Zitat von Worrior: Frauen braichen keine Männer mehr.
Sie sind unabhängig vom Geld und Status des Mannes, können ihre berufliche und finanzielle Karriere selbst gestalten.
So weit so gut.
Während aber die Frauen darauf hinarbeiteten alleine klar zu kommen und dies auch gesellschaftlich und politisch gestützt wurde haben die Männer einiges verpennt.
Gesellschaftlich wird männliches Singletum pathologisiert.
"Ein Mann ohne Frau ist nicht vollständig .... mit dem stimmt bestimmt was nicht .... er ist bestimmt beziehungsunfähig, ein Narzisst oder ein sonstiges @rschloch .... ein Frauenhasser, verbittert und vereinsamt .... vielleicht ein Perverser ....." usw.
Es wird automatisch davon ausgegangen sein Singledasein wäre unfreiwillig und seine Existenz sehr problembehaftet
Nimmst du das so in deinem persönlichen Umfeld wahr? Oder eher im medialen?
Dass eine Frau heutzutage keinen Mann braucht, wird von Hardcore-Feministen suggeriert, entspricht aber nicht der Tatsache.
Eine Frau braucht heutzutage nicht zwingend einen Versorger. Aber wenn sie emotional nicht völlig verkrüppelt oder nicht gleichgeschlechtlich ist, braucht sie natürlich einen Mann. Aber nicht um Geschlechterkriege zu führen, sondern um sich zu ergänzen und für viele andere schöne Dinge des Lebens.
Zitat von Worrior: Einigen Männern ist dieser Druck schnuppe, ihr Friede und ihre Selbstbestimmung steht nicht zur Verhandlung.
Da ist der Mann der im Gym alleine konzentriert trainiert.
Er sitzt alleine in einen Restaurant, nimmt eine Mahlzeit ein, trinkt einen Kaffee, liest dabei eine Zeitung oder Zeitschrift, schaut hin und wieder mal auf sein Handy.
Er wirkt dabei cool und gelassen.
Aus dem üblichen Datingjungel ist er größtenteils ausgestiegen, er lässt es auf sich zukommen.
Wenn ihm eine Frau gefällt spricht er sie an.
Wenn sie darauf eingeht freut er sich, wenn nicht ist das auch gut.
Ohne Frust, Drama und Gedöhns.
Er hasst Frauen nicht oder objektifiziert sie, nein er mag sie aber wird niemals (wieder) von einer abhängig sein, sich zwanghaft in einer negativen Beziehung verlieren oder nacheilen wenn nur laues Interesse besteht.
Er wird niemals eine mögliche Option sein die mit Mitbewerbern wetteifert.
Dazu hat er keine Lust und es auch nicht nötig.
Klingt für mich größtenteils ganz normal. Wenn er dann auch noch nicht nur so wirkt sondern es auch ist, ist doch schön. Vielleicht würde er es noch schöner finden, wenn er im Restaurant öfter mit seiner Frau sitzen würde, als alleine. Oder zuhause am Tisch weil sie für ihn gekocht hat. Oder er für sie, oder gemeinsam...
Zitat von Worrior: Er hat gerechnet, was investiere ich an materiellen und mentalen Ressourcen, an Zeit und Aufnerksamkeit?
Was ist sie bereit mir dafür zu geben.
Stimmt das Verhältnis nicht zieht er sich sofort zurück, still, freundlich, leise ohne Drama, ohne Gedöhns.
Es mag natürlich jeder so handhaben wie er/sie möchte. Manche wären beim Gegenüber der alles berechnet und gegeneinander aufrechnet, wahrscheinlich schneller weg als er mit dem rechnen fertig ist. Sie möchten schließlich keine Geschäftsbeziehung.
Wenn einer mal aus welchen Gründen auch immer für einige Zeit ausfällt, wird diese gekündigt?
Zitat von Worrior: Das müssen Männer lernen, in einer Welt die den momentaren Veränderungen unterliegt was das Beziehungsleben angeht.
Meinst du damit, sich unterordnen? Mit dem Strom schwimmen, auch wenn diese Veränderungen von den ungesunden, dafür aber lautesten vorgegeben werden?
Also meine Vorstellung von einem starken Menschen ist das nicht. Ein starker Mensch steht zu seinen Werten und Prinzipien, unabhängig davon, was für Wind gerade weht.