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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

HeavyDreamy
Zitat von Worrior:
Vergnügungspharmazeutika

Was ist "Vergnügungspharmazeutika"?

#2506


Blindfisch
Zitat von HeavyDreamy:
Was ist "Vergnügungspharmazeutika"?

Die kleine blaue Pille für den Mann? Darf man noch "blau" sagen? Am Kopf kratzender Smiley

x 4 #2507


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

x 3


HeavyDreamy
Zitat von Blindfisch:
Die kleine blaue Pille für den Mann? Darf man noch "blau" sagen?

Klar darf man blau sagen, genauso wie Regenbogenfahne Grinsendes Gesicht

Aber die blaue Pille braucht doch nich jeder Mann?

Naja ich warte Mal noch ab, was @Worrior antwortet.

#2508


Worrior
Zitat von Blindfisch:
Die kleine blaue Pille für den Mann? Darf man noch "blau" sagen? Am Kopf kratzender Smiley

Die wird sehr wahrscheinlich noch blau sein, weiss ich nicht.
Ich meinte aber jene Medikamente welche die Stimmung aufbessern und das trübe Gemüt erheitern.

x 1 #2509


FloraVita
Zitat von Worrior:
Können aber kein dysfunktionales Leben kitten, Traumatas heilen oder Sonstiges, das wäre allenfalls Betäubung.


Sollte nicht der Grund sein, warum man eine Beziehung eingeht. Erfüllend wird sie unter diesen Umständen höchstwahrscheinlich nicht. Es gibt aber sicher Beziehungen, die über das zuvor in der Ex Beziehung erlebte insofern geholfen haben hinwegzukommen, dass man in der aktuellen gesehen hat, wie es anders laufen kann.

Zitat von Worrior:
Zudem sollte eine Beziehung nicht der absolute Mittelpunkt des Lebens sein.


Sich von ihr völlig abhängig machen, seine Freunde, Hobbys aufgeben und nur sie zum Ziel machen, natürlich nicht. Wäre ja keine gesunde Beziehung mehr.
Ist vielen von uns, wahrscheinlich aus Mangel an Erfahrung, widerfahren und teuer "Lehrgeld" wurde bezahlt.
Aber deswegen dauerhaft in Vermeidung gehen, hat nichts mit frei sein zu tun.

Zitat von Worrior:
Da wird sich aber hinsichtlich unserer gesellschaftlichen Entwicklung einiges ändern.
Ich glaube die ersten kleinen positiven Entwicklungen sind da schon sichtbar.


Welche wären das, deiner Meinung nach?

#2510


ElGatoRojo
Zitat von Worrior:
Ich meinte aber jene Medikamente welche die Stimmung aufbessern und das trübe Gemüt erheitern.

❓🍷🥃🍹🥂🍻

x 1 #2511


HeavyDreamy
Zitat von Worrior:
Ich meinte aber jene Medikamente welche die Stimmung aufbessern und das trübe Gemüt erheitern.

Ah, dann wäre es aber gut von dir, wenn du endlich doch Mal aufhören würdest, solche Medis in lächerliche zu ziehen mit solchen Worten - denn "vergnügend" ist es nicht und du kannst froh sein, sowas nicht zu brauchen! Danke.

x 4 #2512


S
Zitat von Hansl:
Nö, die wählen dann oft biologisch weniger überreife Modelle.

Willst jetzt etwa ältere Frauen dafür piesacken, dass sie keine 20 mehr sind und auch nicht mehr wie 20 aussehen? Älter zu werden ist ein ganz normaler, natürlicher Prozess, einfach der Lauf des Lebens und ein Gesetz der Natur. Altes vergeht, Neues kommt. Alle Lebewesen werden älter, sterben irgendwann und dafür kommen neue Generationen nach, die dann auch wieder älter werden, usw.. Jemandem für solche völlig natürlichen Vorgänge ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, ist so richtig, richtig peinlich. Und ältere Leute, die dem auf den Leim gehen und krampfhaft einen auf "jung" machen wollen, sind genauso peinlich. Ich habe keine Angst vor dem Älterwerden. Wozu auch, es ist natürlich und ganz normal. Und ich habe ja 4 Kinder, die nach mir kommen.

Ich bin auch mal jemandem begegnet, der meinte, dass alle Frauen über 25 "verdorbenes Fleisch" wären. Solche Typen gehören von sämtlichen Frauen einen Kopf kleiner gemacht, egal ob sie 19 oder 40 oder 70 sind. Selbst als blutjunge 19-jährige wäre ich schlau genug gewesen, solche Typen verbal zu teeren und zu federn, weil ich keinen Bock habe, von denen als lediglich "noch nicht verdorbenes Fleisch" angesehen zu werden und in 6 Jahren aber schon. Weil ich auch in dem jungen Alter schon vorausschauend, langfristig und zukunftsorientiert denken konnte und nicht nur im Moment gelebt habe.

Zitat von Hansl:
Ich persönlich bin überzeugt, daß in so einem Forum sich nur Menschen aufhalten die irgendwie und irgendwo ein Problem haben.
Unterm Strich nicht happy sind.

Also für mich ist es einfach oft nur ein netter, interessanter Austausch und Zeitvertreib.

Zitat von Blindfisch:
Na dann ist ja alles paletti. Die einsame Frau die glücklich mit ihren Vorhängen ist und der einsame Mann der glücklich im Gym ist....Das ist doch eine schöne Welt, die wir uns da aufbauen, während gleichzeitig die Pharmaindustrie Millionen mit Antidepressiva scheffelt. Und wir merken es nicht einmal

Allein zu sein ist sicherlich schöner und friedlicher als in einer toxischen Beziehung zu sein, in der man nur auf Eierschalen laufen muss – aber ja, wirklich wunschlos glücklich ist man nur in tiefer Verbundenheit mit Menschen, die mit einem fühlen und empfinden und von denen man so geliebt wird wie man ist – mit allen Ecken und Kanten und seiner gesamten Persönlichkeit. Wer dieses Glück nicht hat, muss halt Antidepressiva nehmen.

x 3 #2513


HeavyDreamy
Also ich nehme wegen allein sein und weil mich viele ekelhaft oder sonst was finden, kein Antidepressivum - das hat was mit meiner Erkrankung zu tun.

x 2 #2514


S
Warum ist das Leben nur so begrenzt?zu @Blind-Meg Prinzipiell sehe ich den Zwang als das allgemeine Ende der Freiheit, manchmal gibt es dabei so schleichende Übergänge- - -
Dasselbe gilt auch für Antidepressiva.

#2515


Blindfisch
Zitat von FloraVita:
Hauptsache die Frau mit Vorhängen und Mann im Gym müssen ihr Herz nicht wieder öffnen, könnte ja wieder weh tun. Und so bekunden sie, auch um sich selbst ein weiteres mal davon zu erzählen, wie toll Unabhängig sie sind. Ohne zu merken dass sie bei der Angst fest in der Knechtschaft sind

Nunja, je mehr die "Unabhängigkeit" und das "glückliche Singleleben" betont wird, desto eher drängt sich mir der Gedanke auf, das es dazu dient, es sich selbst einzureden. Von den einsamen Nächten, in denen das Kissen nass geheult wird, berichtet niemand.
Was nicht heißen soll, das man als Single nicht glücklich sein kann. Oder das man nur in einer Beziehung glücklich sein kann.
Glück an sich ist eh kein Zustand, den man erreichen und festhalten kann. Weder als Single, noch in einer Beziehung.
Glücklich wird man auf dem Weg zum Glück. In der Partnerschaft ist es die Arbeit an der Beziehung, den Wunsch seinen Partner glücklich zu sehen, was glücklich macht. Als Single muss man raus gehen, ein soziales Netzwerk unterhalten, Sport treiben, Reisen, Hobbys fröhnen bis zum Umfallen, um glücklich zu sein.
Stillstand ist der eigentliche Tod des Glücks. In der Beziehung und als Single.
Ich habe letztes was gelesen: "Überzeugte" Singles bauen sich aufgrund negativer Erfahrungen in der Vergangenheit einen goldenen Käfig, den sie sich einrichten. Innerhalb dieses Käfigs fühlt man sich wohl. Sollte aber mal wieder jemand "Interessantes" vor dem Käfig stehen, wird der Käfig trotzdem nicht verlassen. Er ist "zu bequem" geworden; ihn zu verlassen und sich somit jemanden Anderen öffnen, fällt immer schwerer bzw. wird unmöglich.
Meine persönliche Einschätzung zum Thema "Unabhängigkeit" bzw. ich möchte einen Partner, brauche aber keinen:
Eine Partnerschaft bedingt immer eine gewisse Abhängigkeit. Zum Beispiel Kinder. Wenn einer die erste Zeit beim Kind zu Hause bleibt, während der Andere Vollzeit arbeitet, sind beide abhängig von einander. Auf der einen Seite finanziell und auf der anderen Seite besteht die Abhängigkeit darin, sich auf seinen Partner verlassen zu können, das gemeinsame Kind ordentlich um- und versorgt ist. Oder das derjenige auch bleibt und nicht das Kind/Kinder und die hälfte des Vermögens im Rahmen einer Scheidung nimmt und abhaut. Da nutzt dir als vollzeit Arbeitender die Karriere auch nichts, wenn familiär alles den Bach runter geht.
Abhängig vom Partner ist man auch, wenn man sich gegenseitig seine Ängste und Gefühle teilt. Abhängig insofern, als das man darauf hoffen muss, das es nicht gegen einem verwendet wird, wenn die Beziehung gerade ein wenig "schwierig" ist.
Ich persönlich brauche meine Frau und Sie braucht mich. Denn nur gemeinsam können wir ein "Vorbild" für unsere Kinder sein. Die Menschheit wäre schon lange ausgestorben, wenn unsere Ahnen so ein "Unabhängigkeitsmindset" gehabt hätten, wie wir in der heutigen westlichen Welt.

x 3 #2516


P
Zitat von Blindfisch:
Ich habe letztes was gelesen: "Überzeugte" Singles bauen sich aufgrund negativer Erfahrungen in der Vergangenheit einen goldenen Käfig, den sie sich einrichten. Innerhalb dieses Käfigs fühlt man sich wohl. Sollte aber mal wieder jemand "Interessantes" vor dem Käfig stehen, wird der Käfig trotzdem nicht verlassen. Er ist "zu bequem" geworden; ihn zu verlassen und sich somit jemanden Anderen öffnen, fällt immer schwerer bzw. wird unmöglich.

Da ist sicherlich etwas dran, auch wenn ich glaube, dass das nicht unbedingt Bequemlichkeit ist. Meine Erfahrung ist, dass es schlicht auch eine ordentliche Portion Mut kostet, sich wieder zu verlieben, sich einfach so verletzlich zu zeigen, wie man nun mal ist, und dann den Sprung in eine neue Beziehung zu wagen, ohne Sicherheitsnetz oder ähnliches. Man hat ja schon mal die Erfahrung gemacht, dass das verdammt weh tun kann.

x 2 #2517


Worrior
Zitat von FloraVita:
Welche wären das, deiner Meinung nach?

Frauen braichen keine Männer mehr.
Sie sind unabhängig vom Geld und Status des Mannes, können ihre berufliche und finanzielle Karriere selbst gestalten.
So weit so gut.
Während aber die Frauen darauf hinarbeiteten alleine klar zu kommen und dies auch gesellschaftlich und politisch gestützt wurde haben die Männer einiges verpennt.
Gesellschaftlich wird männliches Singletum pathologisiert.
"Ein Mann ohne Frau ist nicht vollständig .... mit dem stimmt bestimmt was nicht .... er ist bestimmt beziehungsunfähig, ein Narzisst oder ein sonstiges @rschloch .... ein Frauenhasser, verbittert und vereinsamt .... vielleicht ein Perverser ....." usw.
Es wird automatisch davon ausgegangen sein Singledasein wäre unfreiwillig und seine Existenz sehr problembehaftet.

Einigen Männern ist dieser Druck schnuppe, ihr Friede und ihre Selbstbestimmung steht nicht zur Verhandlung.
Da ist der Mann der im Gym alleine konzentriert trainiert.
Er sitzt alleine in einen Restaurant, nimmt eine Mahlzeit ein, trinkt einen Kaffee, liest dabei eine Zeitung oder Zeitschrift, schaut hin und wieder mal auf sein Handy.
Er wirkt dabei cool und gelassen.
Aus dem üblichen Datingjungel ist er größtenteils ausgestiegen, er lässt es auf sich zukommen.
Wenn ihm eine Frau gefällt spricht er sie an.
Wenn sie darauf eingeht freut er sich, wenn nicht ist das auch gut.
Ohne Frust, Drama und Gedöhns.
Er hasst Frauen nicht oder objektifiziert sie, nein er mag sie aber wird niemals (wieder) von einer abhängig sein, sich zwanghaft in einer negativen Beziehung verlieren oder nacheilen wenn nur laues Interesse besteht.
Er wird niemals eine mögliche Option sein die mit Mitbewerbern wetteifert.
Dazu hat er keine Lust und es auch nicht nötig.

Er hat gerechnet, was investiere ich an materiellen und mentalen Ressourcen, an Zeit und Aufnerksamkeit?
Was ist sie bereit mir dafür zu geben.
Stimmt das Verhältnis nicht zieht er sich sofort zurück, still, freundlich, leise ohne Drama, ohne Gedöhns.

Das müssen Männer lernen, in einer Welt die den momentaren Veränderungen unterliegt was das Beziehungsleben angeht.

#2518


Jin
Zitat von Worrior:
Frauen braichen keine Männer mehr. Sie sind unabhängig vom Geld und Status des Mannes, können ihre berufliche und finanzielle Karriere selbst gestalten. So weit so gut. Während aber die Frauen darauf hinarbeiteten alleine klar zu kommen und dies auch gesellschaftlich und politisch gestützt wurde haben die Männer ...

Sehe ich anders.
Ich habe mich früh dazu entschieden keine Kinder zu bekommen. Ich will das einfach nicht und man glaubt nicht, was für ein Druck afu mich deswegen ausgeübt wird. Als Frau sich aktiv gegen kinder zu entscheiden ist heute noch der soziale Tod. Selbst Ärzte schauen mich dann schief an.

Des weiteren bin ich seit 14 Jahren Single und komme ebenfalls zurecht. Erst kürzlich stellt sich auch das Gefühl von Einsamkeit ein.

Sobald ein Mann das hört, jahrelanger Single ohne Kinderwunsch, wird man als sogenannte Red Flag gebrandmarkt. Warum acuh immer.

x 3 #2519


Ragna
Zitat von HeavyDreamy:
Aber die blaue Pille braucht doch nich jeder Mann?

Nein, ist aber mittlerweile Lifestyle "Medikament" .
Die Beschwerden der Damenwelt halten sich bei Gebrauch in Grenzen 😉

#2520


A


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