhin sehen und zusammen sind, kann es dafür nur diesen einen Grund geben: weil wir das so wollen. Das, mein Lieber, ist das Gegenteil von einem Geschäftsmodell.