Zitat von Nalf: Die gleiche Rechte und Chancen, gleiche Bezahlung und gleiche gesellschaftliche Behandlung auch für Frauen fordert. Was die einen für ein Menschenrechte halten, ist für andere eine Ideologie.
Keine Feministin hat hier bisher konkret beschrieben, welche Rechte sie - im Gegensatz zu einem Mann - in der Realität dieses Staates heute nicht hat. Und was heißt gleiche "gesellschaftliche" Behandlung? Bisher galten Konventionen der Höflichkeit, die Frauen eher besser behandelte.
Von der unvolkommenen Ausstattung von Frauentoiletten abgesehen - hier eben ist der Gesetzgeber gefordert oder irgendwelcher Baunormenausschuss (siehe irgendein thread mal vor Monaten)
Zitat von Nalf: wer oder was also als "Migrant" zählt. Und das sind:
1. Die Person selbst ist nicht in Deutschland geboren
2. Die Person hat eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit
3. Mindestens einer der Sorgeberechtigten ist nicht in Deutschland geboren
4. Mindestens einer der Sorgeberechtigten hat eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit
Ach ja - natürlich ist auch meine Ehefrau Migrantin, von Vaterseite französische Schweiz und eine Großmutter aus Schweden. Norddeutsch ist nur der Geburtsort und ein Großvater. Merkt man aber nur wenig von weil eben gesamteuropäischer Phänotyp in blond. Ausserdem gibt es rechtlich zwei Sorten Ausländer = Eu-Bürger und Andere. Deine Aufstellung geht an der Wirklichkeit insofern vorbei, weil es nicht um diese unauffällige "Migration" geht sondern um das Auffällige und um Menschen, die hier nicht gut integriert sind.
Zitat von Nalf: Der eine Vater als Deutscher in Frankreich geboren (spricht aber nur schlechtes Schulfranzösisch, da beide Eltern Deutsch)
Ein Scheingespenst von dir aufgebaut. Beide Eltern Deutsche, dann ist es das Kind ebenso, auch wenn zufällig in Frankreich oder sonstwo geboren
Zitat von Nalf: Und jetzt schau Dir die (unvollständige)!Liste oben an und vergleich das mit Waschen, Putzen, Einkaufen, Kochen, Kinder betreuen und Termine planen. Was würdest Du als saisonal und was als täglich wiederkehrend bezeichnen?
Ich würde nur das als "saisonal" betrachten, was tatsächlich nur einmal im Jahr passiert.
Ist "Kinder betreuen" Arbeit oder Freizeitvergnügen? Zumindest machen viele Männer dies dauernd und nicht saisonal. Auch deine anderen Tätigkeiten machen in einer Beziehung nicht nur die Frauen. Die Verteiling obliegt der freien Entscheidung der Beteiligten.
Zitat von Nalf: Aber wie willst Du das denn wissen, wenn Du abpumpen nie ausprobiert hast? Es gibt eine ähnliche Diskussion unter Männer bezüglich Schalt- und Automatikgetrieben. Ich spreche niemandem eine Vorliebe für das eine oder andere ab, sofern er beides mal gefahren ist und sich nicht nach Hörensagen ein Urteil bildet.
Gut, wenn die Frau mehr Milch hat als das Kind saugen kann - im Krankenhaus haben sie bedauert, als meine Frau jeweils entlassen wurde. Aber es geht doch auch um den emotionalen Effekt Mutter-Kind. Schätze - unter den Frauen ist deine Regelung vermutlich eine Minderheitsmeinung. Ob dir so etwas verloren gegangen ist, wirst du ja einschätzen
Zitat von Nalf: Und wenn Dir letzteres als Strafe vorkommt, dann ist das Anlass, mal über die Wertigkeit und Schwere unterschiedlicher Arbeiten in unserer Gesellschaft nachzudenken.
Die "Wertigkeit" bestimmter Arbeiten ist ein ganz generelles Problem. Viele Büroarbeiten sind (zumindest in der Vergangenheit) schlicht überbezahlt, während andere Tätigkeiten beschämend unterbewertet sind.
Putzen, Waschen und Kochen ist rational oder umständlich zu bewältigen. Diese Arbeiten sind auch ausdehnbar nach Erfahrung und Temperament. Auch hier gilt Parkinsons Gesetz
Weil ich 13 Jahre eine Wochenendehe führte ist mir schon klar geworden, wieviel Zeit ich dafür benötige, welchen Aufwand man machen kann und wo man rationalisieren kann. Man kann Hausarbeit so organisieren, dass - auch mit Kindern - genug Paarzeit übrig bleibt. Und man klann sie so organisieren, das keiner der beiden sich benachteiligt fühlt.