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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Y
Zitat von Blindfisch:
Sie liebt, solang der Mann "liefert".


Sie liebt ihn, wenn er Seele gibt, Kommunikation, Austausch, Lachen, Humor, Mitgefühl, Kunstverständnis, einen Regenbogen, den sie zusammen ansehen, Sinnlichkeit aus der Freude am Leben, wenn er eine Biene rettet und zugibt, dass er manchmal ganz schön Schiss hat.
Dann lädt sie ihn mal zum Essen ein, oder sie teilen sich einen Kaffe, wenn beider Kohle grad nicht reicht…
Aber sie werden darüber reden, dass es der beste gemeinsame Kaffe ever ist…

x 3 #3286


Worrior
Genug Disney und Hollywood, in der Realität sieht es anders aus.

Er antwortet sofort, meldet sich ständig, fragt ständig wie es ihr geht, zeigt sich besorgt, mitfühlend, verständnisvoll.
Er trägt rosa und liebt Regenbogen.
Sie fühlt sich kontrolliert, eingeengt.
Die Antworten auf seine Nachrichten sind, kurz, oberflächlich, manchmal etwas bissig.

Auf ihre Launen und kleinen Respektlosigkeiten reagiert er nachsichtig, verständnisvoll, ständig im Pus.sy Diagnose Mode (PDM).
"Was ist denn .... was hast du denn .... hab ich was falsch gemacht ...." usw.
Diese Unterwürfigkeit widert sie irgendwann an, der letzte Funken Respekt geht verloren und somit jegliche Anziehung.
Das Wochenende, an dem sie angeblich ihre Ruhe braucht, verbringt sie mit ihrem toxischen Ex und landet mit ihm in der Kiste.
Der Typ wegen dem sie wochenlang geweint hat, der sie angeblich so mies behandelt hat, der sie nach ihrer Meinung in Therapie und Psychopharmakakonsum trieb.

Für den Beta der ständig über Gefühle spricht und sich verletzlich zeigt, in devoter Opferhaltung hat sie bald nur noch Verachtung, allenfalls Mitleid übrig.
Er ist ihr peinlich und lästig.
Während er nachts zum fünften mal seine Nachricht formuliert, in dem er um "ein klärendes Gespräch" bittet, liegt sie bei dem, der sich bis dahin mal wieder eine Woche nicht gemeldet hatte und hat keinen Gedanken an ihren bettelnden (Noch)Partner verschenkt.

Seltsam aber so steht es geschrieben.


..... mitunter auch hier.

x 3 #3287


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Balu85
Zitat von Yassa:
Sie liebt ihn, wenn er Seele gibt, Kommunikation, Austausch, Lachen, Humor, Mitgefühl, Kunstverständnis, einen Regenbogen, den sie zusammen ansehen, Sinnlichkeit aus der Freude am Leben, wenn er eine Biene rettet und zugibt, dass er manchmal ganz schön Schiss hat.

hm...ja, schönen Gruß aus Hollywood.

Ich denke, auch wenn hier oftmals immer sehr allgemeingültig geschrieben wird viel auch von den unterschiedlichen Lebensphasen abhängt. Ebenso das es bei der Partnerwahl oftmals eine...naja sagen wir mal unglückliche Bewertung des eigenen Wunsches/Bedürfnisse gibt. Vermutlich weil, gerade bei denen die noch recht jung zusammenkommen , auch einfach die Erfahrung fehlt oder Vergleiche wie es auch sein könnte. Einerseits diejenigen die zu sehr auf Äußerlichkeiten fixiert sind und verdrängen das diese Person gar nicht zu ihrem Leben passt. Oder andererseits zu sehr darauf schauen "wer passt zu dem Leben was ich mal haben möchte/mit wem kann ich mir so ein Leben aufbauen". Und gerade bei letzterem denke ich trifft es @Blindfisch seine Aussage ganz gut. Sie lieben ihn solange er "liefert".
Also das Gleichgewicht zwischen Anziehung/Bewertung eigener Bedürfnisse/Lebensweise stimmt schon bei der Partnerwahl nicht.

Aber da noch immer nicht geklärt wurde welcher BC denn nun zu viel ist mal ne andere Frage. Bei dem ganze Alpha, Beta usw....was ist mit Gamma und Delta? Gibt es die auch? Ist das Label Alpha/Beta von dem Mann abhängig oder davon wie Frauen ihn sehen? Also können z.B. Frau A und Frau B, beide befreundet, gleiches soz. Umfeld, Job ähnlich attraktiv usw. Mann X unterschiedlich "bewerten"? Für Frau A ist es ein Alpha (Regeln werden gebrochen) für Frau B aber ein Beta (er muss sich beweisen)?

#3288


ZwillingsIch
Zitat von Balu85:
Sie lieben ihn solange er "liefert".

Das finde ich ganz schlimm. Ist das schon Hetze?

#3289


Balu85
Zitat von ZwillingsIch:
Das finde ich ganz schlimm. Ist das schon Hetze?

Wieso sollte das Hetze sein? Gegen wen?

#3290


ZwillingsIch
...die Frauen?

#3291


ZwillingsIch
Zitat von Blindfisch:
Sie verhalten sich wie Frauen und wundern sich, daß sie...

Wie verhält sich Deiner Meinung nach eine Frau?
... ein Mann, der wie eine Frau agiert..? Man man man, jeder darf seine eigenen Erfahrungen sammeln im Leben. Ich habe aus meiner 💩 gelernt und lerne immer noch.
Einen Menschen, der im Sturme zu mir hält, den lass ich doch nicht einfach ziehen, nur weil er mal schwach ist !?
Zitat von Blindfisch:
Frauen hingegen lieben anders. Sie lieben nicht ihren Mann, sie lieben das Gefühl, das der Mann in ihnen auslöst. Ihre Liebe ist nicht bedingungslos. Sie liebt, solang der Mann "liefert". Das ist nicht zu verurteilen, das ist Biologie.

So traurig. Ich weiß gar nicht, was ich darauf antworten soll..
Zitat von Blindfisch:
"moderne" Männlichkeit

Wenn es das bedeutet, Verantwortung für sich selbst und geschenktes Leben zu übernehmen, bin ich der größte Fan.

x 2 #3292


N
Zitat von Blindfisch:
Kann man(n) das so schreiben oder wäre es übergriffig und anmaßend wenn ein Mann über Weiblichkeit so redet? Oder ist das sogar misogyn?

Klar kannst Du das so schreiben. Das ist auch nicht misogyn, weil es einfach nur Quatsch ist. Wo tötet denn "moderne Weiblichkeit"? Wo unterdrückt sie, lebt auf Kosten anderer, versucht per Vergewaltigung Machtverhältnisse herzustellen?

Es fehlt der Machtanspruch und die Jahrhunderte lang gewachsene Struktur des Machtgefälles.

Und deshalb ist dieser "ja, ja, ja, aber, aber, ihr doch genauso"-Ansatz eben Quatsch und soll wieder nur vom eigentlichen Problem ablenken. Und das geht in unserer Gesellschaft nicht strukturell von den Frauen aus.

Und nun tu mal nicht so, als würde nicht noch der letzte Krummmichel es sich natürlich jederzeit erlauben, Frauen irgendwas zu seinen Erwartungen von "echter Weiblichkeit" zu erzählen. Nur dass es eben zunehmend keine Frau mehr interessiert, welche Erwartungen "die Männer" haben. Weil unser Leben und Überleben nicht mehr davon abhängt. Der richtige Mann wird die gleichen Erwartungen haben wie man selber. Und alle anderen Männer dürfen sich gerne geschlossen halten. Denn eine gesellschaftliche Notwendigkeit, eine "toxische Weiblichkeit" zu bekämpfen, gibt es nicht. Also handelt es sich nur um ihre Privatmeinungnund ist vernachlässigbar.

Zitat von ElGatoRojo:
Würde ja auch langen, ich müsste Uschi nur vor Günther schützen.

Hast Du ja aber auch nicht. Und zwar nie. Zu keinem Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte wurden Frauen von Männern vor Übergriffen der Günthers beschützt. Allenfalls der eigene Besitz wurde beschützt. Deshalb ist diese Ausrede, man müsse nun zusätzlich(!) gegen fremde Männer schützen, so lächerlich. Die größte Gefahr geht nach wie vor vom eigenen Mann, dem eigenen Vater, den Onkeln, Opas, Ärzten, Arbeitskollegen und anderem engsten männlichen Umfeld aus. Und zwar in einer Ratio von mindestens 10 zu 1.
Wie feige ist es da, mit dem Finger auf die 1 zu zeigen und dabei die 10 mal eben zu übersehen. Weil es eben viel angenehmer ist, auf irgendeinen Fremden zu zeigen, statt den eigenen Bruder oder Vereinskamerad anzuzeigen.

Zitat von FloraVita:
Das weiß man natürlich schon im Voraus, wie sich das Leben dieser jungen, progressiven Männer entwickeln wird

Die ersten der neuen Generation sind um die 40. Da kann man schon ganz gut sehen, wer eine Frau abbekommt, mit ihr Kinder bekommt, und wer leer ausgeht. Und da stehst es jetzt um die einen "Alternativen" schon deutlich besser als um die anderen "Alternativen".

Zitat von NurBen:
Man kann Sprüche bringen, sich gegenseitig mal eins reindrücken. Am Ende lacht man trotzdem drüber.

Da brauche ich keinen Soja-Torben dabei, der sich bei jeden Spruch gleich angegriffen fühlt

Ja lustig. Aber wehe, es kommt ein Spruch einer Frau. Da vergeht Dir sofort das Lachen, wenn diese Bratzen respektlos werden. Und wehe einer der Jungs schert aus und hat keine Lust, sich durch Abwertung Dritter gegenseitig aufzuwerten. Das verdirbt dann die ganze lockere Stimmung.

Zitat von Blindfisch:
Sie entschuldigen sich dafür das sie ein Mann sind.

Hab ich nie gehört, dass sich einer fürs Mannsein entschuldigt hätte. Wäre ja auch Schwachsinn. Weder sucht man sich das Geschlecht aus, noch ist eines der Geschlechter per se besser als das andere. Wofür sich aber viele Männer in meinem Umfeld entschuldigen, ist das Verhalten anderer Männer, das auch sie nicht ausreichend unterbunden haben, obwohl sie es auf ähnliche Art auch aus dem Sportverein oder dem Job "unter Männern" kennen und bislang für reine Luftpumpensprüche und Gelaber hielten. Und dann im Austausch mit Frauen merken, wieviel von dem Gelaber als noch legale oder schon kriminelle Handlung in die Familien dieser Männer getragen wird. Das fängt bei Sexualisierung von Mädchen/Minderjährigen an und geht über Verachtung für bestimmte Tätigkeiten bis zu superschlauen Tipps, wie man sich vor Verantwortung drücken oder Frauen "überreden" kann. Und das ist die "Männlichkeit", die keiner braucht und von der anständige Männer häufig glauben, es sei nur Maulheldentum und würde nicht wirklich umgesetzt.

Zitat von Ragna:
Habe auch nach der Scheidung gerne "Carearbeit" gemacht, Fahrdienst, Nachhilfe, usw ein gutes Verhältnis zu der Mutter und wenn es eben möglich war WE übernommen, wenn sie außer Plan mäßig Arbeiten musste etc.

Und andere Männer machen eben schon vor der Scheidung gerne oder auch einfach aus Pflichtgefühl Carearbeit.

Zitat von ElGatoRojo:
Lies mal durch, wie die meisten der verlassenen Männer sich darstellen -- zugeneigt, fleißig, familienorientiert, häuslich usw. usw.

Ja klar. Immer "alles für die Familie gemacht". Und auf Nachfrage dann eben doch nur arbeiten gegangen und "geholfen" wenn's gepasst hat. Und dann kam die Trennung aus heiterem Himmel und "ohne Grund". Und der familienorientierte, häusliche Mann war täglich 12 Stunden oder mehr außer Haus und kümmert sich nach der Scheidung mehr um Kinder und Haushalt als je zuvor.

Zitat von Blindfisch:
Frauen hingegen lieben anders.

Zitat von Blindfisch:
Das ist nicht zu verurteilen, das ist Biologie.


Und das ist einfach nur Geschwurbel. Mit "Biologie" hat das nun wirklich nur insofern was zu tun, als sich diese "Gesetzmäßigkeiten im Liebesverhalten von Männern und Frauen" irgendein verwirrter Mann aus dem A gezogen hat. Insofern ist Darmflora die einzige Biologie, auf der der altruistisch liebende Mann und die berechnend liebende Frau basiert. Allein die Anzahl der männlichen versus weiblichen Partner, die ihre Gatt(inn)en nach einer Krebsdiagnose verlassen, beweist -wenn überhaupt- das Gegenteil. Aber nicht aus biologischen Gründen, sondern aufgrund einer Sozialisation, bei der Männer die Arbeitsfähigkeit ihrer Frau als Grundpfeiler der Ehe voraussetzen. Liefert die nicht mehr in Bett, Küche und auf der Sorgeeinbahnstraße, behält er sein Geld und seine ehelichen Verpflichtungen lieber für sich.


Zitat von Worrior:
Seltsam aber so steht es geschrieben.

Jetzt wissen wir wenigstens, was Dir so widerfahren ist. Aber warum Du daraus ganze Gesetzmäßigkeiten zu stricken versuchst, erklärt das noch nicht.

Psychologen der HU Berlin behaupten, dass Liebe immer im Kontext von Persönlichkeit, Erfahrungen, Normen und Machtverhältnissen entsteht.
Wenn Red Pill statt dessen von "MMUD-Hormonen" faselt oder die "Quantenebene des Samenergusses" diskutiert, ist das reine Fiktion, die aber einen großen Vorteil bietet: Sie schont das männliche Ego.
Wenn die Beziehung scheitert, weil "Frauen aufgrund Biologie einfach so sind", dann entlastet das von sämtlichen eigenen Anteilen und Irrtümern. Und der "stabile Mann" war dann halt nur nicht informiert genug, um die richtige Auswahl zu treffen, die allein über das Gelingen oder Misslingen einer Partnerschaft bestimmt. Das mindert die Frustration. Gibt einem durch Trennung verunsicherten Menschen die Kontrolle zurück. Er bekommt die Selbstsicherheit zurück, "es jetzt endlich verstanden" zu haben und deshalb jetzt nicht mehr scheitern zu müssen. Das entlastet ungemein, gibt Sicherheit und verspricht ein neues Selbstbild. Vom Loser zum Alpha in 90 Gym-Tagen. Und ein einsamer Mensch kann in den Stammtisch-Sprüchen auch eine neue Gemeinschaft und soziale Zugehörigkeit finden.

Alles völlig legitime Bedürfnisse. Und völlig nachvollziehbare emotionale Abwehrmechanismen.

Nur eben dem erstbesten Bauernfänger, der den eigenen Schmerz in eine (nur für ihn lukrative) Ideologie überführt, in der man sich nach harter Arbeit als Gewinner fühlen darf, auf den Leim gegangen.


Zitat von Balu85:
Sie lieben ihn solange er "liefert".

Und wäre das Leben nicht viel einfacher, wenn das "Liefern" wieder nur Geld wäre? Statt dessen soll man jetzt auch noch emotionale Verbundenheit liefern und bekommt die nicht frei Haus von der Frau. Ein Haus ist so viel einfacher zu besorgen, als einer Frau, die den Sex kritisiert, zuzuhören und sie zu verstehen.

Bill Burr hat das mal ziemlich treffend zusammen gefasst. Er habe nun das Haus und das Geld und die Sicherheit, die er seiner Frau bieten könne. Das einzige, was sie ihm jetzt noch vorhalten könne, wäre seine shitty personality.

Zitat von Balu85:
Für Frau A ist es ein Alpha (Regeln werden gebrochen) für Frau B aber ein Beta (er muss sich beweisen)?

Und wieder einer, der dem Schmerz ausweichen möchte und sich eine Ideologie anschaut, nach der er seine Ex-Frauen und Ex-Freundinnen für schlecht befinden darf und sich selbst für gut und jetzt nach Möglichkeiten sucht, die paar wenigen guten Frauen aus all den schlechten herauszufiltern.

Und die Frau ist dann so lange "gut", wie sie bei einem bleibt. Und für die tut man dann alles. Nur nicht so genau zuhören und auch nicht aktiv die emotionale Verbindung zu ihr herstellen. Und geht die dann, lag es eben wieder daran, dass man selbst zu gut war und der Next ein Bad Boy mit unwiderstehlicher Anziehungskraft und die Frau eigentlich ja auch von Anfang an schon Red Flags hatte, die man nur übersehen hat. So wird ganz schnell aus der Traurigkeit über den Verlust eine Wut auf ihre Defekte und Biologie. Und schon kanns weitergehen.

Liebe entsteht im Kontext von Persönlichkeit, Erfahrungen, Normen und Machtverhältnissen. Deine nächste Liebe wird also davon geprägt sein, dass Du von der Persönlichkeit eher friedlich und auf Gleichheit bedacht bist, durch Deine Erfahrungen aber ein gebranntes Kind bist und daher peinlich genau darauf achten wirst, nie wieder zu kurz zu kommen. Die gesellschaftlichen Normen in Deinem Landstrich sehen eine ebenfalls arbeitende Frau vor, der Du aber trotzdem etwas (materielles) glaubst bieten zu müssen, obwohl Du Dich dieser Norm eigentlich nicht unterwerfen möchtest. Und was die Machtverhältnisse angeht, bist Du einerseits über Deine Tochter gebunden und von Dritten abhängig, andererseits aber auf Unabhängigkeit von jeder weiteren Frau bedacht. Du bist also weder Alpha, noch Beta, sondern ein gebranntes Kind, wie so viele hier im Forum. Also bist Du auf eine geduldige, großzügige Frau angewiesen, die keine großen Erwartungen an Deine Flexibilität oder Großzügigkeit stellt.
Dabei kann Dir der ganze Red Pill Mist nicht helfen, weil der auf wenigen "Naturgesetzen" basiert, nach denen die Frauen eben immer einen Versorger suchen und Du Dich als Geber andienen musst, dafür dann aber auch Performance in Küche und Bett als "Liebesbeweis" erwarten darfst.

Wenn Du auf die Frau wartest, die für Dich "alle Regeln bricht", wartest Du im Grunde auf narzisstisches Lovebombing. Und sollst das dann auch noch als Mann "dominieren" und "führen". Meine Glaskugel sagt, dass das in die Hose gehen muss.

Fun fact: Eine Red Pill Maxime besagt, dass kein Alpha die Kinder eines anderen Mannes aufzieht, weil er dann nur der Versorger/Beta, aber nicht der Erzeuger ist.
Andrew Tate hat das Kind seiner Frau Brooke aus einer früheren Beziehung adoptiert und zieht jetzt das Kind eines anderen Mannes groß.
Klaus Thiele zieht die Kinder eines anderen Mannes groß.
Joe Rogan hat eine Kellnerin geheiratet und deren Tochter adoptiert.
Und auch der selbsternannte Alpha Andrew Wilson zieht die Kinder eines anderen Mannes groß. Seine Frau war vor ihm schon zwei Mal geschieden und hat drei Kinder von drei Vätern, von denen er keiner ist. Also nach Red Pill Regeln eine riesige Red flag. Er hätte die Frau sofort als bindungsunfähig aussortieren müssen und hat sie statt dessen geheiratet und füttert die Kinder der anderen Männer durch.

Von denen hält sich also keiner an die angeblich so sicheren Kriterien zur Partnerschaftswahl. Keine ihrer Frauen dürfte nach ihrer eigenen Meinung als "gute Frau" durchgehen und geheiratet werden. Das würde mir als jemand, der sich für die Red Pill "Naturgesetze" interessiert, schon zu denken geben.

x 3 #3293


Balu85
Zitat von ZwillingsIch:
...die Frauen?

äh....nein. Genau genommen wurde gegen gar niemanden gehetzt.
Man kann es aber auch anders formulieren:
Sie lieben nicht ihn vorrangig seinetwegen, sondern über den "Umweg" das was er für sie tut/tun kann. Dabei denke ich ist das weniger ein bewusstes Handeln sondern vielleicht auch eher sowas wie...naja...eine Illusion die sich manche da schaffen. "Liefert" er nicht mehr, oder nicht in dem Umfang wie erhofft/gewohnt/erwartet weil sich die Lebensumstände geändert haben oder sonst was. Fällt dann der Schleier, dann fehlt auf einmal was.
Das war dann halt nicht der Mann der aus Gründen von Anziehung,Leidenschaft gewählt wurde sondern weil Lebensplanung und Werte halt gut passten.

Zitat von ZwillingsIch:
Einen Menschen, der im Sturme zu mir hält, den lass ich doch nicht einfach ziehen, nur weil er mal schwach ist !?

Das siehst du so, aber eben nicht alle. Und manchmal kommt es weniger darauf an ob jemand im Sturm zu dir hält sondern ob du das auch so empfindest.


Zitat von Nalf:
Und wäre das Leben nicht viel einfacher, wenn das "Liefern" wieder nur Geld wäre? Statt dessen soll man jetzt auch noch emotionale Verbundenheit liefern und bekommt die nicht frei Haus von der Frau. Ein Haus ist so viel einfacher zu besorgen, als einer Frau, die den Sex kritisiert, zuzuhören und sie zu verstehen.

Ich glaube da hast du nicht so recht verstanden was ich geschrieben habe.

Zitat von Nalf:
Und wieder einer, der dem Schmerz ausweichen möchte und sich eine Ideologie anschaut, nach der er seine Ex-Frauen und Ex-Freundinnen für schlecht befinden darf und sich selbst für gut und jetzt nach Möglichkeiten sucht, die paar wenigen guten Frauen aus all den schlechten herauszufiltern.

Dir ist aber schon klar das dieses Fragezeichen am Ende bedeutet das ich eine Frage gestellt habe. Da hier ja immer von Alpha und Beta die Rede ist kam mir einfach der Gedanke woran das festgemacht wird. Ebenso gibt es ja nicht nur schwarz/weiß....es müsste ja auch Graustufen geben.

Zitat von Nalf:
Liebe entsteht im Kontext von Persönlichkeit, Erfahrungen, Normen und Machtverhältnissen. Deine nächste Liebe wird also davon geprägt sein, dass Du von der Persönlichkeit eher friedlich und auf Gleichheit bedacht bist, durch Deine Erfahrungen aber ein gebranntes Kind bist und daher peinlich genau darauf achten wirst, nie wieder zu kurz zu kommen. Die gesellschaftlichen Normen in Deinem Landstrich sehen eine ebenfalls arbeitende Frau vor, der Du aber trotzdem etwas (materielles) glaubst bieten zu müssen, obwohl Du Dich dieser Norm eigentlich nicht unterwerfen möchtest. Und was die Machtverhältnisse angeht, bist Du einerseits über Deine Tochter gebunden und von Dritten abhängig, andererseits aber auf Unabhängigkeit von jeder weiteren Frau bedacht. Du bist also weder Alpha, noch Beta, sondern ein gebranntes Kind, wie so viele hier im Forum. Also bist Du auf eine geduldige, großzügige Frau angewiesen, die keine großen Erwartungen an Deine Flexibilität oder Großzügigkeit stellt.
Dabei kann Dir der ganze Red Pill Mist nicht helfen, weil der auf wenigen "Naturgesetzen" basiert, nach denen die Frauen eben immer einen Versorger suchen und Du Dich als Geber andienen musst, dafür dann aber auch Performance in Küche und Bett als "Liebesbeweis" erwarten darfst.

Wenn Du auf die Frau wartest, die für Dich "alle Regeln bricht", wartest Du im Grunde auf narzisstisches Lovebombing. Und sollst das dann auch noch als Mann "dominieren" und "führen". Meine Glaskugel sagt, dass das in die Hose gehen muss.

Ich würde die Vorsitzende des Ministeriums für Wahrheit bitten auf pseudopsychologische Bewertungen von mir zu verzichten. Einfach weil du im Grunde nichts über mich weißt.

x 2 #3294


ElGatoRojo
Zitat von ZwillingsIch:
Das finde ich ganz schlimm. Ist das schon Hetze?

Wenn "Sie lieben ihn, solange er liefert" schon als Hetze gegen Frauen verstanden wird, dann sind die Maßstäbe der Verhältnisdmäßigkeit allerdings unakzeptabel verrückt. Manchmal kann man sich in der Tat nur wundern Wütendes Gesicht

x 2 #3295


Blind-Meg
Zitat von MissLilly:
Was hält denn die moderne Frau für „weiblich“ wenn ich fragen darf ?

Ich halte für weiblich, was einen weiblichen Körper hat (bitte jetzt keine Diskussion über Transgender, ich weiß, dass es die gibt, spreche sie wie gewünscht an, akzeptiere sie und bin bereit sie zu unterstützen, aber sie sind nunmal eine eher kleine Gruppe).
Eigenschaften, Charakter, Werte und Persönlichkeit sind so vielschichtig, dass man sie mMn nicht valide klassifizieren kann.
Und sämltlche Zuschreibungen von "typisch männlich" oder "typisch weiblich" sind für mich letzten Endes Klischees.
Weiblich ist menschlich, und männlich ist menschlich.

x 4 #3296


Worrior
Zitat von Balu85:
Ich würde die Vorsitzende des Ministeriums für Wahrheit bitten auf pseudopsychologische Bewertungen von mir zu verzichten. Einfach weil du im Grunde nichts über mich weißt.

Jo, dito

x 1 #3297


FloraVita
Zitat von Nalf:
Die ersten der neuen Generation sind um die 40. Da kann man schon ganz gut sehen, wer eine Frau abbekommt, mit ihr Kinder bekommt, und wer leer ausgeht. Und da stehst es jetzt um die einen "Alternativen" schon deutlich besser als um die anderen "Alternativen".


Ist das deine Wahrnehmung oder gibt es dazu handfeste Beweise?

#3298


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Hast Du ja aber auch nicht. Und zwar nie. Zu keinem Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte wurden Frauen von Männern vor Übergriffen der Günthers beschützt. Allenfalls der eigene Besitz wurde beschützt. Deshalb ist diese Ausrede, man müsse nun zusätzlich(!) gegen fremde Männer schützen, so lächerlich. Die größte Gefahr geht nach wie vor vom eigenen Mann, dem eigenen Vater, den Onkeln, Opas, Ärzten, Arbeitskollegen und anderem engsten männlichen Umfeld aus. Und zwar in einer Ratio von mindestens 10 zu 1.
Wie feige ist es da, mit dem Finger auf die 1 zu zeigen und dabei die 10 mal eben zu übersehen. Weil es eben viel angenehmer ist, auf irgendeinen Fremden zu zeigen, statt den eigenen Bruder oder Vereinskamerad anzuzeigen.

Abenteuerliche Argumentation. "Nie" und "zu keinem Zeitpunkt" zeigt schon die Unseriösität. Natürlich schützten anständige Männer Frau, Töchter und Schwestern ebenso wie auch generell irgendeine Frau und das auch durch Usancen der Rücksichtnahme und Gesetze, hierzulande konkretisiert durch etwas, das StGB heißt und hinter dem staatliches Handeln steht als Gesamtsumme der Handelnden. Du willst doch wohl nicht, dass Gruppen von Leuten abends und nachts durch die Szene-Straßen gehen unddort Gewalt ausüben, die staatlichen Handeln vorbehalten ist?

Was ich zum Schutz meiner Frau tat, habe ich hier mal beschrieben und auch, wie andere Männer ihr mal beistanden. Wiederhole ich nicht, weil es ja sowohl in deinen Augen "anekdotisch" ist als auch es dich ohnehin nichts angeht. Zum Schutz anderer Frauen bot sich mir bisher noch keine Gelegenheit außer einiger Worte, weil ich mich in sozialen Bereichen bewege, wo das offensichtlich nicht nötig ist. Auch das geht dich nichts an - ich erwähne es nur prophylaktisch

Natürlich gibt es unangenehme, übergriffige und kriminelle Männer und offensichtlich zeigt die Statistik, dass die Frau gefährdet ist, die in der Nähe dieser Männer lebt. Dafür gibt es die Profis, die das ermitteln, verfolgen und aburteilen. Dieses System unterstütze ich mit Zahlungen - nennt sich Errungenschaft der Zivilisation, die hier das Faustrecht der Prairie abgelöst hat.

"irgendein Fremder" ist in der Regel eher ein junger Mann im frauensuchenden Alter. Also sind die Gegebenheiten absehbar. Auch das ist Statistik. So gesehen ist der zuletzt von dir zitierte Satz ebenfalls Whataboutismus

#3299


Blind-Meg
Zitat von Balu85:
Da hier ja immer von Alpha und Beta die Rede ist kam mir einfach der Gedanke woran das festgemacht wird. Ebenso gibt es ja nicht nur schwarz/weiß....es müsste ja auch Graustufen geben.

Ich habe das so verstanden, dass es nicht "den" Alpha und "den" Beta gibt, sondern dass derselbe Mann für die eine Frau ein Alpha und für die andere ein Beta sein kann. Ob Alpha oder Beta scheint sich eher dadurch zu definieren, ob eine Frau für den Mann Regeln bricht (Alpha) oder Regeln aufstellt (Beta).
Und dann läuft das so ab (natürlich nach immer gleichem Schema): Frau sucht sich einen Alpha, versucht ihn zu binden, fängt an Forderungen zu stellen (er soll auch mal den Müll rausbringen), das "betaisiert" den Mann, er wird in ihren Augen zum Beta, dann wird sie respektlos (= hat eine eigene Meinung) und betrügt und verlässt ihn schließlich, um zum nächsten Alpha zu wechseln.
Alpha und Beta sind also nicht klar definiert. Aber: Graustufen sind nicht vorgesehen, und schlussendlich sind sie eben doch klar definiert, weil ja doch alle Frauen auf den gleichen Typ Mann stehen (1.90m, hoher Status, viel Geld, trainierten Körper). Also nein, kein schwarz-weiß und ja, völlig schwarz-weiß. Einer der vielen Widersprüche der "Szene".
So ungefähr stellt sich diese Ideologie für mich dar.

x 2 #3300


A


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