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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Hansl
Zitat von Blind-Meg:
ist Quid pro Quo, ein astreiner geschäftlicher Deal.

Gott, wie kaputt diese Denkweise.

Zitat von Blind-Meg:
Das, mein Lieber, ist das Gegenteil von einem Geschäftsmodell.

Genau, es ist nichts.
Weil Du ohne Kinder und ohne jegliche Verantwortung in dieser Diskussion und überhaupt gar nicht mitreden kannst.
Dein "Modell" beruht auf dem "Modell": Das Leben als Single genießen, die Annehmlichkeiten einer Beziehung benutzen.
Dürft ihr natürlich.
Aber um was es geht usw, daß zu erfassen davon bist Du weit entfernt.

x 2 #2026


Fenjal
Zitat von NurBen:
Voll und ganz für das Kind dazusein inbesondere in den ersten Monaten halte ich für ein Privileg

Eben, auch hinsichtlich weil Babys doch so süss sind.
Nur, die meisten Frauen würden 6 Wochen nach der Geburt nicht 100% erwerbstätig werden wollen und dir den Säugling überlassen, vergiss mal nicht, dass der Uterus in erster Linie den Zugang zur Versorgung Neugeborener bestimmt.

Zitat von alleswirdbesser:
Stimmt, wäre die Oma so drauf wie Fenjal, hätte sie kein Kind und kein Enkelkind und wäre in einem Pflegeheim verstorben.

Ja?
Dann verrate mir wieviel Prozent der älteren Menschen zuhause versterben dürfen und nicht auf den letzten Metern in Einrichtungen verbracht werden.
Denn Gevatter Tod darf zu Hause nicht eintreten.

#2027


N
Zitat von ElGatoRojo:
Wie es in der Praxis gelebt wird hat 1001 Facetten

Und die Mehrzahl dieser Facetten hat für die Frauen so gut gepasst, dass sie auf die Straße und in den Bundestag gegangen sind und sich mühsam gegen feixende Männer durchgesetzt haben, um auf diese 1001 Facetten der "Absprache untereinander" nicht mehr angewiesen zu sein.

Weißt Du, es gibt auch Traditionen, gegen die keiner demonstriert. Adventskalender z.B. sind eine Tradition. In den allermeisten Fällen von Frauen besorgt oder sogar sich mit 24 Kleinigkeiten, die einer Person Freude machen können, selbstbastelnd drum gekümmert. Dafür bezahlt uns keiner und viel Ruhm und Anerkennung gibt's auch nicht. Und dennoch tun wir es Jahr für Jahr wieder. Für Kinder, Partner, Freunde, Familie. Keine Frau demonstriert dagegen. Weil es eine echte Wahlfreiheit gibt, es zu tun oder zu lassen.

Zitat von ElGatoRojo:
Als wäre die Verteilung der Hausarbeit das wichtigste Problem.

Nach dem Freda-Panel aus 2023, bei dem über 15.000 Paare befragt wurden, denkt jede 5. Frau in Paaren mit ungleicher Aufteilung der Hausarbeit über Trennung nach. Bei Paaren mit gleicher Aufteilung ist es nur jede 7. Frau.

Zitat von NurBen:
Gesetzlich ja. In der Praxis sieht es leider ganz anders aus.

In der Praxis bekommen Männer dieselben Nachteile wie Frauen, die Sorgearbeit übernehmen. Und genauso wie seinerzeit bei der Pille für den Mann ist Männern nicht das zuzumuten, was sie bei Frauen für zumutbar und verkraftbar halten.

Zitat von NurBen:
Kalle vom Bau braucht da aber nicht beim Chef ankommen, dass er erstmal in Elternzeit geht.

Kalle vom Bau passiert dann das gleiche wie seinerzeit Nalf vom Bau. Mein Kind war schon 2 Jahre alt als ich die erste Elternteilzeit beantragen musste, weil mein Hausmann 600 km wegzog. Prompt den Job verloren und musste in einer familienfreundlicheren Branche weitermachen. Hat Geld und Kontakte gekostet. Und würde eben auch einen Mann das gleiche kosten. Genau hier liegt doch der Gender Pay Gap Hund begraben. Und das wissen Männer auch und entscheiden sich für die Karriere und gegen ihre eigene Familie.

Zitat von NurBen:
Weil derjenige weiter arbeiten geht, der mehr verdient und in der Regel ist dass der Mann.

Das behaupten Männer gerne. Die Praxis zeigt aber, dass auch Männer, die weniger verdienen, nicht die Elternzeit nehmen oder mehr Hausarbeit oder Teilzeit machen. Weil es nicht ihrem Selbstverständnis entspricht, sich vom Gehalt und Wohlwollen ihrer Frau abhängig zu machen.

Zitat von NurBen:
Trennungs- und Kindesunterhalt.
Evtl. ist ein Haus mit im Spiel, Verträge, etc.

Trennungsunterhalt ja nur ein Jahr und nur, wenn Mann mehr verdient als Frau. Kindesunterhalt ist auch während der Ehe zu zahlen, nur rechnet es da kein Anwalt aus. Haus, Verträge etc. hat das Paar entweder gemeinsam erwirtschaftet oder einer von beiden hat es in die Ehe mitgebracht oder geerbt. Und genau so gehen diese Dinge auch wieder aus der Ehe raus. Aber Du bist nicht der einzige Mann, der glaubt, dass das Haus ja eigentlich ihm gehöre, weil er das Geld verdient hat, das den Kredit bedient hat, und seine Frau nur alles andere gemacht hat. Merkste dann selbst, dass das genau die Machtdenke ist, die die Frauen auf die Straße und weg von der "traditionellen" Rollenverteilung des besitzenden Mannes und der abhängigen Frau gebracht hat, oder?

Zitat von NurBen:
Die meisten Frauen bleiben freiwillig zu Hause und werden nicht dazu gezwungen.

Hast Du ne Ahnung. Ich hab beim ersten Kind auf die Hälfte des Mutterschutzes verzichtet und die ersten zwei Jahre keinerlei Elternzeit beantragt und HR musste erst nachsehen, ob das überhaupt geht, hatte dann Probleme, dass mein normaler Jahresurlaub automatisch 12 Monate vorgetragen wurde und sämtliche Kollegen fragten, wie ich das denn dem Kind und meinem Mann antun könne und ob ich denn gar keine Muttergefühle habe. Der gesellschaftliche Druck eine "normale" Mutter mit 1-3 Jahren Elternzeit zu sein, ist immens. Und mein Kind ist sogar monatelang aus der Krankenversicherung rausgeflogen, weil die Variante, dass das Neugeborene samt Mann über die in Mutterschutz befindliche und keine Elternzeit nehmende Mutter versichert ist, gar nicht vorgesehen ist und das Kind vom System nicht verarbeitet werden konnte. Die Hebamme war richtiggehend sauer auf mich. Die BG hat wegen stillender Mutter auf dem Bau fast den Verstand verloren und wir haben Risikobewertungen noch und nöcher geschrieben. Der Zwang ist da und frau kann sich dem nur mit eisernem Willen entziehen.

Zitat von FloraVita:
und in vielen Schulen und Kindergärten der Migrantenanteil bei über 80% liegt

Mensch Flora! Nicht in vielen, sondern nur in einer einzigen in NRW, die durch sämtliche Zeitungen geistert. Dann gibt es noch eine Schule in Schweinfurt mit 70%. Und Deine "vielen" Schulen haben 29 - 40 % Kinder mit Migrationshintergrund.

Richtig ist aber auch, dass sich schon in der ersten hier geborenen Generation die Geburtenraten an die hiesigen angleichen. Quelle: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

Und richtig ist auch, dass wir Kinder in diesem Land brauchen und daher über jede Flüchtlingsfamilie mit 5 Kindern froh sein können, sofern es unsere Schulen gebacken bekommen, diesen Kindern unsere Kulturfertigkeiten und Gepflogenheiten beizubringen, damit sie auf dem Arbeitsmarkt reüssieren können. Und da ich selbst Kinder im Schulsystem habe, kann ich berichten, dass das Schulsystem selbst bei Deutschen der X-ten Generation nicht viel beibringt und man das meiste zu Hause beibringen und klarstellen muss. Das ist in anderen Ländern anders.

Zitat von FloraVita:
in einigen Bundesländern der Vornahme Mohammed auf Platz 1-3

Jaaa, aber doch auch nur, weil die Muslime furchtbar unkreativ sind, was Namen angeht. Bei denen gelten eben Namen aus dem Koran als die edelsten Namen. Würde jeder zweite Christ auf Josef oder Jesaja getauft und sämtliche Familien mit christlichen Wurzeln nur Namen aus der Bibel vergeben, sähen die Spitzenplätze bei uns doch auch ganz anders aus.

Die Top 3 Jungsnamen der 2010er waren Ben, Leon und Paul. Von 2020 bis 2025 waren es Noah, Matteo und Elias.
Das christliche Abendland ist also noch nicht verloren.

Ich kann Dir jeden Tag 5 Fakten so framen, dass daraus eine "Entfremdung" wird. Und viele rund um Elon und Björn tun das ja auch. Aber wem ist dadurch genützt?

Mein Kind hat mir ein Meme gezeigt, bei dem auf Stühle in einem Klassenzimmer Flaggen gelegt wurden. Unter "Klassenzimmer in Italien" lauter italienische Flaggen, usw. Bis auf "Klassenzimmer in Deutschland", wo dann ganz viele unterschiedliche Flaggen auf den Stühlen lagen. Also hab ich Google befragt, wieviel Prozent Migranten in den EU-Ländern plus Schweiz und Norwegen leben. Leider gabs nur vergleichbare Zahlen aus 2017. Und da lag Deutschland auf Platz 7 mit knapp 15% und Italien mit rund 9% auf Platz 14. Wir sind also weit von 80% entfernt und 6% Unterschied scheint bei einigen auszureichen, um von "alles Italiener in Italien" zu "alles Ausländer in Deutschland" schließen zu wollen. Das ist Propaganda.
Deine Aufmerksamkeit wird auf Ausländer gerichtet, damit Du von der zunehmenden Oligarchie in Wirtschaft und Medien, die Dir viel mehr schadet und wegnimmt als alle Mohammeds, abgelenkt bist.

#2028