Zitat von ElGatoRojo:Natürlich gibt es keinen Kausalzusammenhang. Dann wäre die Sache ja einfach. Eine Risikoabschätzung arbeitet immer mit Unwägbarkeiten und ...
Da hast du mir jetzt aber ein schönes Strohmann-Argument gebastelt.
Niemand behauptet, dass weibliches Verhalten fehlerlos ist oder Frauen keine Kritik verdienen.
Wenn eine Partnerin lügt, betrügt oder unzuverlässig ist, ist das absolut kritikwürdig (egal ob Mann oder Frau). Der feine Unterschied ist nur: Einvernehmlicher Sex als Single ist kein ‚Fehlverhalten‘. Einem Single vorzuwerfen, Single-Dinge getan zu haben, ist schlicht unlogisch.
Und was deine ‚Risikoabschätzung‘ angeht: Du gibst ja selbst zu, dass es keinen Kausalzusammenhang gibt. Eine Risikoanalyse, die ohne Kausalität und echte Daten arbeitet, ist am Ende des Tages aber keine rationale Analyse – sondern einfach nur ein Bauchgefühl, das auf persönlichen Vorurteilen beruht.
Es hat nichts mit ‚Männer-Bashing‘ zu tun, das ganz sachlich beim Namen zu nennen: Wer eine Frau nicht wegen ihrer Taten in der Gegenwart beurteilt, sondern wegen ihrer völlig legalen und einvernehmlichen Vergangenheit in der Single-Zeit, der handelt nicht nach einer mathematischen Wahrscheinlichkeit. Er handelt nach einer persönlichen, emotionalen Präferenz. Und das ist ja auch völlig okay – man sollte nur den Mut haben, das Kind beim Namen zu nennen, statt es hinter scheinwissenschaftlichen Begriffen wie ‚Risikoabschätzung‘ zu verstecken