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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Ragna
Zitat von Nalf:
wieso sollten sich dann Frauen um ihren Bodycount anders scheren als jeder Mann?

Beide Geschlechter (alles dazwischen und außerhalb) sollten sich Gedanken machen?!
Darüber hinaus glaube ich nicht, dass Männer hier diesbezüglich selektiver unterwegs sind, die Mehrheit ist eher "verzweifelt" , dass sie mittlerweile froh sind überhaupt ne Chance zu bekommen.

#2146


Hansl
Primär geht mich daß nichts an.
Ausserdem fängt man ab einem gewissen Alter mit der vielleicht Richtigen bei null an.
Ich glaube, reife Menschen nutzen dann die Chance.
Und oft ist man vielleicht froh, einiges vom alten Leben usw hinter sich zu lassen.
Und, naja, würde eine Frau zudem diesen Begriff wirklich ernsthaft nutzen und diesem Gewicht geben, dann wäre diese für mich auch aufgrund mangelnder geistiger und seelischer Reife nicht mein Mensch.
Die Fixierung auf solche Zahlen und Statistiken kann zu Vergleichen, Eifersucht oder Versagensängsten in Beziehungen führen.
Entwertet und stellt eine gemeinsame Aufgabe und Entwicklung sowieso chancenlos durch Vorurteile etc.
Schon die Diskussion darüber erscheint mir zumindest unnötig.
Für mich zählt Gegenwart und Zukunft.
Was der Mensch ist und will, zukünftig.
Ja, warum, daß interessiert mich dann auch.

x 1 #2147


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Die gleiche Rechte und Chancen, gleiche Bezahlung und gleiche gesellschaftliche Behandlung auch für Frauen fordert. Was die einen für ein Menschenrechte halten, ist für andere eine Ideologie.

Keine Feministin hat hier bisher konkret beschrieben, welche Rechte sie - im Gegensatz zu einem Mann - in der Realität dieses Staates heute nicht hat. Und was heißt gleiche "gesellschaftliche" Behandlung? Bisher galten Konventionen der Höflichkeit, die Frauen eher besser behandelte.

Von der unvolkommenen Ausstattung von Frauentoiletten abgesehen - hier eben ist der Gesetzgeber gefordert oder irgendwelcher Baunormenausschuss (siehe irgendein thread mal vor Monaten)
Zitat von Nalf:
wer oder was also als "Migrant" zählt. Und das sind:
1. Die Person selbst ist nicht in Deutschland geboren
2. Die Person hat eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit
3. Mindestens einer der Sorgeberechtigten ist nicht in Deutschland geboren
4. Mindestens einer der Sorgeberechtigten hat eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit

Ach ja - natürlich ist auch meine Ehefrau Migrantin, von Vaterseite französische Schweiz und eine Großmutter aus Schweden. Norddeutsch ist nur der Geburtsort und ein Großvater. Merkt man aber nur wenig von weil eben gesamteuropäischer Phänotyp in blond. Ausserdem gibt es rechtlich zwei Sorten Ausländer = Eu-Bürger und Andere. Deine Aufstellung geht an der Wirklichkeit insofern vorbei, weil es nicht um diese unauffällige "Migration" geht sondern um das Auffällige und um Menschen, die hier nicht gut integriert sind.

Zitat von Nalf:
Der eine Vater als Deutscher in Frankreich geboren (spricht aber nur schlechtes Schulfranzösisch, da beide Eltern Deutsch)

Ein Scheingespenst von dir aufgebaut. Beide Eltern Deutsche, dann ist es das Kind ebenso, auch wenn zufällig in Frankreich oder sonstwo geboren
Zitat von Nalf:
Und jetzt schau Dir die (unvollständige)!Liste oben an und vergleich das mit Waschen, Putzen, Einkaufen, Kochen, Kinder betreuen und Termine planen. Was würdest Du als saisonal und was als täglich wiederkehrend bezeichnen?

Ich würde nur das als "saisonal" betrachten, was tatsächlich nur einmal im Jahr passiert.

Ist "Kinder betreuen" Arbeit oder Freizeitvergnügen? Zumindest machen viele Männer dies dauernd und nicht saisonal. Auch deine anderen Tätigkeiten machen in einer Beziehung nicht nur die Frauen. Die Verteiling obliegt der freien Entscheidung der Beteiligten.
Zitat von Nalf:
Aber wie willst Du das denn wissen, wenn Du abpumpen nie ausprobiert hast? Es gibt eine ähnliche Diskussion unter Männer bezüglich Schalt- und Automatikgetrieben. Ich spreche niemandem eine Vorliebe für das eine oder andere ab, sofern er beides mal gefahren ist und sich nicht nach Hörensagen ein Urteil bildet.

Gut, wenn die Frau mehr Milch hat als das Kind saugen kann - im Krankenhaus haben sie bedauert, als meine Frau jeweils entlassen wurde. Aber es geht doch auch um den emotionalen Effekt Mutter-Kind. Schätze - unter den Frauen ist deine Regelung vermutlich eine Minderheitsmeinung. Ob dir so etwas verloren gegangen ist, wirst du ja einschätzen
Zitat von Nalf:
Und wenn Dir letzteres als Strafe vorkommt, dann ist das Anlass, mal über die Wertigkeit und Schwere unterschiedlicher Arbeiten in unserer Gesellschaft nachzudenken.

Die "Wertigkeit" bestimmter Arbeiten ist ein ganz generelles Problem. Viele Büroarbeiten sind (zumindest in der Vergangenheit) schlicht überbezahlt, während andere Tätigkeiten beschämend unterbewertet sind.

Putzen, Waschen und Kochen ist rational oder umständlich zu bewältigen. Diese Arbeiten sind auch ausdehnbar nach Erfahrung und Temperament. Auch hier gilt Parkinsons Gesetz

Weil ich 13 Jahre eine Wochenendehe führte ist mir schon klar geworden, wieviel Zeit ich dafür benötige, welchen Aufwand man machen kann und wo man rationalisieren kann. Man kann Hausarbeit so organisieren, dass - auch mit Kindern - genug Paarzeit übrig bleibt. Und man klann sie so organisieren, das keiner der beiden sich benachteiligt fühlt.

#2148


Hansl
Naja, was Feminismus betrifft, die Behandlung der Frauen durch Männer etc...
Was die Entwicklung dsbzgl betrifft, zivilisatorisch: Ja, ich denke daß es noch einiges aufzubauen gibt.
Allerdings stelle ich oft fest, daß viele Frauen noch gar nicht sehen wollen oder können, welch Tsunami sich bzgl. Frauenhass, Frauenverachtung, militanter Sexismus sowie natürlich jegliche Form der Gewalt gegen Frauen in Europa, Deutschland aufbaut.
Jeder der hinsieht, erkennt das vielleicht.
Dagegen erscheint der deutsche Putzverweigerer Michl eher wie ein Kindergartenbub.

x 4 #2149


ElGatoRojo
Zitat von Hansl:
Allerdings stelle ich oft fest, daß viele Frauen noch gar nicht sehen wollen oder können, welch Tsunami sich bzgl. Frauenhass, Frauenverachtung, militanter Sexismus sowie natürlich jegliche Form der Gewalt gegen Frauen in Europa,

Es ist ja einfacher, dem Putzverweigerer aus der heimischen Umgebung seine Fehler um die Ohren zu hauen als sich über eine Ideologie aufzuregen, die Frauen im Extremfall in Müllsäcken herum laufen läßt. Denn täte man dies, ist man ja nicht mehr auf der woken Seite des Lebens.

Nicht nur Konservative haben ihre Lebenslügen 🤔😇

x 3 #2150


FloraVita
Zitat von Hansl:
Naja, was Feminismus betrifft, die Behandlung der Frauen durch Männer etc... Was die Entwicklung dsbzgl betrifft, zivilisatorisch: Ja, ich denke daß es noch einiges aufzubauen gibt. Allerdings stelle ich oft fest, daß viele Frauen noch gar nicht sehen wollen oder können, welch Tsunami sich bzgl. Frauenhass, ...


Mach dich bereit für die benachbarte Schublade in der rechten Ecke.

x 4 #2151


S
Zitat von Nalf:
Aber wie willst Du das denn wissen, wenn Du abpumpen nie ausprobiert hast? Es gibt eine ähnliche Diskussion unter Männer bezüglich Schalt- und Automatikgetrieben. Ich spreche niemandem eine Vorliebe für das eine oder andere ab, sofern er beides mal gefahren ist und sich nicht nach Hörensagen ein Urteil bildet.

Ich finde nicht, dass ich unbedingt erst etwas ausprobieren muss, um festzustellen, dass ich es nicht mag. Manchmal genügt schon die unangenehme Vorstellung. Ich will mich nicht fühlen wie eine Kuh an der Melkmaschine. Deshalb habe ich nie abgepumpt, sondern immer nur direkt gestillt. Hatte auch nie Probleme mit Milchstau, Entzündungen und sowas.

Wenn ich ein süßes Baby an der Brust habe, ist das vollkommen in Ordnung und schön. Das darf das. Aber keine Plastikmaschine. Bei der würde ich durch die Abneigung wahrscheinlich nicht mal genug Oxytocin bilden, dass überhaupt Milch rauskäme.

Wie gesagt, das ist nur meine persönliche Meinung. Wenn andere Frauen das anders sehen und mit Abpumpen kein Problem haben, ist das vollkommen ok und ich urteile da in keinster Weise drüber. Das soll gern jede für sich entscheiden.

x 2 #2152


T
Zitat von ElGatoRojo:
Es ist ja einfacher, dem Putzverweigerer aus der heimischen Umgebung seine Fehler um die Ohren zu hauen als sich über eine Ideologie aufzuregen, die Frauen im Extremfall in Müllsäcken herum laufen läßt.

Auch die Feministinnen leben meist in ihrer bürgerlichen Blase und sehen die gesellschaftlichen Veränderungen die gerade ablaufen nicht. Der westliche Feminismus ist ein Produkt der gesamten westlichen Gesellschaft. Hier spielen neben dem Kampf der Frauen für Frauenrechte die liberalen und aufgeklärten Männer eine ganz entscheidende Rolle, die eine freie Frau an ihrer Seite haben wollten.

Dass sich die Feministinnen so gegen ihre historisch Verbündeten einschießen, bei kompletter Ignoranz immer stärker werdender fundamentalistischer Ideologien, besonders des Islam, wird in wenigen Jahren seine Früchte tragen.

Warum sollten deutsche Männer für Frauenrechte einstehen, wenn dieselben Frauen den deutschen Männern weder Respekt noch Dankbarkeit, sondern nur Streitsucht und Unverschämtheit entgegenbringen? Warum? Kann das bitte jemand mir - als Bürger mit Migrationshintergrund - erklären. Scheinbar verstehe ich die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Deutsche miteinander haben, noch nicht richtig. Vielleicht setzen die Feministinnen ja auf die migrantischen Männer? Tja, dann ist da wohl Hopfen und Malz verloren.

Als jemand, der durchaus Umgang mit anderen Kulturen hier in Deutschland hat, kann ich euch von einem alten Freund erzählen, der den Islam angenommen und vor kurzem geheiratet hat. Er hat sehr schnell die traditionelle Rollenverteilung zum Leidwesen der Frau lieb gewonnen, wie das übrigens die gesamte Muslimische Gemeinde so handhabt, und kann auch gut mit Kopftuch und Co. leben. Lediglich seine Mutter versucht ihn hin und wieder darauf hinzuweisen, dass er doch etwas liebevoller mit seiner Frau umgehen solle, und dass sie doch mehr als Köchin und Putzfrau ist. Der Erfolg hält sich in Grenzen.


Liebe Feministinnen, ihr erweist euch einen Bärendienst, indem ihr euren Geschlechterkampf gegen die deutschen Männer führt, euren treusten Verbündeten, und die wahre Gefahr, in politisch korrekter aber total naiver Weise, ignoriert.

Aber vielleicht ist das ja auch eure Vorstellung von der Zukunft? Das Kopftuch und alles was dazu gehört wird ja bereits fleißig als ein Zeichen der Emanzipation geframt.

x 5 #2153


ElGatoRojo
Zitat von Thomi:
Das Kopftuch und alles was dazu gehört wird ja bereits fleißig als ein Zeichen der Emanzipation geframt.

Tja -- das ist eben das, was nachdenklich macht. O.k., sicher gibt es Frauen, die bestimmte Kleidung gern tragen als Zeichen ihrer Gruppenzugehörigkeit. Nichts gegen zu sagen.

Aber es gibt eben auch die, die das eher auf gesellschaftliche Druck hin machen. Aber schon seltsam ist von hier einheimischen Frauen zu hören, das als Zeichen der Emanzipation zu deklarieren, was Zeichen der Unterdrückung ist. Wäre doch mal eine feministisch-emanzipatorische Studienaufgabe, wieviel % der Frauen ihr "Kopftuch" gern tragen oder wieviel % es nur angenommen haben, um keine Probleme zu bekommen. Die Frage ist natürlich mal wieder die grundsätzliche in der Soziologie: Sind die Antworten ehrlich?

x 2 #2154


Ragna
Zitat von ElGatoRojo:
Auch deine anderen Tätigkeiten machen in einer Beziehung nicht nur die Frauen. Die Verteiling obliegt der freien Entscheidung der Beteiligten.

Was mir bei dieser Diskussion immer bitter aufstößt ist die unterschwellige Forderung, der Staat soll per Gesetz verpflichtend Care Arbeit und Haushaltsarbeiten regeln. Wie benötigen jedoch nicht mehr Staat und mehr Regeln und Gängelung, sondern weniger, ansonsten gehen uns noch die letzten Demokraten von der Stange.
Und prüfe wer sich ewig bindet, keine wird heutzutage noch gezwungen zu heiraten ( OK es gibt Ausnahmen in einigen Kulturkreisen) und das Gleiche gilt für das Kinderkriegen.

x 1 #2155


C
Zitat von Thomi:
Liebe Feministinnen, ihr erweist euch einen Bärendienst, indem ihr euren Geschlechterkampf gegen die deutschen Männer führt, euren treusten Verbündeten, und die wahre Gefahr, in politisch korrekter aber total naiver Weise, ignoriert.

Ist das Satire oder ernst gemeint?

Zitat von Thomi:
Warum sollten deutsche Männer für Frauenrechte einstehen, wenn dieselben Frauen den deutschen Männern weder Respekt noch Dankbarkeit, sondern nur Streitsucht und Unverschämtheit entgegenbringen? Warum? Kann das bitte jemand mir - als Bürger mit Migrationshintergrund - erklären.

Ich würde das gerne, verstehe aber nicht wieso jedem Mann Respekt und Dankbarkeit entgegengebracht werden sollte? Ich kenne ein paar, da wäre das absolut nicht angebracht. Fehlt dir der Respekt deutscher Frauen?

x 1 #2156


T
Zitat von carlos7:
Ist das Satire oder ernst gemeint?

Ernst gemeint.

Zitat von carlos7:
Ich würde das gerne

Glaube ich nicht, da 👇
Zitat von carlos7:
verstehe aber nicht wieso jedem Mann Respekt und Dankbarkeit entgegengebracht werden sollte?


Zitat von carlos7:
Fehlt dir der Respekt deutscher Frauen?

Nö. Dir? Diskussion hierzu sollten wir aber vermeiden, ich vermute wir haben unterschiedliche Vorstellung von Respekt.

#2157


C
Zitat von Thomi:
Nö. Dir? Diskussion hierzu sollten wir aber vermeiden, ich vermute wir haben unterschiedliche Vorstellung von Respekt.

Also halten wir fest, dass Frauen dir Respekt entgegenbringen, du dich aber beschwerst, dass Frauen anderen Männern nicht genug Respekt entgegenbringen. Es erscheint mir seltsam unlogisch zu sein, dass man sich über etwas echauffiert, dass man selbst do nicht erlebt.
Na gut. Ich versuch es anders: In welchen Situationen hast du festgestellt, dass Frauen den Männern nicht genug Respekt entgegenbringen und wie hat sich der mangelnde Respekt ausgedrückt?

x 1 #2158


ElGatoRojo
Zitat von Ragna:
Was mir bei dieser Diskussion immer bitter aufstößt ist die unterschwellige Forderung, der Staat soll per Gesetz verpflichtend Care Arbeit und Haushaltsarbeiten regeln.

Tja -- gibt ja in manchen Bereichen (z.B. Bauwirtschaft) langsam die Erkenntnis, dass wir eher zu viele Vorschriften haben, so dass alles langsamer und teurer wird.

Und sind denn nicht Frauen gleich berechtigt und gut ausgebildet und frei, unbekümmert und unabhängig und intellektuell auf der Höhe? Daher sollten sie doch schon fähig sein, ihr Beziehungs-Umfeld nach ihren Vorstellungen einzustellen.

#2159


ElGatoRojo
Zitat von carlos7:
Es erscheint mir seltsam unlogisch zu sein, dass man sich über etwas echauffiert, dass man selbst do nicht erlebt.

Aha - gilt das in jedem Zusammenhang? Oder nur dann, wenn es in den Kram passt?

x 1 #2160


A


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