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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

FloraVita
Zitat von So-What:
Falsch. Nur sind alle irgendwie davon scheinbar überzeugt, dass Elternliebe dann aufhört, wenn man das Kind morgens zur Kita bringt. Hier sind wir wieder beim Wort "Rabenmutter".
Natürlich mag ich mein Kind so gar nicht. Abends hab ich es vor den Fernseher gesetzt und am Wochenende zur Oma gebracht. Oder einen Babysitter organisiert. Ich hatte nämlich nie frei und eine katastrophale Organisation. Und selbst habe ich natürlich meine Bedürfnisse kein bisschen runtergeschraubt. Die Kosten für den Psychologen sind schon einkalkuliert.


Bitte im Kontext lesen. Oder bist du auch dafür, dass Elternzeit komplett abgeschafft wird?

#3091


Ragna
Zitat von ElGatoRojo:
Selbst wenn es so wäre (mag ja sein) - welche Folgerungen ziehst du daraus und warum?

Das sie keine Fahrerlaubnis besitzt?

x 1 #3092


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Hansl
Zitat von Fenjal:
Weder Mami noch Hausbesitzer dürfen hier dann Ressourcen unserer Gesellschaft abgreifen, so jedenfalls sehe ich das.

Das Problem Deiner Wahrnehmung könnte selektive Wahrnehmung sein.
Du hast Dir als Feindbild eben Mütter, Familienwelt usw zurechtgedacht.
Siehst dort Ungerechtigkeit und Verschwendung.
Doch darin könnte das Problem dieser Gesellschaft liegen.
Jeder hasst in seiner eigenen, kleinen Welt.
Man kann auch das große ganze sehen.
Zur Deiner Feststellung, Mütter dürfen keine Ressourcen angreifen:

Wenn Du es wirklich als als gültige Vorgabe verkaufen willst, dann greif nicht diejenige Menschen an, die wenigstens versuchen einen positiven, gewinnbringenden Beitrag zum Thema Demographie zu leisten. Jedes Kind das geboren wird, sichert unsere gesellschaftliche Existenz.
Nun gibt es eben dsbzg. destruktive Entwicklungen, eben die, die Du siehst.
Und es gibt positive Entwicklungen.
Ich gehe davon aus, Du kritisierst als Feindbild die positiven Entwicklungen.
Aber das wirklich grosse umfassende und destruktive Abgreifen ohne Gegenleistung, toxische Ausnutzen von Ressourcen hast Du nicht auf dem Schirm.

Vergiss die paar Mütter, die hier und da Unterstützung bekommen.
Wenn Du Ungerechtigkeit, die destruktive Zersetzung unserer einst homogenen Solidargesellschaft anprangern willst, dann prangere daß an, was die Realität bedeutet.
Ansonsten nimmt Dich auch wirklich niemand ernst, der nur halbwegs etwas im Kopf hat.

#3093


Ema
Zitat von E-Claire:

Um subjektive Gefühle und diese Form von Spitzfindigkeiten

Da geht es weder um subjektive Gefühle, noch um Spitzfindigkeiten.
Aber ich will die Diskussion nicht schon wieder lostreten. Ich bin es müde und brauche meine Energie für andere Dinge.

Wer sehen kann, der sehe.
Wer nicht, der bleibe blind (oder ideologisch verblendet), bis er eines Tages unsanft aus seinen Träumen gerissen wird.
Ich kann es nicht ändern und will es eigentlich auch nicht.

Glaub, woran du möchtest, solange du kannst.
Feel free.

x 2 #3094


Hansl
Zitat von Worrior:
Der private PKW als Sinnbild toxischer Männlichkeit, Statussymbol des Patriarchats.
Es bleibt spannend!

Ach komm.... Du weißt es doch, um was es geht.
Das man sich an zb lauen und warmen Sommerabenden öfter schon mal ne Panzerfaust wünscht.


Zitat von Ema:
Echt? Und ich Dummchen dachte immer, das Motorrad sei das Sinnbild toxischer Männlichkeit

Ich als aktuell ehemaliger Motorradfahrer behaupte: Natürlich, für viele Männer stellt das Motorrad eine Form der spezifischen Körperverlängerung dar.
Wobei, im Sektor Motorrad ist die allseits bekannte Bobbycar Fraktion noch nicht stark vertreten. Ich weiß gar nicht warum? 🤔
Vielleicht, weil ein Motorrad zu klein ist.
Und man aufgrund Helm und Svhutzkleidung weder Muskelshirt, noch den Alpakahaarschnitt dem leidenden Volk aufzwingen kann, visuell.
Und auch durch Billigparfüm nasal 🫣. Das stinkt oft bis auf die Straße.
Vielleicht ist man aber auch zu feig zum Motorradfahren.
Das heißt: Niemals würde ich einer Frau widersprechen, charakterisieren sie bestimme Formen des Mannes als toxisch, dämlich und nicht ernst zu nehmend.
Man kann nur auf die natürlich Auslese vertrauen, wird auch noch das Motorrad derartig benutzt.

#3095


C
Zitat von Hansl:
die wenigstens versuchen einen positiven, gewinnbringenden Beitrag zum Thema Demographie zu leisten. Jedes Kind das geboren wird, sichert unsere gesellschaftliche Existenz.

Kann es sein, dass das Erinnerungsvermögen vieler (sobald kein kinderloser Single mehr) nachlässt? Nicht nur im on-Life.
Die meisten gehörten iwann mal dieser Spezies an, verdrängen aber plötzlich (mit EF/ EM/ Kind), welche Kosten man ALLEINE tragen musste.

Die Posten brauch ich nicht extra aufführen, kann ja jeder nochmal ergooglen der es vergessen hat. Das ist dann kein gewinnbringender, positiver Beitrag für die Gesellschaft?

Iwer hat auch die Pflege von Angehörigen angebracht, die nicht mit ner Care-Arbeit von kinderlosen Singles vergleichbar sein ... man lese und staune: auch die haben Angehörige die sie womöglich sogar pflegen. Das zählt dann aber nicht als Care, richtig?

x 1 #3096


Hansl
Zitat von cline:
Das ist dann kein gewinnbringender, positiver Beitrag für die Gesellschaft?

Natürlich, steht doch so dar.
Sogar als Mensch ist jedes Kind mit normalen Veranlagungen ein Gewinn.
Vorausgesetzt, es wird nicht zum Abzocker, Egoisten und bildungsfernen, stupiden "Wesen" erzogen.
So konditioniert, von anderen zu leben.

x 1 #3097


C
Zitat von Hansl:
Sogar als Mensch ist jedes Kind mit normalen Veranlagungen ein Gewinn.

Was sind denn unnormale Veranlagungen?

x 1 #3098


S
Zitat von Yassa:
Viele Männer und Frauen verbinden Autofahren heute noch immer mit Männlichkeit.

Ja, das tun vor allem die Raser auf den Autobahnen, die ihre zu klein geratenen primären Geschlechtsmerkmale dadurch kompensieren müssen, indem sie ihr Auto als Phallusersatz missbrauchen.

Wenigstens hat Saudi-Arabien im Jahr 2018 diese Sichtweise abgelegt und seitdem Frauen das Autofahren erlaubt.

x 2 #3099


Balu85
Zitat von Sternenguckerin:
Wenigstens hat Saudi-Arabien im Jahr 2018 diese Sichtweise abgelegt und seitdem Frauen das Autofahren erlaubt.

schön, dann dürfen sie ja auch endlich in den Genuss kommen Fahrspass vom Platz hinter dem Lenkrad aus zu erleben.

Zitat von Sternenguckerin:
Ja, das tun vor allem die Raser auf den Autobahnen, die ihre zu klein geratenen primären Geschlechtsmerkmale dadurch kompensieren müssen, indem sie ihr Auto als Phallusersatz missbrauchen.

hm....als ich Zum Forentreffen gefarhren bin war ich sehr glücklich über die Dame mit ihrem RS4 vor mir....sie hat "Platz" gemacht und bin einfach hinterher gefahren. Leider war bei 250 schluss und so konnte ich sie nicht fragen wie gut ihr denn ihr Phallusersatz gefällt. Ärgerlich aber auch.

x 3 #3100


ElGatoRojo
Zitat von Hansl:
Man kann nur auf die natürlich Auslese vertrauen, wird auch noch das Motorrad derartig benutzt.

🤔👍.... gilt aber nur für manche
Zitat von Sternenguckerin:
Wenigstens hat Saudi-Arabien im Jahr 2018 diese Sichtweise abgelegt und seitdem Frauen das Autofahren erlaubt.

Ach - bei uns dürfen es Frauen nicht?

Auch mich hat schon eine Frau mit etwa 230 km/h nach Hause gefahren - nachts auf der leeren Autobahn und einfach auch zu ihrem Vergnügen

#3101


Blindfisch
👀👀👀
Was fahrt ihr denn für Autos? 230 kmh oder 250 kmh...Ich kann nur mit einem schnöden Combo aufwarten....ne Familienkutsche.....was sagt das jetzt über mein primäres Geschlechtsmerkmal aus? Weinender Smiley

#3102


Worrior

So-What
Zitat von ElGatoRojo:
Dir ist aber schon klar, dass der Unterschied meint: "Dann ist das Kind 15 und kann schon weitgehend allein agieren"?

Das habe ich dann missverstanden.


Zitat von FloraVita:
Der Staat wird sich dann schon seine Bürger von Geburt an erziehen. Elternliebe und zwar so viel wie das Kind es braucht und möchte, ist doch völlig überbewertet.
Als nächsten werden Wochenkrippen gefordert. Dann können Eltern auch dem Zweitjob nachgehen, oder Drittjob, oder...
Wer braucht schon Liebe, Wärme, Schutz...


Das ist halt auch wieder schwarz-weiß. Es gibt mehr zwischen Kind abgeben, wenn es den Uterus verlässt und nicht arbeiten, bis es auszieht.

Ich schrieb ja, dass ich das Elterngeld ziemlich gut fand. Gibt es in der Form auch nicht überall.

Ich gebe auch zu, dass ich in mancher Hinsicht privilegiert bin. Kita am Ort, Großeltern auch. Mein damaliger AG hat mir ziemlich viele Freiheiten gelassen, obwohl er sehr konservative Werte vertritt. Das habe ich mir aber auch erarbeitet. Ich habe irgendwann gewechselt, was auch mit finanziellen Vorteilen verbunden war. Ich bin aber nicht da hineingeboren worden. Ich habe ja von meiner Kindheit erzählt. Ich habe viel dafür investiert vor Geburt meines Kindes und danach zunächst mein Freizeitverhalten abseits von Büro und Familie soweit beschränkt, dass ich es mit meiner Mutterschaft ruhigen Gewissens vereinbaren kann und niemand zu kurz kommt und Ordnung und Struktur herrscht. Ich habe Entscheidungen getroffen, manchmal auch Angst vor ihnen gehabt, und dabei auch etwas Glück gehabt. Aber auch mit Vorurteilen gekämpft. Und wurde betrogen. Meinem Ex hat einiges auch am Ego genagt. Und wenn manche der Meinung sind, dsss ich nicht feminin genug bin, weil ich Boss Babe bin (bin ich nicht), oder zu viel verdiene, weil ich immer auch Wert auf meinen Job gelegt habe, oder Backwaren vom Bäcker gekauft besser schmecken (das kann ich nämlich nicht) oder ich mich zu sehr ausgelebt habe und das den einen oder anderen verunsichert, ist es mir wurschd. Ich muss nicht jedem gefallen. Ich würde alles genau wieder so machen. Und es geht allen gut.

Mein jetziger Partner lässt mich übrigens sehr gerne Auto fahren. Auch schnell. Und er kann trotzdem bestimmen wohin, wenn er will. Es hält sich die Waage, wer wann fährt. Ich sitze auch sehr gerne neben ihm auf dem Beifahrersitz. Und er kann trotzdem bestimmen, wohin die Reise geht, wenn er mag. Wenn er nicht mag, kann ich das aber auch.

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T
@Blindfisch Eine gute Analyse der Gesellschaft und dem Wert, den Familie im Staate Deutschland hat, aber mir kommt die Eigenverantwortung da etwas kurz.
Zitat von Blindfisch:
Die Zeiten in denen ein Einkommen ausreichte, eine Familie zu ernähren, sind vorbei. Kinder sind zu einem finanziellen Wagnis geworden. Heutzutage braucht es zwei Einkommen, um überhaupt an Familie zu denken.

Wer hindert einen allen Widerständen zum trotz dieses Wagnis einzugehen? Not macht erfinderisch. In Afganistan haben die Menschen noch weniger und haben viel mehr Kinder. Das Problem sind doch die falschen Prioritäten. Der gesellschaftliche Status ist eben für die meisten wichtiger als Kinder.

Zitat von Blindfisch:
Wir sind in einem System angelangt, in der beide Elternteile sich abhängig von einem Arbeitgeber gemacht haben und es "Freiheit" nennen.

Aber in erster Linie emotional. Z.B. wird Feminismus in erster Linie durch Arbeit definiert, warum eigentlich?
Ja, eine erfüllende Tätigkeit kann glücklich machen, aber eine glückliche Familie, Mutterschaft, (Vaterschaft) doch auch, oder?

Zitat von Blindfisch:
Ein System das die Familie dekonstruiert. Die Familie ist aber das einzige was noch Werte, Geborgenheit und eine "Heimat" bieten kann. Ein Ort, in dem man sich gesehen fühlt, in dem man auch mal schwach sein kann.

Ja, warum rekonstruiert man es sich nicht selbst wieder, nach seinem Gusto? Systeme kommen und gehen. Das Leben und seine biologischen Gesetze bleiben. Wer es versäumt hat für Nachwuchs zu sorgen der hat keine Zukunft. Das kann das System ein paar Jahrzehnte verzerren, die Rechnung wird trotzdem kommen. Kinder sind Zukunft.

Zitat von Blindfisch:
Dazu werden Männer und Frauen gegeneinander aufgewiegelt.

Das ist das Problem. Aber sobald man das erkannt hat spielt man das Spiel nicht mehr mit. Es werden immer mehr, die das nicht mehr kaufen.

Zitat von Blindfisch:
Und das Schlimme daran: Es wird gefeiert, gefördert und diejenigen, die das Spiel nicht mitmachen wollen sind dann die von Gestern, die an einem "alten System" hängen, das ganze blabla....

Ja, na und. Warum sollte das einen stören. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Wer zur Quelle will, schwimmt gegen den Strom.

Zitat von Blindfisch:
Meine persönliche Meinung: Wir sind im Schnitt nicht freier und auch nicht glücklicher geworden.

Im Schnitt sicher nicht, aber jeder Einzelne hat auch heute noch(!) die Möglichkeit ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen.

Ich glaube man sollte nicht zu negativ über alles denken. Wenn man Familie als Wert empfindet, dann sucht man sich einen Partner, der das auch so sieht (ja die gibt es noch) und bekommt Kinder, allen Widerständen zum Trotz. Wir haben 7.

Zitat von ElGatoRojo:
Auch mich hat schon eine Frau mit etwa 230 km/h nach Hause gefahren - nachts auf der leeren Autobahn und einfach auch zu ihrem Vergnügen

Ich genieße auch meinen Privatchauffeur, und fühle mich dabei noch viel männlicher und patriarchaler. 😎

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A


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