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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Worrior
Ich möchte keine staatliche Subventionierungen.
Ich würde auch darauf verzichten weniger Steuer zu zahlen wenn das Geld für sinnvolle Dinge in unserem Land eingesetzt werden würde.
Gesundheit, Bildung, Forschung, Altersversorgung, Infrastruktur, innere Sicherheit u.a.
Ich möchte mir die Diskussion ersparen wo unser Geld stattdessen hingeht.
Platzende Energiekosten für eine kranke Ideologie die jeden Wachstum hemmt, nur als ein Beispiel.
Ideologischer kunterbunter Karnevalklamauk der mit Millionen, wider jeglicher Vernunft, gesponsert wird.
Eine Zuwanderungspolitik wo Ideologie über Logik und Zweckmäßigkeit gestellt wird, die schon lange außer Kontrolle ist, uvm.
Ich wäre einfach nur zufrieden wenn der Staat sich nicht ständig neue Tricksereien ausdenkt mit denen er mir in die Tasche greift.

Bezüglich Mobilität dürfen wir uns ab heute an der Tankstelle erfreuen.
Das ist der Anfang, noch lange nicht das Ende.
ÖPNV war schon immer subventioniert, niemals trug er sich kostendeckend selbst.
Es ist jedoch die Pflicht des Staates hinsichtlich der Daseinsvorsorge seiner Bürger.
Die Nutzung des ÖPNV ab gewisser Uhrzeiten bei uns im Stadtgebiet kann sehr abenteuerlich werden, man sollte da vorsichtig sein.

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Y
Zitat von Ragna:
früher mit den Öffis und der Bahn gependelt sind, aber mittlerweile wieder auf das Auto umgestiegen sind, warum nur

Ja eben. Das ist doch absolut verständlich. Die Prioritäten wurden mal wieder nicht sinnvoll gesetzt.
Ich sagte es ja bereits, stell dir einen richtig tollen Nahverkehr vor. So einen richtig richtig guten, wie ein Silberpfeil, schnell, gut ausgestattet, minimaler Takt.
Den würden viele Menschen nutzen, und es würde sie auch mental entlasten. Sie müssten keine Reifen wechseln, nicht an die Versicherung denken, keine Angst haben, dass ihnen das Auto geklaut wird, oder verkratzt, keine Sorgen um Unfälle. Unsere Straßen könnten verkleinert werden. Aber naja, das ist alles erst mal noch Utopie.

#3062


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Blindfisch
Zitat von Yassa:
Der kostet momentan auch bis zu 4000 Euro.

Ich habe mal 2000 DM dafür bezahlt und fand das schon teuer....

Zitat von Yassa:
Viele Männer und Frauen verbinden Autofahren heute noch immer mit Männlichkeit. Ich sehe das nicht so und finde Bahnfahren nicht unmännlich.

Das kann ich bestätigen. Ich fühl mich so richtig männlich, wenn ich Auto fahre. Mein Testo steigt bis ins Unermessliche...Pheromone überfluten den Innenraum. Und es war ja schon immer so, das man(n) mit ner fetten Karre, Sonnenbrille und Brusthaartoupet die Damenwelt verzücken konnte.
Spaß beiseite....für viele Menschen ist Auto fahren unersetzbar, weil die Öffis den Bedarf außerhalb einer Stadt kaum abdecken können. Und außerdem.....wenn wir mal wegfahren (Mama, Papa und die beiden Kinder), und wenn es nur für ein Wochenende ist, dann ist es praktisch unmöglich mit der Bahn zu fahren - allein wegen dem Gepäck welches meine Frau für nötig hält. Da muss das Auto herhalten - Gott sei Dank mit Anhängerkupplung 😇

x 3 #3063


FloraVita
Zitat von Yassa:
Es einen richtig tollen öffentlichen Nahverkehr gäbe, so einen richtig schicken. Man stelle sich vor, die Benutzung der Öffis, wäre kein sozial anrüchiger Prozess mehr, sondern Prestige oder einfach normaler Alltag. So ein richtig toller, toller schicker Nahverkehr, mit sauberen Plätzen, Klimaanlage, einem super Takt, sternförmig ausgerichteten Shuttles durch die ganzen Gebiete.


Es wäre ja schon richtig toll, wenn sie pünktlich, nach Zeitplan, fahren würden. Oder überhaupt fahren. Besonders wenn es etwas geschneit hat oder ab +37 Außentemperatur.
Und Klimaanlagen in Krankenhäusern und Seniorenheimen, in denen Patienten und Pflegepersonal ab +37 kollabieren. Während Deutschland Geld in "Entwicklungsländer" schickt, in denen Bushaltestellen klimatisiert sind...Sowie Genderprojekte in Millionenhöhe wie "Förderung der positiven Maskulinität" in Afrika uva
Aber, es gibt wichtigeres zu tun, nämlich Familien schwächen, Gesellschaft spalten...

x 6 #3064


E-Claire
Zitat von Blindfisch:
Wir sind im Schnitt nicht freier und auch nicht glücklicher geworden.

ja, wenn man ein heterosexueller Mann ist, dann könnte das stimmen, alle anderen sind tatsächlich freier geworden. Freiheit bedeutet aber eben auch Verantwortungsübernahme und das fällt nicht allen gleich leicht.

x 4 #3065


Y
Zitat von Fenjal:
Die Begünstigung des Agrardiesels wird abgebaut, während Gehalt für Carearbeit gefordert wird?

Ich wäre dafür, dass nicht eines gegen das andere gesetzt wird. Bei einer an Realitäten angepasste Staatshaushalts -Konsolidierung, kann es das eine und! das andere geben.
Man könnte aufhören, weiter sinnbefreit Tatorte und Traumschiffe zu drehen und Geld anders einsetzen.
Aber niemand will seine Pfründe loslassen, und sei der Job auch noch so gesellschaftlich irrelevant.

#3066


Ragna
Zitat von Yassa:
Ja eben. Das ist doch absolut verständlich. Die Prioritäten wurden mal wieder nicht sinnvoll gesetzt. Ich sagte es ja bereits, stell dir einen ...

Wird es auch bleiben, also Utopie, genauso wie gute Bildung, meine Kids haben die Schule mittlerweile hinter sich gelassen, vor 20zig Jahren haben die Politik, Experten und die Öffentlichkeit dieselben Bildungsdebatten geführt, die Forderungen waren fast Deckungsgleich, mit den heutigen.
Und, was ist passiert, ich würde sagen, die Situation hat sich verschlechtert.
Das Gleiche in der Pflege, du siehst es bewegt sich was, aber eher in die andere Richtung. Ich denke, wir fahren dieses Land jetzt erst einmal Richtig gegen die Wand, die Frage ist nur noch mit welcher Geschwindigkeit.

#3067


Ema
Zitat von Blindfisch:
Das kann ich bestätigen. Ich fühl mich so richtig männlich, wenn ich Auto fahre. Mein Testo steigt bis ins Unermessliche

Oh, das kann ich auch bestätigen! Ich fühle mich auch sofort total männlich, wenn ich in mein Auto steige. Mir wächst dann kurzfristig sogar ein Bart 🤭

Zitat von Yassa:
Viele Männer und Frauen verbinden Autofahren heute noch immer mit Männlichkeit

Nee, im Ernst, Yassa. Davon hab ich echt noch nie gehört.
Ich verbinde Autofahren nur mit einem: Mit flexibler und zuverlässiger Mobilität. Also von A nach B zu gelangen, wenn ich es brauche.

Dass das Auto (nicht das Fahren an sich) für viele Leute ein Statussymbol ist, das mag hingegen sein.

x 4 #3068


Ema
Zitat von E-Claire:
ja, wenn man ein heterosexueller Mann ist, dann könnte das stimmen, alle anderen sind tatsächlich freier geworden

Also, E-Claire, bei "alle anderen" würde ich prompt widersprechen. Weder fühle ich mich freier als vor - sagen wir - vierzig Jahren, noch bin ich es meiner Meinung nach. Du wirst staunen; Ich fühle mich in mehreren Punkten sogar deutlich unfreier,


Und ich schwöre: Ich bin kein heterosexueller Mann 😉

x 3 #3069


Ragna
Zitat von Ema:
Ich verbinde Autofahren nur mit einem: Mit flexibler und zuverlässiger Mobilität. Also von A nach B zu gelangen, wenn ich es brauche.

Und das nicht aus Spaß, sondern weil anders nicht möglich.

x 3 #3070


ElGatoRojo
Zitat von E-Claire:
ja, wenn man ein heterosexueller Mann ist, dann könnte das stimmen, alle anderen sind tatsächlich freier geworden.

Och, über den mach dir man keine Sorgen. Er kommt auch gut mit Frauen zurecht, die sich befreit fühlen

x 1 #3071


Ema
Zitat von Ragna:
Und das nicht aus Spaß

Doch, durchaus auch aus Spaß und nicht nur zum Arbeiten.
Ich fahre zum Beispiel im Sommer so gut wie täglich an den See, wenn das Wetter es erlaubt. Dort zu schwimmen und die Landschaft zu genießen ist für mich pure Lebensfreude und ein sehr wichtiger Ausgleich für den Stress, den ich sonst oft habe.
Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit allein. Und wenn doch, landest du sehr schnell im Burnout.

Da bräuchte ich mit Öffis Stunden, um hinzukommen. Und am Abend ginge es gar nicht mehr.
Würde man mir mein Auto wegnehmen, würde ich allein schon deshalb echt leiden.

x 3 #3072


Blindfisch
Zitat von Ema:
Und ich schwöre: Ich bin kein heterosexueller Mann

👇
Zitat von Ema:
Ich fühle mich auch sofort total männlich, wenn ich in mein Auto steige. Mir wächst dann kurzfristig sogar ein Bart

Am Kopf kratzender Smiley

#3073


Worrior
Der private PKW als Sinnbild toxischer Männlichkeit, Statussymbol des Patriarchats.
Es bleibt spannend!

x 2 #3074


FloraVita
Zitat von Worrior:
Der private PKW als Sinnbild toxischer Männlichkeit, Statussymbol des Patriarchats. Es bleibt spannend!


Motorräder erst recht...

x 1 #3075


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