Zitat von Balu85: hm....darf ich fragen wie du das meinst? Es klingt ein wenig so als würden diese Männer sich danach ausrichten was der Partnerin gut tut/ihr zum Vorteil ist. Sollte das so gemeint sein?
Hallo Balu, guten Tag. Ich denke, ich drücke es anders aus. Es geht nicht um "Vorteil". Vorteil drückt irgendwie aus, dass dann auch jemand einen Nachteil hat? So ist das nicht. Also auch der Mann soll keinen Nachteil haben. Sie mitteln es aus. Versuchen eine Lösung für beide, PRO gemeinsamer Beziehung zu finden. Sehen sich selbst und auch ihre Partnerin als erstes als Mensch, mit dem es sich lohnt gemeinsam in Beziehung zu sein. So wie ich das verstehe, sind sie erst mal Menschen. Und ja, ich denke, in bestimmten Situationen treten sie einen Schritt zurück, und tuen tatsächlich etwas, was für sie selbst nicht unbedingt das Bequemste ist, sondern es ist ihnen wichtig, dass die Frau Zeit und Raum bekommt, sich selbst weiter zu entwickeln, sei es beruflich oder privat. Im Grunde sind sie zwar IN Beziehung, bleiben aber trotzdem sehr eigenständige, finanziell unabhängige Menschen.
Zitat von Balu85: Und die andere Sache ist, ist das Empfinden davon aus welchen Gründen diese Männer so handeln wie sie handlen auch auch auf beiden Seiten gleich? Also sehen es dir Partnerinnen denn auch so?
Ich habe momentan eher den Kontakt zu der männlichen Seite durch eine kleine Gruppe, die sehr progressiv ist und kann daher über die einzelnen Partnerinnen nichts sagen. Aber ich hoffe, die Partnerinnen sehen das auch so. Diese erwarten kein finanzielles "Getragen-werden". Sie bleiben vermutlich sehr eigenständige Personen. Finanziell aufgestellt, als einzelne rechtliche Personen. So nehme ich das wahr. Also wenn überhaupt noch Ehe, dann eigene Namen beibehalten, eigene Konten, eigene Verträge. Aber Ehe auch nicht mehr unbedingt. Das Modell ist in diesem progressiven Kreisen nach meinem Eindruck eher obsolet und aus einer alten Zeit.