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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

A
Zitat von FloraVita:
:daumen: Mir ist es sowas von schnuppe, ob irgendwelche fremden Menschen mich als die "gestrige" bezeichnen. Es ist meine Familie, die mir zur Seite steht und nicht diese Fremden.

🤗

#3031


Fenjal
Wo gibt es mehr Geldleistungen des Staates für Kinder als in Germany?
Auch das muss sich unser Land leisten können.
Ich werde z.B. kaum vom Staat unterstützt, ganz im Gegenteil.
Wer ja zu Kindern sagt, weiß um die Konsequenz, wer ja zum Hausbau sagt, ebenfalls.
Dann im Nachhinein zu klagen, zeigt mir nur, dass falsch kalkuliert wurde.
Weder Mami noch Hausbesitzer dürfen hier dann Ressourcen unserer Gesellschaft abgreifen, so jedenfalls sehe ich das.
Wenn ich ein Projekt starte bin ich entsprechend aufgestellt, denn ich weiß, dass weder der Staat, noch Herr Müller oder der Kindergarten mir Euronen rüberwachsen lässt.
Also, Projekt Kind,.... ?
Diese Erwartungshaltung, ich bin Mutter,... was steht mir zu? Unerträglich!
Ich habe noch nie etwas für lau erwartet oder bekommen und das ist korrekt.
Mütter hauen sich gegenseitig in die Pfanne, .. das erlebe ich öfter.

#3032


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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FloraVita
Zitat von Fenjal:
Wo gibt es mehr Geldleistungen des Staates für Kinder als in Germany? Auch das muss sich unser Land leisten können. Ich werde z.B. kaum vom Staat ...

Deiner Meinung nach wäre es gerecht, wenn du ‚Kindergeld“ für dein Haus bekommen würdest? Hausgeld?🤣
Von Neid, Missgunst, Menschenhass und Egozentrik geblendet erkennst du nicht dass Kinder von heute, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Steuerzahler von morgen sind, dank denen es diesen Staat überhaupt geben wird.
Inwiefern ist dein Haus für unsere Gesellschaft nützlich? Stellst du ihn der Gemeinde zur Verfügung? Hast du es vielleicht sogar?
Mitnichten. Du hast ja sogar Angst, ein Mann könnte dir Dreck im Haus machen 😅

x 1 #3033


S
Zitat von Ema:
Wenn du das für Quatsch hältst, dann bekommst du offenbar sehr vieles nicht mit.

Sorry, wer so was behauptet soll das beweisen. Ein Kind kann frühstens ab 1 Jahr in die Kita, also nicht direkt nach der Geburt.
Die meisten (die die arbeiten) geben ihr Kind mit 3 Jahren erst dort hin... ...mein Sohn war dort mit 2,5 Jahren.

Ich lass mir deswegen von niemanden ein schlechtes Gewissen einreden... ...in der Zeit wo ich alleinerziehend war, musste ich um einen Hortplatz kämpfen, da war er schon in der Grundschule.

Daher lasst es sein, Eltern schlecht zureden, die ihr Kind während des Tages betreuen lassen! Hört auf andere dafür schlecht zureden!

Als Alleinerziehender kann man eh nur alles falsch machen, entweder schaft man Arbeit und Kind unter eine Hut, dann ist man ein Rabenvater sein Kind auch noch angeblich "polnisch motiviertenolnischmotivierten Erziehungsanstalten" überlässt oder man lebt von Sozialstaat was auch nicht richtig ist - entscheidet euch mal, sind nicht alle mit eine Erbe und goldene Löffel auf die Welt gekommen...

...ich bin es einfach satt.
Es tut mir leid, dass ich so angp.isst reagiere, aber das Thema fast mich an.
Und ganz ehrlich, ich hätte nicht gewußt was ich machen soll, wenn ich kurz vor Corona nicht den Arbeitsplatz verloren hätte, so konnte ich mit meinen Sohn Buchstaben lernen, er war damals in der zweiten Klasse... ...und ja, ich habe da vom ALG1 gelebt, einen Kasse in die ich Jahrelang einbezahlt habe und ich seit Jahren wieder einbezahle - ich habe deswegen kein schlechtes Gewissen!

x 8 #3034


FloraVita
Zitat von Schnuddel74:
...ich bin es einfach satt.


Warum ziehst du denn den Schuh an, der dir nicht passt und der dir nicht gereicht wurde?
Die Antworten gingen an den Beitrag #3016 . Inwiefern passt er auf dich?

Und nein, du brauchst dich nicht dafür zu schämen, Sozialleistungen bezogen zu haben. Denn sie sind für solche Fälle da.

x 5 #3035


Blind-Meg
Zitat von Ragna:
Die Wahrheit ist nämlich auch, dass die Mehrheit der Männer auf einen bestimmten Typus Frau abfahren

Das halte ich genauso für falsch wie mit umgedrehten Geschlechtern.

Zitat von Worrior:
Jedem jungen Mann der in ein eheähnliches Verhäktnis mit gemeinsamen Hausstand geht kann ich nur wärmstens empfehlen jederzeit genügend Mittel und Ressourcen für sich selbst zu generieren und bereitzuhalten.
So dass er im Eskalationsfall jederzeit die Freuheit hat sich einer ungesunden Beziehung sofort zu entziehen.

Würdest du das auch jeder jungen Frau raten?

#3036


Ema
Zitat von FloraVita:
Mir ist es sowas von schnuppe, ob irgendwelche fremden Menschen mich als die "gestrige" bezeichnen.

Ja, mir auch. Man bekommt aber spätestens dann irgendwann ein Problem, wenn man gar nicht mehr so leben kann, wie man es gerne möchte (es sei denn, man wäre schwer reich), weil nach und nach die Gesellschaftsstruktur entsprechend umgestellt wurde.
Es ist ja jetzt schon kaum mehr möglich, dass ein Elternteil sich längere Zeit um die Kinder kümmert, weil es inzwischen zwei Einkommen braucht, um überhaupt über die Runden zu kommen.

Das strukturelle Problem, dass derjenige, der nichts oder wenig verdient, sich vom anderen wirtschaftlich abhängig macht, das sehe ich schon durchaus auch. Das wird vor allem dann ein Problem, wenn die Beziehung aus irgendwelchen Gründen nicht mehr hält. Und dann kann es ein richtig großes Problem werden.

Im Moment bewegen wir uns aber in die Richtung, die die DDR einst genommen hat: Dort wurde die Arbeitskraft der Frauen gebraucht, also wurden Kinder so früh wie möglich in Ganztagsbetreuung gesteckt. Wie es dort zuging und was das mit den Kindern angerichtet hat, kann man inzwischen vielfach nachlesen.
Die Lösung kann also nicht darin bestehen, staatlich gefördert dafür zu sorgen, dass Fremdbetreuung für alle Kinder gewährleistet ist, damit man sie schon mit einem Jahr (oder sogar noch früher!) regelrecht weggeben muss. Ob es einem das Herz bricht oder nicht.

Das zu propagieren, halte ich weder für Emanzipation, noch für eine "fortschrittliche" Gesellschaft. Das halte ich schlicht für unmenschlich.

x 8 #3037


Ema
Zitat von Schnuddel74:
Ein Kind kann frühstens ab 1 Jahr in die Kita, also nicht direkt nach der Geburt.

Ja, noch ist das so.
Mein Beitrag bezog sich aber auf Ragna, der sagte, wenn die Betreuungsplätze entsprechend ausgebaut werden, dann bräuchten wir kein Elterngeld mehr.
Und Abschaffung des Elterngeldes ginge ja nur, wenn man die Kinder quasi direkt nach der Geburt in Betreuung gibt.

Zitat von Schnuddel74:
Die meisten (die die arbeiten) geben ihr Kind mit 3 Jahren erst dort hin... ...mein Sohn war dort mit 2,5 Jahren.

Das ist ja auch ok so. Drei Jahre sind etwas ganz anders als ein Jahr, wenn man die seelisch-emotionale Entwicklung von Kindern betrachtet. In dem Alter sind sie oft froh um Spielgefährten, denn auf den Straßen - wie früher - spielt ja heute kein Kind mehr.

Zitat von Schnuddel74:
Ich lass mir deswegen von niemanden ein schlechtes Gewissen einreden... ...in der Zeit wo ich alleinerziehend war, musste ich um einen Hortplatz kämpfen, da war er schon in der Grundschule.

Daher lasst es sein, Eltern schlecht zureden, die ihr Kind während des Tages betreuen lassen! Hört auf andere dafür schlecht zureden!

Ich denke, niemand wollte dich dissen oder dir ein schlechtes Gewissen einreden, weil du getan hast, was du unter den heute gegebenen Umständen eben tun musstest.
Ich musste das selbst auch, seit meine Tochter drei war. Sehr viele müssen das und haben gar keine Wahl.
Aber das heißt ja nicht, dass das unbedingt gut ist und dass man nicht über andere Lösungen nachdenken könnte oder sollte.

x 5 #3038


ElGatoRojo
Zitat von Blindfisch:
Kinder sind zu einem finanziellen Wagnis geworden. Heutzutage braucht es zwei Einkommen, um überhaupt an Familie zu denken. Und das Geld das beide verdienen, geht dafür drauf, das Andere bzw. der Staat die eigenen Kinder betreut

Um 1965 war in Hamburg Betreuung von Vorschulkindern - wenn überhaupt verfügbar - ohnehin zuerst unverheirateten Frauen vorbehalten und ausserdem so teuer, dass der Unterscheid von Teilzeit zu Vollzeit dafür draufging. Daher hat meine Frau dankend auf Vollzeit verzichtet und die Kinder selbst betreut, wenn ich arbeiten war.

Natürlich ist es eine finanzpolitische Entscheidung, wie weit die "Gesellschaft" eben bereit ist, Eltern zu unterstützen. Da muss verhandelt werden und Interessen werden abgewogen, wie es im politischen Raum üblich ist. Mit "Patriarchat" hat es eher wenig zu tun. Aber wie ich auch gestern schrieb: 9 Kandidaten für den Gemeinderat, aber nur eine Frau dabei. Da fängt es an und mit Gejammer über zu wenig Frauen im Bundestag hört es auf.
Zitat von Blindfisch:
Wir sind in einem System angelangt, in der beide Elternteile sich abhängig von einem Arbeitgeber gemacht haben und es "Freiheit" nennen....Ein System das die Familie dekonstruiert.

Dank an @Blindfisch für die Erinnerung an den gesamtpolitischen Effekt - eben das, was niemand sagen mag, weil man sich dabei sofort die Lippen verbrennt. Frauenarbeit ist Lohndunmping. Kapitalisten und Arbeitgeber in Europa, Amerika und sonstwo reiben sich die Hände - sie brauchen Männern nicht mehr das zu bezahlen, was zum Erhalt der Familie langt und konnen mit dem Fraueneinkommen argumentieren. Und da diese Falle so fies ist, weil man ernstlich Frauen gleiche Rechte und Arbeit nicht verbieten kann, hat sich die Arbeitnehmerfront selbst gefesselt. Kenne keinen, der weiß, wie man diesem Dilemma entrinnen kann.

Statt sich durch Triggerworte sofort zu empören sollten Feministinnen tatsächlich mal in die Klassiker der Wirtschaftswissenschaften sehen, angefangen mit "Das Kapital" von einem gewissen Karl Marx.
Zitat von Schnuddel74:
und ja, ich habe da vom ALG1 gelebt, einen Kasse in die ich Jahrelang einbezahlt habe und ich seit Jahren wieder einbezahle - ich habe deswegen kein schlechtes Gewissen!

Warum verteidigst du dich? Du hast nichts verkehrt gemacht ...

x 4 #3039


Ema
Zitat von ElGatoRojo:
Frauenarbeit ist Lohndunmping. Kapitalisten und Arbeitgeber in Europa, Amerika und sonstwo reiben sich die Hände - sie brauchen Männern nicht mehr das zu bezahlen, was zum Erhalt dfer Familie langt

Das ist leider sehr wahr.
Dass man in den Sechzigern und Achtzigern noch mit einem Gehalt auskam und sich sogar ein Häuschen ansparen konnte, wenn das eine Gehalt halbwegs anständig war, während man heute mit zwei Einkommen kaum noch eine Mietwohnung zahlen kann und sich überlegen muss, ob man überhaupt Kinder bekommt und sie sich leisten kann, sollte jedem mal zu denken geben.

Wem nützt das wohl in erster Linie?
Auf die Antwort kommt man recht leicht. Du hast sie ja auch schon gegeben.

x 4 #3040


Y
Zitat von ElGatoRojo:
soll den finanziellen Nachteil tragen, der dadurch entsteht, dass sich jemand um Kinder kümmern muss?

Die Gesellschaft aus allen. Denn ohne Kinder keine Gesellschaft. Du erwähntest es ja auch schon im Verlauf der Diskussion.

x 2 #3041


Y
Zitat von Schnuddel74:
ich habe deswegen kein schlechtes Gewissen!

Brauchst du auch nicht. Es ist genau dafür da…

x 1 #3042


Y
Zitat von Fenjal:
Grundschulkinder werden ganztägig betreut,... arbeitet der grösste Teil der Mütter in TZ.
Man kann hier doch nicht von strukturellen Problemen reden.
Eher von falscher Prioritätensetzung.

Ich sehe eine ganz andere Prioritätensetzung.
Ich weiß nicht, wer das erfunden hat, sich permanent am 40-Stunden Voll-Zeitmodell fest zubeißen.
Die Staatshaushalte müssen auf Geldfresser und überbordende Ressourcenfresser durchgeguckt werden. Die Ausgaben-Seite eingehegt.
Für die Gesundheit der Menschen, für Zufriedenheit, Selbstfürsorge, Zeit für etwas Sport- und Körperpflege, für Beziehungs-, Bindungspflege, und Gemeinwohl halte ich abgesenkte Arbeitszeiten für zeitgemäß.

x 1 #3043


C
Die Familien hatten/ haben es selbst in der Hand, wo die Reise hingeht. Drei Generationen unter einem Dach? Wer lebt denn noch die Großfamilie, die sich gegenseitig unterstützt?

Jeder will seine eigene Hütte, jeder mind. den Zweitwagen ... nur alle paar Jahre mal nen fetten Urlaub machen, geht garnicht. Die Kids fliegen nach Malle auf Klassenfahrt. In der Jugendherberge sieht man mehr idealistische Mitt- bis End-40er, als Kinder.
Wer will denn noch auf iwas verzichten? Dank Vater Staat haut das ja irgendwie schon alles hin.

Alle krähen, wie unfassbar belastet sie sind ... nur zurückstecken will und tut keiner. Die Deutschen sind einfach ein Volk, das sich supergern Jammern hört.

x 6 #3044


Y
Zitat von Ragna:
Wie auch immer, wenn er besser kocht und einkaufen möchte, ride on, wenn sie besonders schnell die Reifen wechseln kann, cool ...

Ich konnte besser kochen. Er hat die Reifen nicht gewechselt, das hatte bei uns immer die Werkstatt gemacht…🤗
Ein weiterer Punkt, eher etwas linkslastig ausgerichtete Menschen verzichten auch gerne komplett auf ein Auto. Diese Ressourcen kann man sich sparen, wenn:
Es einen richtig tollen öffentlichen Nahverkehr gäbe, so einen richtig schicken. Man stelle sich vor, die Benutzung der Öffis, wäre kein sozial anrüchiger Prozess mehr, sondern Prestige oder einfach normaler Alltag. So ein richtig toller, toller schicker Nahverkehr, mit sauberen Plätzen, Klimaanlage, einem super Takt, sternförmig ausgerichteten Shuttles durch die ganzen Gebiete.
Fände ich persönlich super.
Dann braucht keiner mehr an einem eigenem Auto rumschrauben.

#3045


A


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