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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

ElGatoRojo
Zitat von Arev87:
Abschaffung des Ehegattensplittings: Weg mit Steueranreizen, die das reine Zuverdienerinnen-Modell belohnen und Frauen langfristig die Rente kosten.

Verpflichtende, paritätische Elternzeit: Eine echte Aufteilung, die nicht nach zwei "Vätermonaten" aufhört, damit Unternehmen aufhören, Frauen im gebärfähigen Alter pauschal als "Risiko‘" zu betrachten.

Rentenpunkte für Care-Arbeit: Eine faire, staatliche Kompensation für die Zeit, die für die Erziehung der zukünftigen Beitragszahler aufgewendet wird – unabhängig vom Familienstand.

Recht auf Rückkehr in Vollzeit: Ein echter, einklagbarer Anspruch, damit aus der vorübergehenden Familienphase keine lebenslängliche Karriere-Sackgasse wird.

Kein Ehegattensplitting heißt ja nur, dass jeder für sich besteuert wird um den Preis, dass die Geringerverdienende weniger und der Besserverdienende mehr Steuern bezahlt -- und oft genug zahlen beide allein mehr Steuern als mit dem Splitting. Aber du willst es ja so.

Gesetzlichen Väterzwang kann man natürlich anstreben - wie weit da irgendeine Regelung des Grundgesetzes dagegen steht wird man ja sehen. Und ob alle Mütter das so wollen. Die Entscheidung nicht freiwillig zu lassen - dagegen stehen hohe Hürden. Eher könnte man das mit Geld hinkriegen.

Unternehmen werden immer Frauen als Risiko im gebärfähigen Alter betrachten. Das liegt in der Natur der Sache. Für reine Care-Arbeit muss es keine Rentenpunkte geben, aber für die der Kinderzeit und mehr als jetzt. Wobei die Mütter nach 1993 (?) schon weniger schlechte Regelungen haben als die Mütter davor. Kann meine Frau sich jedesmal darüber aufregen. Die Frage ist natürlich - was ist mit Rentenpunkten für Väterteilzeit?

Wann wieder Vollzeit? Nach 8 Wochen wie die Mutterschutzfrist? Magst du Details nennen?

#2986


Fenjal
@Arev87 es ist doch Mütterwunsch in TZ zu arbeiten.
Sieh dir die Statustik an, auch wenn es möglich wäre, dass Mann und Frau in VZ arbeiten könnten, würden die meisten Frauen dieses Modell ablehnen.
Warum nur, wo es ihnen doch deutlich mehr Absicherung in Aussicht stellt.
Merkste selber?

Möchte mal behaupten, dass überhaupt kein Interesse an der leichten Erwerbstätigkeit besteht, man lieber den schweren Lappen zu Hause schwingt und nach Bezahlung ruft.
Eine Groteske die ihres gleichen sucht.

Gute n8 ,@all, der Nachwuchs, der sich des nächtens in Wald und Flur zeigt, interessiert mich dann doch mehr als folgerichtes Fehlen von irgendwelchen Rentenpunkten.
Von nix, kommt eben nix Meine-Meinung Schild

#2987


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Hansl
Zitat von MissLilly:
Interessant … und wieso genau haben nicht die Samenspender die Früchte ihrer Aussaat jahrelang am Hals?


Weil sie den Cafetanten ihr bequemes Leben finanzieren müssen.

x 1 #2988


Blindfisch
Zitat von Blind-Meg:
Weil es kaum solcher Männer gibt. Was wiederum daran liegt, dass du und andere Ewiggestrige den Männern einreden, dass keine Frau so einen Mann attraktiv finde.

Das ist nicht persönlich gegen dich gerichtet, ich möchte aber auf diese Sichtweise antworten. Männer wollen in der Regel das Eine. Um mal wieder zum Thema bodycount zu kommen: Männer die die Auswahl haben, die attraktiven Männer, die von den Fenjal immer erzählt, die es leichter als die berühmten 80%' er haben, Frauen kennen zu lernen und mit ihnen intim werden, werden sich nur schwer binden. Warum sollten sie? Sie würden sich binden, wenn sie selbst einen Kinderwunsch haben, aber so wie es für Frauen "keine guten Männer" mehr gibt, gibt es auf der anderen Seite "keine guten Mütter" mehr. Frauen die ihre Kinder so schnell wie möglich in staatliche Obhut geben wollen um einer "Karriere" zu verfolgen. Wer macht denn "Karriere"? Und was ist "Karriere"? Wollen alle auf einmal im Vorstand eines Dax-Unternehmens sitzen oder heißt "Karriere" einen Bürojob nachzugehen in den man/frau jederzeit austauschbar ist?
Lange Rede kurzer Sinn: Die Männer um die sich die Frauen "streiten", die attraktiven, die Auswahl haben, von denen "wünschen" sich die Frauen das diese als Väter zu Hause bleiben, die Kinder versorgen und den Haushalt schmeißen. Der "normale" Karl-Otto, der nicht so attraktiv ist, der aber sehr gern die Hausmannrolle übernehmen würde, der ist unsichtbar. Der kommt für die meisten Frauen nicht in Frage. Wenn das funktionieren würde, wenn Karl-Otto als durchschnittlich attraktiver Mann von den Frauen selektiert werden würde, weil er so ein guter Hausmann ist, dann würden wir hier nicht diskutieren. Ewig gestern hast du es genannt. Noch nie in der Geschichte gab es so viele Männer, die mit 30 noch Jungfrau sind. Die kein Bein an die Erde bekommen. Das sind die Männer die zugehört haben. Das sind die verständnisvollen Männer, die den Hausmann spielen würden, während ihre Frau die "Unabhängigkeit" lebt. Diese 80%'er werden aber nicht selektiert. Sie fallen hinten runter. Ich persönlich habe da kein "Mitleid". Warum sollte sich eine Frau auf solch einen Mann einlassen? Frauen haben sich weiter entwickelt. Der Versorger und Beschützer hat ausgedient. Versorgen können sich Frauen allein, der Beschützer ist der Staat. Wozu braucht es noch Männer? In den Augen einiger "Feministinnen", für gar nichts mehr. Was auch in Ordnung ist. Männer müssen sich anpassen. Aber nicht in dem sie sich dem feministischen Narrativ beugen (das würden sie, wenn es funktionieren würde um an das zu kommen was sie haben möchten), sondern in dem sie sich "aufleveln" und den freien und unregulierten dating Markt für sich nutzen. Ob am Ende beide Geschlechter glücklich und zufrieden sind, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, die heutige "moderne" Gesellschaft hat es geschafft, Männer und Frauen zu spalten, Männer wissen nicht mehr, was einen Mann ausmacht und Frauen wissen nicht mehr, was eine Frau ausmacht.
Huch...er hat gesagt "Was eine Frau ausmacht. " Zeigefinger erhoben

x 1 #2989


Balu85
Zitat von FloraVita:
Als ob das alles in einer Ehe nicht möglich ist.
Meine Mutter ging nach einem Jahr Elternzeit arbeiten, abhängig war sie ganz sicher nicht. So wie ganz viele andere auch.

Aber genau das habe ich ja gesagt 🤔 Und die Aussage "das Frauen sich nicht trennen konnten weil sie abhängig waren/sind" kommt ja nicht nur aus der Richtung der von dir zitierten Userin, sondern auch aus der wo "die Männer" (TM) schuld daran sind weil sie die Frauen unterdrücken.
Zitat von Arev87:
Niemand unterschreibt den Scheidungsantrag mit den Worten, "Du verdienst mir zu viel". So banal funktioniert menschliche Psychologie nicht. Der Prozess läuft unbewusst: Die Studie der University of Bath zeigt glasklar, dass das psychische Stresslevel von Männern messbar steigt, wenn die Frau mehr nach Hause bringt als sie. Dieser Stress entlädt sich nicht in Diskussionen über das Gehalt, sondern in alltäglichen Konflikten, Frustration und schwindendem Selbstwertgefühl, weil das gesellschaftliche Rollenbild des "Ernährers" eben doch noch tief sitzt. Das führt dann schleichend zur Trennung – die Harvard-Studie belegt das erhöhte Scheidungsrisiko schwarz auf weiß.

hm...du scheinst du Studie ja zu kennen, wurde denn auch zu den Hintergründen und den Beziehungsdynamiken etwas gesagt? Ich meine einerseits wird kritisiert das die Männer damit nicht klarkommen wenn eine Frau mehr verdient wegen dem gesellschaftlichen Rollenbildes des Ernährers. Aber die Frauen sind ja mit dem gleichen Rollenbild aufgewachsen...sie kennen es also auch. Ich denke es ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits der Anspruch der Männer an sich selbst dem sie nach irgendeinem Rollenbild nicht gerecht werden, andererseits können auch sehr erfolgreiche Frauen auch den Anspruch haben "Eigentlich sollte er das machen". Spielt da evtl. die gleiche fehlende Wertschätzung eine Rolle die den Männern immer wieder vorgeworfen wird?
Sowas wird sicher sehr schwer zu ermitteln sein, aber die Ergebnisse sagen halt nur bedingt etwas über den Verlauf und die Ursache.

Meine Jugendliebe (Abizeit) sah nicht nur bedeutend besser aus als ich, nein sie hatte auch viel mehr auf dem Kasten. Ne "Einserschülerin", ich kann mich beim besten Willen nicht daran entsinnen das ich mich deswegen schlecht gefühlt habe oder minderwertig. Was ich aber noch weiß war das sie mich gebeten hat sie nicht mehr in Arbeitssachen von der Uni abzuholen....mein Blaumann war ihr vor ihren Kommilitonen peinlich. So genau hatte sie es erst nach der Trennung gesagt....damals hieß es noch "schwarzer Ledermantel ist fescher". Dabei war sie nie oberflächlich oder so. Also irgendwie scheint "Standing" und "Außenwirkung" immer eine Rolle zu spielen.

Zitat von Blind-Meg:
Weil es kaum solcher Männer gibt. Was wiederum daran liegt, dass du und andere Ewiggestrige den Männern einreden, dass keine Frau so einen Mann attraktiv finde.

hm....gut aus der Familienplanungszeit bin ich raus. Aber ich verstehe nicht so recht was daran das Problem ist wenn die Partnerin mehr verdient. Im Grunde entlastet das einen ja auch selbst.

#2990