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Ragna Mitglied
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Zitat von Yassa:
Ich halte auch nichts von Vorschriften. Die Paare sollten das mit beiden Partnern gut selbst wählen können. Durch die doch immer noch oft höhere ...
Wenn die Kinderbetreuung super ausgebaut wäre, benötigt man kein Elterngeld, wenn jemand die ersten Jahre daheim bleiben möchte oder nur Teilzeit, das ist das eine private Entscheidung. Denn Aufgemerkt, Kinder sind ja ne freiwillige Entscheidung, also für gewöhnlich.
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#3016
Ema Mitglied
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Zitat von Ragna:
Wenn die Kinderbetreuung super ausgebaut wäre, benötigt man kein Elterngeld
Wie meinst du das? Das Kind direkt nach der Geburt in eine Krippe stecken?
Schöne neue Welt 🙄 Was glaubst du, was du da für seelische Krüppel heranziehen würdest?
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x 8#3017
A
Hoher Bodycount - wichtig oder egal?
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ElGatoRojo Mitglied
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Zitat von Ragna:
Wenn die Kinderbetreuung super ausgebaut wäre, benötigt man kein Elterngeld, wenn jemand die ersten Jahre daheim bleiben möchte oder nur Teilzeit, das ist das eine private Entscheidung.
Die ganze Frage der Elternschaft hängt doch deutlich am Geld. Wer soll den finanziellen Nachteil tragen, der dadurch entsteht, dass sich jemand um Kinder kümmern muss? Man kann das ja voll privatisieren (a la Fenjal) und muss sich dann nicht wundern, wenn dazu keiner bereit ist oder nur wenige und gut Verdienende. Andererseits ist nicht einzusehen, dass Unbeteiligte voll dafür in Anspruch genommen werden, dass manche locker und flockig den Tag verbringen mit etwas Kinderaufsicht.
Dieses gesamtgesellschaftliche Spannungsfeld nur unter dem Aspekt der Benachteiligung von Frauen zu betrachten ist einfach zu kurz gedacht. Und natürlich ist das feministische Standardmodell der ständigen Vollzeitarbeit auch der Mütter nicht jerderfraus Sache ebenwo wenig die Teilzeitarbeit beider, wo zwar der Gerechtigkeitssinn zum Tragen kommt aber das Gesamteinkommen sinkt.
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x 1#3018
FloraVita Mitglied
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Zitat von Ema:
Wie meinst du das? Das Kind direkt nach der Geburt in eine Krippe stecken? Schöne neue Welt 🙄 Was glaubst du, was du da für seelische Krüppel heranziehen würdest?
Der Staat wird sich dann schon seine Bürger von Geburt an erziehen. Elternliebe und zwar so viel wie das Kind es braucht und möchte, ist doch völlig überbewertet. Als nächsten werden Wochenkrippen gefordert. Dann können Eltern auch dem Zweitjob nachgehen, oder Drittjob, oder... Wer braucht schon Liebe, Wärme, Schutz...
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x 7#3019
S
Schnuddel74 Mitglied
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Zitat von FloraVita:
Der Staat wird sich dann schon seine Bürger von Geburt an erziehen.
In Kitas gibt es keine politische Agenda, das ist Quatsch! Bitte nicht jetzt noch die Erzieherinnen schlechte reden...
Das Wort "Rabenmutter" gibt es überings so nur in Deutschland... ...und warum gibt es keine Rabenvater?
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x 3#3020
Ragna Mitglied
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Zitat von Ema:
Wie meinst du das? Das Kind direkt nach der Geburt in eine Krippe stecken? Schöne neue Welt 🙄 Was glaubst du, was du da für ...
Nein, alles kann nichts muss. Aber Kinder zu bekommen ist eine freie Entscheidung, Elterngeld erst 2007 eingeführt...eine weitere Alimentierung Wahre Gleichberechtigung bedeutet doch nicht Alimentierung bis zum Abwinken, Eigenverantwortung stärken ist besser. Wenn garantiert ist, dass am Wohnsitz ein Kita-Platz verfügbar, eine Grundvoraussetzung
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#3021
FloraVita Mitglied
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Zitat von Schnuddel74:
In Kitas gibt es keine politische Agenda, das ist Quatsch! Bitte nicht jetzt noch die Erzieherinnen schlechte reden... Das Wort "Rabenmutter" gibt es überings so nur in Deutschland... ...und warum gibt es keine Rabenvater?
Es geht nicht um politische Agenda (jedenfalls nicht überall), sondern um Bedürfnis nach Wärme, Zuspruch... und zwar individuell und nicht um Funktionieren im Gleichschritt. Keine Erzieherin schafft es 10- 20 Kleinkindern das zu geben, was jedes einzelne von ihnen braucht. Ich hoffe es muss nicht weiter ausgeführt werden, welchen Mangel, der auch die Persönlichkeit bildet, das mit sich bringt. Sicher nicht bei jedem, aber bei vielen.
Synonym für unser "Rabenmutter" gibt es in jedem Land/Sprache.
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x 5#3022
Ema Mitglied
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Zitat von Schnuddel74:
In Kitas gibt es keine politische Agenda, das ist Quatsch!
Wenn du das für Quatsch hältst, dann bekommst du offenbar sehr vieles nicht mit.
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x 3#3023
Ema Mitglied
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Zitat von FloraVita:
Keine Erziehen schafft es 10- 20 Kleinkindern das zu geben, was jedes einzelne von ihnen braucht.
Vor allem schafft es keine Erzieherin, die Liebe, Zuwendung und Wärme einer Mutter zu ersetzen. Und darauf ist ein Kind in den ersten Lebensjahren essenziell angewiesen.
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x 7#3024
Fenjal Mitglied
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Zitat von Arev87:
Du schiebst den Müttern dafür die Schuld in die Schuhe (‚falsche Prioritätensetzung‘), während ich die strukturellen Probleme benenne, die Frauen überhaupt erst in diese Teilzeitfalle drängen.
Auch wenn es genug Betreuungsangebote gibt, ca 57% der Grundschulkinder werden ganztägig betreut,... arbeitet der grösste Teil der Mütter in TZ. Man kann hier doch nicht von strukturellen Problemen reden. Eher von falscher Prioritätensetzung. Es lebt sich offenbar besser in Abhängigkeit der Galane, anstatt sein eigenes Auskommen zu verbessern.
Zitat von Arev87:
Ich bin damit raus aus dieser Diskussion. Ihr könnt euch hier gern gegenseitig weiter erklären, was Frauen alles falsch machen. Die reale Welt wartet.
Ich bin selbst Frau, wer Gleichberechtigung fordert, der sollte sein Auskommen in Eigenverantwortung sichern und nicht Bequemlichkeit, Unlust oder falsche Priosetzung als strukturelle Probleme etikettieren, um sagen zu können, es gäbe keine Optionen. Gleichberechtigung bedeutet nicht dass man dem Mitnahmeeffekt weiter die Türen öffnet, sondern hier muss sich Verhalten grundlegend ändern. Gute Zeit.
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#3025
FloraVita Mitglied
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Zitat von Ema:
Vor allem schafft es keine Erzieherin, die Liebe, Zuwendung und Wärme einer Mutter zu ersetzen. Und darauf ist ein Kind in den ersten Lebensjahren essenziell angewiesen.
Absolut!
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#3026
Ragna Mitglied
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Zitat von ElGatoRojo:
Die ganze Frage der Elternschaft hängt doch deutlich am Geld. Wer soll den finanziellen Nachteil tragen, der dadurch entsteht, dass sich jemand um ...
Die Lösung, beide sind gut ausgebildet und verdienen einzeln genug um ein Kind durchzubringen, wenn beide in Teilzeit gehen und Kindererziehung anteilsmäßig, voll auf die Rente angerechnet wird (Steuerfinanziert) dann rechnet sich das für alle. Kindergeld und Steuererleichterungen bleiben weiterhin. Also bevor man Kinder in die Welt setzt, eigenverantwortlich prüfen ob das zeitlich und finanziell abbildbar ist oder bereit ist Einschränkungen in Kauf zu nehmen?!
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#3027
Blindfisch Mitglied
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Die Zeiten in denen ein Einkommen ausreichte, eine Familie zu ernähren, sind vorbei. Kinder sind zu einem finanziellen Wagnis geworden. Heutzutage braucht es zwei Einkommen, um überhaupt an Familie zu denken. Und das Geld das beide verdienen, geht dafür drauf, das Andere bzw. der Staat die eigenen Kinder betreut. Wir sind in einem System angelangt, in der beide Elternteile sich abhängig von einem Arbeitgeber gemacht haben und es "Freiheit" nennen....Ein System das die Familie dekonstruiert. Die Familie ist aber das einzige was noch Werte, Geborgenheit und eine "Heimat" bieten kann. Ein Ort, in dem man sich gesehen fühlt, in dem man auch mal schwach sein kann. Das Alles wird aufgegeben für eine Leistungsgesellschaft in der nur die "Stärksten" überleben, in der Antidepressiva zum Alltag gehört und die Therapiestuben voll sind. Dazu werden Männer und Frauen gegeneinander aufgewiegelt. Man überbietet sich in der Opferrolle. Wer leidet am Meisten? Der bekommt dann am Ende die Aufmerksamkeit. Das Gefühl, nicht allein zu sein - die Famile zählt ja nicht mehr. Und das Schlimme daran: Es wird gefeiert, gefördert und diejenigen, die das Spiel nicht mitmachen wollen sind dann die von Gestern, die an einem "alten System" hängen, das ganze blabla.... Meine persönliche Meinung: Wir sind im Schnitt nicht freier und auch nicht glücklicher geworden.
Die Zeiten in denen ein Einkommen ausreichte, eine Familie zu ernähren, sind vorbei. Kinder sind zu einem finanziellen Wagnis geworden. Heutzutage ...
Was ist die Lösung, die Gehälter werden nicht dementsprechend steigen oder die Preise und Mieten sinken, ganz im Gegenteil. Alimentierung kann auch keine Lösung sein, da degradiert man die Frauen ja zu "Geburtsmachienen" welche die Gesellschaft mit ausreichend Kinder versorgen und dafür bezahlt werden?
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#3029
FloraVita Mitglied
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Zitat von Blindfisch:
Und das Schlimme daran: Es wird gefeiert, gefördert und diejenigen, die das Spiel nicht mitmachen wollen sind dann die von Gestern, die an einem "alten System" hängen, das ganze blabla.... Meine persönliche Meinung: Wir sind im Schnitt nicht freier und auch nicht glücklicher geworden.
Mir ist es sowas von schnuppe, ob irgendwelche fremden Menschen mich als die "gestrige" bezeichnen. Es ist meine Familie, die mir zur Seite steht und nicht diese Fremden.