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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Zitat von Fenjal:
reine Selbstinszenierung ist das ständige Beharren der Mütter darauf, wieviel sie zu tun haben

Du kannst das gar nicht beurteilen, die Care-Arbeit ist anstrengend und wird leider immer noch bagatellisiert... ...genau so wie du es machst.

x 1 #2056


alleswirdbesser
Zitat von Schnuddel74:
Die Rolle ihrer Eltern lässt sie immer unter den Tisch fallen...

Sie arbeitet sich an Müttern ab, anstatt an der Mutter.

x 2 #2057


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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S
Zitat von alleswirdbesser:
Sie arbeitet sich an Müttern ab, anstatt an der Mutter.

Aber dafür müsste sie vermutlich ja eine Therapie machen, um das zu erkennen (was sie ja lächerlich findet), aber dafür ist der Leidensdruck zu gering, weil sie dafür ja auf Mütter rumhackt...

x 2 #2058


Ragna
Zitat von Nalf:
Na wie.gut, dass Deutschland auch die größte absolute Zahl an Einheimischen in der EU beherbergt. Und darüber hinaus auch die größte absolute Zahl von EU-Bürgern in einem Land in der EU.
So schnell werden Fakten geframed.

Steht ja in der Statistik, also wenn man rechnen kann und sich ein wenig mit Europa auskennt, Allgemeinbildung halt.
Ich sehe da kein Framing, Tatsachen halt, dass es hier zu Problemen kommt ist doch vollkommen natürlich.

x 2 #2059


Fenjal
Auch wenn Mütter hier in der überzahl sind, bedenklich genug, sind sie nicht im Recht, was ständig geglaubt wird.

Sie betonen oft wieviel Care Arbeit sie leisten, als ob andere das nicht auch tun.
Nur sie brüsten sich nicht pausenlos damit.
Es geht nicht darum wer lauter schreit, sondern wer die Balance hält.
Und niemand wird zu Kindern gezwungen, wer dann welche bekommt, sollte seinen Job machen und nicht mit mimimi, ui, viel Arbeit andere nötigen.

Wer a sagt sollte b die Konsequenzen tragen, denn erstens sind diese nicht unbekannt und zweitens hat man sich aus persönlichen, nicht gesellschaftlichen Gründen, dafür entschieden.

#2060


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Die Uni Bamberg hat geforscht und ermittelt (....). Der mit dem Geld entscheidet, ob er Reparaturen selbst macht oder vergibt, eine Putzfrau engagiert oder selbst putzt, etc. Der mit weniger Geld füllt auf, was der andere übrig lässt. So kommt es, dass in 80% der Haushalte der Mann für gelegentlich anfallende Arbeiten wie Reparaturen oder Rasenmähen oder Regenrinnen säubern zuständig ist, während Frauen für täglich anfallende Routinearbeiten zuständig sind

Dann gehört mein Haushalt wohl zu der 20 % - Minderheit. Aber findest du es nicht auch lachhaft, eine Arbeit wie "Regentinnen säubern" überhaupt zu erwähnen -- macht man kaum öfter als einmal im Jahr, wenn überhaupt. Das zieht diese Studie schon ins Bemühte. Oder Tendenzielle.

Diese Gedankenansätze von "der mit dem Geld .." gehen doch an der Realität voll vorbei. Natürlich gibt es vom Ehemann unterdrückte Frauen. Aber nicht bei 80 % der Paare. Und letztlich - warum heiratet sie dann jemanden, der mehr verdient?




Zitat von Nalf:
Den saisonalen Aufgaben der Männer wird auch von beiden Geschlechtern mehr Bedeutung und Aufwand unterstellt als den unscheinbareren täglich wiederkehrenden Aufgaben der Frauen. Viele Frauen sind es auch gewohnt, dass ihre Arbeitszeit nicht endet, während deutlich mehr Männer Pausen und Ruhezeiten für sich einfordern.

Natürlich ist es schon mal unzulässig suggestiv, angebliche Aufgaben von Männern als "saisonal" und angebliche Aufgaben von Frauen als "täglich" zu bezeichnen. Davon abgesehen = Pausen und Ruhezeiten von Frauen gibt es nicht? Erzähle mir doch keine Märchen aus dem Feministen-Stadel.

#2061


Moody92
Zitat von Nalf:
Denn bei rund 44 % der Paare in Deutschland hat die Frau ein gleich hohes oder höheres Einkommen als der Mann.

Liest sich nicht so, als hätten wir ein großes GPG-Problem in Deutschland.

Zitat von Nalf:
Und nur ca. 10 % der Väter nehmen 6 oder mehr Monate Elternzeit pro Kind.

Wäre noch spannend zu wissen, warum das so ist.
Wie viele Väter nehmen weniger als 6 Monate Elternzeit, obwohl die Frau es sich ausdrücklich wünscht und es finanziell auch Sinn machen würde?
Und andersherum, wie viele Frauen wollen überhaupt aus freien Stücken auf die Hälfte oder mehr der verfügbaren Elternzeit verzichten?
Wie sieht das überhaupt aus, wenn der entsprechende Wunsch vorhanden ist, die Frau nach 2 Monaten wieder arbeiten geht und danach hat der Mann 10 Monate Elternzeit? Wird dann jeden Tag abgepumpt?
Gibt es dazu auch verlässliche Zahlen? Würde mich wirklich (unironisch) interessieren.

x 2 #2062


Hansl
Naja, es braucht einen nicht verwundern, daß eben User solcher Foren oft sozial weniger homogen aufgestellt sind.
Man ist ja nicht umsonst hier.
Eine glückliche, zufriedene Mutter mit einem netten und ebenso glücklichen Familienvater wird man hier wohl eher nicht finden.
Wir sind doch hier überwiegend der Restemarkt, Ladenhüter und nicht wirklich zufrieden.
Darum liest man eben öfter so schrägen Unsinn, auch bzgl Familienleben, Kinder usw.

#2063


alleswirdbesser
Zitat von Moody92:
Frau nach 2 Monaten wieder arbeiten geht und danach hat der Mann 10 Monate Elternzeit? Wird dann jeden Tag abgepumpt?

Das ist sogar gesetzlich geregelt, zumindest für die ersten 12 Monate nach der Geburt, es müssen Gefährdungsbeurteilungen für stillende Mütter erstellt werden usw.

x 1 #2064


Blind-Meg
@ElGatoRojo
Wozu braucht man schon Forschungsergebnisse, wenn man ein subjektives Empfinden hat, nicht wahr?

x 3 #2065


Blind-Meg
Zitat von Moody92:
Und andersherum, wie viele Frauen wollen überhaupt aus freien Stücken auf die Hälfte oder mehr der verfügbaren Elternzeit verzichten?

Es muss niemand verzichten. Elternzeit können auch beide gleichzeitig nehmen.
Was sich aufteilt, ist das Elterngeld. Das ist aber von der vom Job freigestellten Zeit unabhängig.

#2066


Blind-Meg
@Hansl
Ich warte noch auf deine Entschuldigung wegen des Verantwortungs-Themas.

x 1 #2067


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Wozu braucht man schon Forschungsergebnisse, wenn man ein subjektives Empfinden hat, nicht wahr?

Soziologie ist keine exakte Wissenschaft. Die Ergebnisse sind ideologie- und interessengeleitet. Forschungen, die auf Interviews und Meinungen beruhen, sind weiche Ergebnisse - ebenso subjektiv wie Eigenerfahrungen. Und ja - ich habe jehrzehntelange Eigenerfahrungen ebenso wie du. Wenn denn meine anders als deine sind, dann mag da ja so sein - das bedeutet aber nicht, dass deine "wirklicher" und bedeutsamer als meine sind.

Erzähle nicht gerade mir, wie man Statistiken aufbereitet

x 1 #2068


Moody92
Zitat von Blind-Meg:
Es muss niemand verzichten. Elternzeit können auch beide gleichzeitig nehmen.
Was sich aufteilt, ist das Elterngeld. Das ist aber von der vom Job freigestellten Zeit unabhängig.

Theoretisch geht das, ich könnte mir aber vorstellen, dass die wenigsten sich diesen Luxus leisten können und die meisten daher die 14 (?) Monate zu vollen Elterngeldbezügen nehmen, anstatt das Elterngeld über einen längeren Zeitraum aufzuteilen.

#2069


So-What
Zitat von Fenjal:
Sie betonen oft wieviel Care Arbeit sie leisten, als ob andere das nicht auch tun.
Nur sie brüsten sich nicht pausenlos damit.

Zuerst einmal...wo brüsten sich Mütter damit? Du hast doch kaum Sozialkontakte. Wie kannst Du diese Aussage verifizieren?

Zweitens:
Wer keine Erfahrung mit der Aufzucht von Kindern hat, die zudem noch völlig unterschiedlich sind, sollte vorsichtig mit Aussagen sein, dass es nicht anstrengender ist, als ohne. Und ich verzichte jetzt auf 1001 Beispiele, welche Widrigkeiten Du eben nicht hast. Da ich auch nur ein Kind habe, würde ich mir auch nie anmaßen zu bewerten, was eine Familie mit drei Kindern so den ganzen Tag zu tun hat. Und es ist schlicht weder Dein noch mein Problem. Ich löse meine.

Es ist auch nicht Dein Problem, wenn eine EF ihren Mann zurücknimmt, wohlwissend, dass er ein verlogenes @rschloch ist und in verschiedenen Städten auf seinen Außendienstrouten ein paar Fenjals sitzen hat, bei denen er sich regelmäßig sexuell austobt. Wenn sie das duldet, weil sie ihren Lebensstandard erhalten will und Dich und die anderen trotzdem nicht so prickelnd findet, ist das auch nicht Dein Problem. Ich verstehe mal so grundsätzlich nicht, warum Du das hier im Forum immer wieder zu Deinem Problem machst, wo Du doch angeblich keines hast. Bist Du auf einer Mission?

Drittens:
Wenn eine alleinerziehende Mutter mit ihrem Kind zur Tafel muss, denke ich, dass sie das sehr ungern tut, lieber zum Edeka gehen und zuhause kochen würde und sich vielleicht sogar schämt. Sie wird keine schönen Gründe haben und nicht für jeden Schicksalsschlag ist es möglich sich im Vorfeld abzusichern. Die meisten werden das nicht tun um sich ganz berechnend auf Kosten anderer durchzufressen.

Wenn Du mal Deine verbohrte Brille abnehmen und mit menschenfreundlichen Augen durch die Welt spazieren würdest, Dir die Mühe machen würdest Menschen etwas kennenzulernen, indem Du Dich mit ihnen unterhältst und gewisse Dinge durchdenkst, ohne sie direkt in Schubladen zu schieben und sie gar zu verachten, würdest Du erkennen, dass das Leben nicht immer planbar sind, weder organisatorisch noch finanziell. Ich schätze, Du hättest Dir zusätzlich zu einer lieben Oma auch eine liebe Mutter gewünscht. Am liebsten sogar zwei liebevolle Elternteile vermutlich, die offensichtlich nicht da waren. Und niemand hat das wahrscheinlich so geplant und vorhergesehen. Dass Deine Oma Dich aufzog bis Du erwachsen genug warst, freut mich für Dich. Ehrlich. Sie hätte auch frühzeitig sterben können, an Krebs, bei einem Unfall und wer weiß was aus Klein-Fenjal geworden wäre, auch finanziell, weil das ist ja Dein wichtigstes Thema. Und es ist gut für Dich, dass Du aus Deiner Sicht Dein Leben im Griff hast, wenn auch durch die Abwesenheit Deiner Eltern viele Dinge wie Sozialkompetenz auf der Strecke geblieben sind. Aber da Du Dich ja immer wieder mit Deinem Lebensweg brüstest (was Du ja anderen - vorzugsweise Mütter - auch vorwirfst), den Du so gut findest, ist doch alles tutti. Was ist also Dein Anliegen? Warum bleibst Du nicht bei Dir, wo Du doch Dich sowieso eher in der Tierwelt zurechtfindest als unter Menschen?

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