@Blindfisch Eine gute Analyse der Gesellschaft und dem Wert, den Familie im Staate Deutschland hat, aber mir kommt die Eigenverantwortung da etwas kurz.
Zitat von Blindfisch: Die Zeiten in denen ein Einkommen ausreichte, eine Familie zu ernähren, sind vorbei. Kinder sind zu einem finanziellen Wagnis geworden. Heutzutage braucht es zwei Einkommen, um überhaupt an Familie zu denken.
Wer hindert einen allen Widerständen zum trotz dieses Wagnis einzugehen? Not macht erfinderisch. In Afganistan haben die Menschen noch weniger und haben viel mehr Kinder. Das Problem sind doch die falschen Prioritäten. Der gesellschaftliche Status ist eben für die meisten wichtiger als Kinder.
Zitat von Blindfisch: Wir sind in einem System angelangt, in der beide Elternteile sich abhängig von einem Arbeitgeber gemacht haben und es "Freiheit" nennen.
Aber in erster Linie emotional. Z.B. wird Feminismus in erster Linie durch Arbeit definiert, warum eigentlich?
Ja, eine erfüllende Tätigkeit kann glücklich machen, aber eine glückliche Familie, Mutterschaft, (Vaterschaft) doch auch, oder?
Zitat von Blindfisch: Ein System das die Familie dekonstruiert. Die Familie ist aber das einzige was noch Werte, Geborgenheit und eine "Heimat" bieten kann. Ein Ort, in dem man sich gesehen fühlt, in dem man auch mal schwach sein kann.
Ja, warum rekonstruiert man es sich nicht selbst wieder, nach seinem Gusto? Systeme kommen und gehen. Das Leben und seine biologischen Gesetze bleiben. Wer es versäumt hat für Nachwuchs zu sorgen der hat keine Zukunft. Das kann das System ein paar Jahrzehnte verzerren, die Rechnung wird trotzdem kommen. Kinder sind Zukunft.
Zitat von Blindfisch: Dazu werden Männer und Frauen gegeneinander aufgewiegelt.
Das ist das Problem. Aber sobald man das erkannt hat spielt man das Spiel nicht mehr mit. Es werden immer mehr, die das nicht mehr kaufen.
Zitat von Blindfisch: Und das Schlimme daran: Es wird gefeiert, gefördert und diejenigen, die das Spiel nicht mitmachen wollen sind dann die von Gestern, die an einem "alten System" hängen, das ganze blabla....
Ja, na und. Warum sollte das einen stören. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Wer zur Quelle will, schwimmt gegen den Strom.
Zitat von Blindfisch: Meine persönliche Meinung: Wir sind im Schnitt nicht freier und auch nicht glücklicher geworden.
Im Schnitt sicher nicht, aber jeder Einzelne hat auch heute noch(!) die Möglichkeit ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen.
Ich glaube man sollte nicht zu negativ über alles denken. Wenn man Familie als Wert empfindet, dann sucht man sich einen Partner, der das auch so sieht (ja die gibt es noch) und bekommt Kinder, allen Widerständen zum Trotz. Wir haben 7.
Zitat von ElGatoRojo: Auch mich hat schon eine Frau mit etwa 230 km/h nach Hause gefahren - nachts auf der leeren Autobahn und einfach auch zu ihrem Vergnügen
Ich genieße auch meinen Privatchauffeur, und fühle mich dabei noch viel männlicher und patriarchaler.
😎