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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

W
Zitat von E-Claire:
ich sage, dadurch dass das hinter der Frage stehende Bedürfnis nicht ehrlich formuliert wurde, es eben auch völlig egal ist, welche Zahl man nennt. Ich antworte, die wenigen Male, die ich so etwas gefragt wurde, gern 842 oder welche Zahl mir dann auch immer in den Kopf kommt und bleibe dann bei dieser Zahl, je ...

Für mich steht hinter dieser Frage Unsicherheit.

Trotzdem beantworte ich sie nicht und stelle sie auch nicht. Das sind meine Erlebnisse und die bleiben auch bei mir. Und bei meinem Gegenüber interessieren sie mich nicht.

x 4 #211


S
Zitat von Woelkeline:
@Sternenguckerin 🤔

Ist das denn nicht logisch? Wenn er sagt "wir Männer können uns waschen, aber bei Frauen ist es innen", dann geht es ihm ja offensichtlich rein um den Austausch von Körperflüssigkeiten, dessen Vorstellung bei ihm Ekel auslöst und weniger um charakterliche oder emotionale Belange. Deshalb fragte ich, ob er das anders sehen würde, wenn jedes Mal Kond.ome verwendet würden, die ja bekanntlich verhindern, dass irgendwelche Sekrete vom Mann ins Innere der Frau gelangen bzw. damit in Berührung kommen.

x 1 #212


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Blind-Meg
@Blindfisch
Du glaubst diesen Quatsch wirklich, oder?

#213


W
Zitat von Sternenguckerin:
Ist das denn nicht logisch? Wenn er sagt "wir Männer können uns waschen, aber bei Frauen ist es innen", dann geht es ihm ja offensichtlich rein um den Austausch von Körperflüssigkeiten, dessen Vorstellung bei ihm Ekel auslöst und weniger um charakterliche oder emotionale Belange. Deshalb fragte ich, ob ...

Ja, das wäre natürlich eine gute Gegenfrage gewesen. Die haben wir aber nicht gestellt. Wir haben das Gelaber nicht ernst genommen und es dabei belassen. Vermutlich hätte er auch keine Antwort gehabt.

x 1 #214


E-Claire
Zitat von Woelkeline:
Für mich steht hinter dieser Frage Unsicherheit.

Ja zum Beispiel. Das Ding ist halt, die Verantwortung das Bedürfnis sauber zu identifizieren und dann eben zu kommunizieren, wird durch so eine Frage verschoben. Denn die Frage wird gestellt und dann erst schaut der Fragesteller, was bei ihm die Antwort auslöst. 🤷‍♀
Danach wird das mit ebenfalls nicht kommunizierten Erwartungshaltungen abgeglichen, uii so wenig, hätte ich bei Dir ja nicht gedacht, oh so viele hätte ich ja bei Dir nicht gedacht...

Partnerhoroskope lesen ist sinnvoller... 🐧

Und der einzige Weg da raus, ist kleiner/gleich 6 (ab einem gewissen Alter) oder eben gnadenlose, maßlose Übertreibung. Straight face und 4846, ach nein mit Dir 4847.

#215


sonntag_morgen
Zitat von E-Claire:
Ja zum Beispiel. Das Ding ist halt, die Verantwortung das Bedürfnis sauber zu identifizieren und dann eben zu kommunizieren, wird durch so eine Frage verschoben. Denn die Frage wird gestellt und dann erst schaut der Fragesteller, was bei ihm die Antwort auslöst. 🤷‍♀ Danach wird das mit ...

Hm, weiß nicht. Dadurch könnte sich der Fragesteller nicht ernst genommen fühlen und die Unsicherheit steigt erst recht (falls es sich um Unsicherheit handelte).

x 1 #216


E-Claire
Zitat von sonntag_morgen:
Dadurch könnte sich der Fragesteller nicht ernst genommen fühlen und die Unsicherheit steigt erst recht (falls es sich um Unsicherheit handelte).

Ja aber wessen Verantwortung ist denn das?

Der Fragestellende möchte sich mit der eigentlichen Frage nicht auseinandersetzen... Welches Bedürfnis oder Thema auch immer dahintersteht, wird ja nicht an die Vorderfront gebracht, sondern es wird nach einer Zahl gefragt, die Einordnung von etwas nicht kommuniziertem ermöglichen soll, was so ebenfalls nicht definiert ist.

Wenn ich dann darauf charmant flapsig reagiere, um spielerisch zu zeigen, dass ich mich ganz sicher nicht auf diese Form von unerwachsener Kommunikation einlasse, dann ist der Rest nicht mein Problem.

Und schau mal, jemand, der eine bestimmte Zahl im Kopf hat, die der/die als seine/ihre Grenze definiert, der hat dann mit meiner Art zu antworten natürlich ein Problem und zwar exakt das gleiche, was er hätte, wenn meine Zahl seinen Erwartungen nicht entspricht. Problem also gelöst.

x 2 #217


Dave221
Hallo Vapiano,
ich musste auch erstmal googlen, was das heißt. Ich dachte auch erst an den BMI. Aber egal...

Mir ist nicht so wichtig, wieviel Sexpartner dier oder die andere hatte. Natürlich, wenn es sehr viele und überdurchschnittlich sind, dann macht man sich schon Gedanken, aber es sollte nicht ausschlaggebend sein

x 1 #218


Blind-Meg
Zitat von sonntag_morgen:
Hm, weiß nicht. Dadurch könnte sich der Fragesteller nicht ernst genommen fühlen und die Unsicherheit steigt erst recht (falls es sich um ...

Ich glaube, diese Art Verunsicherung, die bei einem Mann vorliegt, der nach Bodycount fragt, die kannst du ihm nicht nehmen. Die sitzt ganz tief verankert in jedem Winkel seiner Persönlichkeit und er wird permanent damit beschäftigt sein, sie zu kompensieren.
Wenn einer "offen verunsichert" ist, also weiß, dass er es ist, würde er sagen "Ich habe manchmal Sorge, nicht gut genug zu sein". Damit könnte man arbeiten, darauf kann man liebevoll eingehen.
Wer aber verdeckt unsicher ist und sich seine Verunsicherung nicht eingesehen möchte und sie deshalb über Bodycount-Fragen aussieht (und sich dabei machtvoll fühlen kann, weil er damit ja die Qualitätskriterien bestimmt), wer das nötig hat, wie willst du so jemandem begegnen? Der will ja in seiner Verunsicherung gar nicht ernst genommen werden, weil er so viel Energie investiert, dass das bloß keiner merkt, also hast du da als Frau keinen Ansatzpunkt.

x 3 #219


sonntag_morgen
Zitat von E-Claire:
Ja aber wessen Verantwortung ist denn das? Der Fragestellende möchte sich mit der eigentlichen Frage nicht auseinandersetzen... Welches Bedürfnis oder Thema auch immer dahintersteht, wird ja nicht an die Vorderfront gebracht, sondern es wird nach einer Zahl gefragt, die Einordnung von etwas nicht kommuniziertem ...

Aber wenn man sich so einen "unsicheren" (falls es Unsicherheit ist) Partner aussucht, ist man dann nicht auch für dessen Wohlergehen verantwortlich?

Wenn man weiß, jemand leidet darunter und die Anzahl der vorherigen Partner hat eine Bedeutung - ist es dann angebracht, dies ins Lächerliche oder Absurde zu ziehen oder alternativ zu lügen?

Finde ich schwierig. Es handelt sich ja um den eigenen Partner.

x 1 #220


FloraVita
Ich frage nochmal in die Runde: was hat es mit Unsicherheit zu tun, wenn jemand einen Partner bzw eine Partnerin für sich ausschließt, der/die viele Sexpartner hatte?

x 5 #221


sonntag_morgen
Zitat von FloraVita:
Ich frage nochmal in die Runde: was hat es mit Unsicherheit zu tun, wenn jemand einen Partner bzw eine Partnerin für sich ausschließt, der/die viele Sexpartner hatte?

Für mich könnte die Frage auch bedeuten, dass jemand Bedenken aufgrund von gesundheitlichen Aspekten hat (Herpes, HPV -> nicht so leicht erkennbar wie andere übertragbare Krankheiten / Viren) oder aufgrund von moralischer/religiöser Überzeugungen oder aufgrund von persönlichen Werten (Romantik, 6 nur bei Liebe) etc.

Ich denke, es ist auch möglich, dass jemand aufgrund von Unsicherheit fragt (vielleicht aufgrund des Gedankens "bei so vielen war bestimmt jemand besser als ich") aber dies ist nur einer von vielen Gründen, warum man diese Frage stellt.

x 3 #222


Blindfisch
Zitat von FloraVita:
Ich frage nochmal in die Runde: was hat es mit Unsicherheit zu tun, wenn jemand einen Partner bzw eine Partnerin für sich ausschließt, der/die viele Sexpartner hatte?

Nichts. Das ist Gaslighting. Denn das würde ja heißen das Menschen mit einem hohen bodycount von bestimmten Menschen für Beziehungen ausgeschlossen werden. Das darf nicht sein. Ein hoher bodycount darf keine Konsequenzen haben. Wer einen Menschen mit hohen bodycount ableht, wird pathologisiert. Aber wahrscheinlich rede ich wieder nur Quatsch. 😅

x 5 #223


Moody92
Zitat von FloraVita:
Ich frage nochmal in die Runde: was hat es mit Unsicherheit zu tun, wenn jemand einen Partner bzw eine Partnerin für sich ausschließt, der/die viele Sexpartner hatte?

Würde mich auch mal interessieren, gerne aus Sicht beider Geschlechter.

Wahrscheinlich muss man erstmal bei der Definition von Unsicherheit ansetzen.
Von welcher Art von Unsicherheit reden wir da?

Ich finde einen hohen BC auch nicht so berauschend, würde aber nicht sagen, dass ich selbstunsicher bin.
Es ist nicht abwegig, dass es da draußen viele andere tolle und attraktive Männer gibt, das schmälert jedoch nicht meinen "Wert" - zumindest rational weiß ich das.
Entweder spielt sich da also unterbewusst etwas ab, was ich (noch) nicht greifen kann oder - und das finde ich wahrscheinlicher - wir reden von einer anderen Art der Unsicherheit.
Unsicherheiten im Sinne von "Kann ich damit leben, dass mein Partner in der Hinsicht andere Werte vertritt, als ich" (vorausgesetzt ich habe selber keinen allzu hohen BC) oder "Möchte ich mit dieser Person in eine langfristige Partnerschaft gehen mit der Befürchtung, dass sie alle paar Jahre den Thrill des Neuen braucht" (hier würde ich quasi basierend auf vergangenem Verhalten auf die Zukunft schließen).

Es ist am Ende des Tages mit Sicherheit eine Form dee Unsicherheit, aber muss nicht immer was mit Selbstunsicherheit zu tun haben.
Auch finde ich es nicht per se schlecht, ab irgendeinem Punkt vielleicht mal über vergangene Beziehungen zu reden, aber einfach plump den BC als Zahl abzufragen... ne.

x 3 #224


sonntag_morgen
Zitat von Blindfisch:
Nichts. Das ist Gaslighting. Denn das würde ja heißen das Menschen mit einem hohen bodycount von bestimmten Menschen für Beziehungen ausgeschlossen werden. Das darf nicht sein. Ein hoher bodycount darf keine Konsequenzen haben. Wer einen Menschen mit hohen bodycount ableht, wird pathologisiert. Aber wahrscheinlich ...

Aber sorry - jeder darf sich einen Partner nach persönlichen Vorlieben aussuchen.

Oder meinst du das ironisch?

x 4 #225


A


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