Zitat von Fenjal: Sie betonen oft wieviel Care Arbeit sie leisten, als ob andere das nicht auch tun.
Nur sie brüsten sich nicht pausenlos damit.
Zuerst einmal...wo brüsten sich Mütter damit? Du hast doch kaum Sozialkontakte. Wie kannst Du diese Aussage verifizieren?
Zweitens:
Wer keine Erfahrung mit der Aufzucht von Kindern hat, die zudem noch völlig unterschiedlich sind, sollte vorsichtig mit Aussagen sein, dass es nicht anstrengender ist, als ohne. Und ich verzichte jetzt auf 1001 Beispiele, welche Widrigkeiten Du eben nicht hast. Da ich auch nur ein Kind habe, würde ich mir auch nie anmaßen zu bewerten, was eine Familie mit drei Kindern so den ganzen Tag zu tun hat. Und es ist schlicht weder Dein noch mein Problem. Ich löse meine.
Es ist auch nicht Dein Problem, wenn eine EF ihren Mann zurücknimmt, wohlwissend, dass er ein verlogenes @rschloch ist und in verschiedenen Städten auf seinen Außendienstrouten ein paar Fenjals sitzen hat, bei denen er sich regelmäßig sexuell austobt. Wenn sie das duldet, weil sie ihren Lebensstandard erhalten will und Dich und die anderen trotzdem nicht so prickelnd findet, ist das auch nicht Dein Problem. Ich verstehe mal so grundsätzlich nicht, warum Du das hier im Forum immer wieder zu Deinem Problem machst, wo Du doch angeblich keines hast. Bist Du auf einer Mission?
Drittens:
Wenn eine alleinerziehende Mutter mit ihrem Kind zur Tafel muss, denke ich, dass sie das sehr ungern tut, lieber zum Edeka gehen und zuhause kochen würde und sich vielleicht sogar schämt. Sie wird keine schönen Gründe haben und nicht für jeden Schicksalsschlag ist es möglich sich im Vorfeld abzusichern. Die meisten werden das nicht tun um sich ganz berechnend auf Kosten anderer durchzufressen.
Wenn Du mal Deine verbohrte Brille abnehmen und mit menschenfreundlichen Augen durch die Welt spazieren würdest, Dir die Mühe machen würdest Menschen etwas kennenzulernen, indem Du Dich mit ihnen unterhältst und gewisse Dinge durchdenkst, ohne sie direkt in Schubladen zu schieben und sie gar zu verachten, würdest Du erkennen, dass das Leben nicht immer planbar sind, weder organisatorisch noch finanziell. Ich schätze, Du hättest Dir zusätzlich zu einer lieben Oma auch eine liebe Mutter gewünscht. Am liebsten sogar zwei liebevolle Elternteile vermutlich, die offensichtlich nicht da waren. Und niemand hat das wahrscheinlich so geplant und vorhergesehen. Dass Deine Oma Dich aufzog bis Du erwachsen genug warst, freut mich für Dich. Ehrlich. Sie hätte auch frühzeitig sterben können, an Krebs, bei einem Unfall und wer weiß was aus Klein-Fenjal geworden wäre, auch finanziell, weil das ist ja Dein wichtigstes Thema. Und es ist gut für Dich, dass Du aus Deiner Sicht Dein Leben im Griff hast, wenn auch durch die Abwesenheit Deiner Eltern viele Dinge wie Sozialkompetenz auf der Strecke geblieben sind. Aber da Du Dich ja immer wieder mit Deinem Lebensweg brüstest (was Du ja anderen - vorzugsweise Mütter - auch vorwirfst), den Du so gut findest, ist doch alles tutti. Was ist also Dein Anliegen? Warum bleibst Du nicht bei Dir, wo Du doch Dich sowieso eher in der Tierwelt zurechtfindest als unter Menschen?