Zitat von Yassa: Im normalgesunden Fall hat Sexualität etwas mit Gemeinschaft, Zuneigung und Verbindung, und im glücklichen Fall mit guter körperlicher Passung zu tun. (Meine Ansicht.)
Wenn also jemand Spaß am Sex hat - an einem physiologischen Grundbedürfnis -, aber dafür jemand nicht sofort ewige Treue schwören will, ist er nicht "normalgesund"? Also krank? Oder semi-gesund? Oder was?
Zitat von Yassa: was da im Bindungssystem, oder der Bindungsfähigkeit nicht stimmt.
Vielleicht gibt es Menschen, die sich nicht in jeden Typen oder jede Type immer unsterblich verlieben und sich an dieser Person festhalten, aber trotzdem Spaß miteinander haben. Und das auch auf Gegenseitigkeit beruht, offen kommuniziert wurde und dabei niemand ver@rscht oder betrogen wird. Für mich ist Sex nicht der heilige Gral. Zu einer Bindung gehören m.E. viel tiefgründigere Dinge.
Ich gehöre zur vermutlich genau gegenseitigen Fraktion. Jemand der das Wort "Bindung" zu hoch hängt und alles danach ausrichtet, ist mir eher suspekt. Bindung ist für mich was außergewöhnliches und hat nichts mit Sex oder einfachem Päarchenkram zu tun. Das passiert oder halt auch nicht, nicht sofort, mit oder ohne Sex, weil es nicht ein Mensch allein heraufbeschwören kann.
Meist stecken hinter sofortigen Bindungswünschen auch Triggerpunkte dahinter, welche für mich Red Flags sind. D.h. aber nicht, dass ich das als ungesund oder gar krank beschreiben möchte. Oder wie lange wartet man dann mit körperlicher Intimität bis man abschätzen kann, ob eine echte Bindung entsteht?