Oh hier war in der Zwischenzeit ja einiges los (alles durchzulesen war mir jetzt aber too much...den Verlauf kann man sich anhand der üblichen Vorurteile in der Gesellschaft sowieso denken
💡- und ich wurde (leider) nicht enttäuscht)
Das Thema ist größtenteils so heiß, da sexuelles Verhalten leider immernoch mit gewissem Schubladendenken/Unsicherheiten/altbackenen Prägungen einhergeht.
Zitat von Felica2024: Man kann definitiv keine validen Rückschlüsse auf einen Menschen anhand seines BC ziehen. Das ist eine Zahl, mehr nicht.
Das, was stattfindet, sind eigene Interpretationen, gespickt mit Vorurteilen.
On point!
Zitat von Plentysweet: Es wird eh hier keine Einigkeit geben, denn dies ist zudem ein Triggerthema.
Man darf auch nicht vergessen, dass dieses Forum eine Blase ist und nicht alle Meinungen zu diesem Thema wiedergibt.
So ist es. Unterschiedliche Meinungen bzw. Erwartungen an den Partner sind doch in Ordnung. Problem ist eher die Abwertung/Pauschalisierung eines Menschen wenn er ein offeneres Leben führt. Vor allem bei Frauen.
Zitat von NurBen: Zwischen Jungfrau und Dorfmatratze ist immernoch viel Spielraum.
Wie zum Beispiel dieser Ausdruck....Sch*ampe habe ich im Verlauf auch schon gelesen. Und dann wird in diesem Zusammenhang oft noch von "Werten" gesprochen, die so einer Frau fehlen würden...Äh wo sind denn eure, die ihr andere so verurteilt und beleidigt, ohne dass ihr deren Charakter kennt?
Zitat von ElGatoRojo: Mit zwei Frauen mit szenebekanntem hohen BC hatte ich viel Spaß, mit einer eine Nacht und der anderen mehrere Jahre als Affäre. Beides nette. gebildete und hübsche Frauen. Aber ich hätte nie die Idee gehabt, soweit zu vertrauen, dass man gemeinsame Kinder oder Haus und Hof gehabt hätte. So einfach ist das Leben.
Sollte das tatsächlich deine Erfahrung gewesen sein, warum sollten Frauen dann dir das nötige Vertrauen entgegenbringen? Werden da etwa Unterschiede in der Wertung gemacht? Dein damaliges Verhalten ist ja dann (um es mal in eurem Vokabular auszudrücken), dem einer Dorfpiep ähnlich
😱😱😱...
Zitat von NurBen: wird es bei Männern eher mit schlechten Eigenschaften verbunden. z.B. nicht begehrenswert bei Frauen. Nach dem Motto: Es muss ja einen Grund haben, warum ihn keiner wollte.
Nein Ben, vielleicht dann wenn man als Frau direkt beim Date nach dem BC des Mannes fragen würde, was kaum eine Frau tut, weil die meisten gar nicht auf die Idee kämen.
Sie sehen ihn dann als nicht begehrenswert an, wenn er es aufgrund fehlender Anziehung einfach auch nicht für sie ist
🤷♀. That's it.
Zitat von NurBen: Ein Mann hat wenig sexuelle Kontakte, weil er keine Wahl hatte.
Achsooooo....heißt im Umkehrschluss wenn er könnte, würde er? Stimmt, habe vergessen, dass die meisten Männer, die bei Frauen als attraktiv wirken, ihr Potenzial gerne, oft und auf charakterlose Art und Weise ausleben.
Das störende ist dann nicht deren BC, sondern deren Verhalten.
Von dem allzugerne hochgepriesenen Wert der Bescheidenheit, die diese Gattung gerne von Frauen erwartet, ist bei sich selbst dann nichts mehr übrig...
Zitat von NurBen: Was ich schlimmer finde als die Doppelstandards selbst ist, diese Doppelstandards zu verleugnen.
Wenn ich zu Frauen sagen würde, dass die Körpergröße eines Mannes keine Rolle spielt, wird es ihr nicht plötzlich egal sein.
Eine Körpergröße ist ein optisches Merkmal, direkt ersichtlich, bestimmt manchmal über Attraktivität mit.
Du würdest dein Augenmerk wahrscheinlich erstmal auch nicht auf eine 2,50 m Frau legen....
Ein BC ist eine Zahl, die du niemanden ansehen kannst...Und bei Wissen derer, erstmal deine voreingenommene Interpretation das Problem ist.
Zitat von ElGatoRojo: Dessen ungeachtet hat Afrika südlich der Sahara immer noch Geburtenraten von 4 bis 6, ebenso Afghanistan und Pakistan.
Ja und weshalb? Frauen werden dort zum Großteil immernoch unterdrückt. Fehlende Verhütungsmittel. Gebärmaschinen, Küchenmöbel. Kinder als Altersvorsorge. Wow...
Zitat von ElGatoRojo: und wenn sie denn doch noch einmal Mutter werden wollen mit 35 haben Frauen anderer Populationen mit 25 ihr erstes Kind bekommen und haben mit 35 dann die drei, die zum Erhalt ausreichen. In der Populationsdynamik ist die Entwicklung dann absehbar. Interessiert aber die meisten Leute nicht und Feministinnen schon garnicht und letztlich kann man sich natürlich sowoeso fragen, was es bringt, eine Kultur wie unsere aufrecht zu erhalten.
Die anderen Populationen handhaben das teils aus religiösen und/oder patriarchalen Gründen so. Glaube mir, viele dieser Frauen hätten gerne eine anderes Leben gelebt.
Ja, wir Deutschen werden wohl über kurz oder lang wahrscheinlich irgendwann nicht mehr bestehen...Aber sollte dieser Gedanke der Anreiz sein ein Kind in die Welt zu setzen?
Wenn wir Deutschen Nachwuchs bekommen, ist das größtenteils aus Selbstbestimmung. Aus dem Wunsch heraus Familie zu gründen - nicht weil es sich so gehört.
Gleichzeitig wurde von uns zuvor Karriere erwartet oder wir wollten sie selbst gerne machen. Wie sollen wir alles gleichzeitig tun?
Ich glaube auch nicht, dass unsichere wirtschaftliche Zeiten der Grund sind für Geburtenrückgänge.
Ich denke eher, dass eben sehr viele Frauen früher in ein Leben gepresst wurden, dass sie sich wahrscheinlich anders vorgestellt hätten (man muss sich nur die Lebensgeschichten unserer Großmütter anhören).
Außerdem machen, vor allem überwiegend Männer (ja es gibt auch Frauen) den Eindruck, als wollten sie sich nicht mehr binden. Was diese Mädels im Freundes und Bekanntenkreis teilweise beim Dating erleben ist ein Armutszeugnis.
Freundschaft plus, das Mittel der Wahl vieler Männer heute.
Wie soll da noch Familie zustande kommen? Wir haben Alleinerziehende ohne Ende? Ja sicherlich werden oft beide Seiten an einer Trennung beteiligt gewesen sein. Aber wo bleibt die Verantwortung vieler Männer? Wo? So schlecht können die Mütter ja nicht gewesen sein, wenn sie ihre Kinder fast ausschließlich den Mamas überlassen.
Bitte seht das nicht als Pauschalisierung. Es gibt tolle Männer, die nicht nur ihrer Pflicht nachkommen als Vater, sondern auch richtig tolle Papas sind. Und wenn ihr einer davon seid, fühlt euch bitte nicht kritisiert.
Aber eine traurige Tendenz in der Gesellschaft zeichnet sich ab.
Und bevor nun der Stempel einer männerhassenden Emanze kommt. Ich selbst beschreibe mich als Familienmenschen und hatte mein Leben lang die Vorstellung dieses Idylls im Kopf. Ich habe ein nun erwachsenes Kind, bin gerne Mama, ich mache gerne den Haushalt, ich koche gerne. Mir gefallen traditionelle Werte, aber nur solange sie freiwillig gewählt werden können.
Ich würde mich wertetechnisch als solch eine Frau beschreiben, von der Männer oft sprechen. Und ich weiß dass viele Frauen so sind.
Aber ich würde keine Frau abwerten, wenn sie ein anderes Leben führt, wenn sie ihre Sexualität frei lebt....Denn wisst ihr was? Viele Frauen würden das gerne tun, glaubt mir. Wahrscheinlich der Großteil.
Sex ist ne schöne Sache. Aber sie trauen es sich nicht - denn auch heute würden sie dafür zu Unrecht kritisiert werden. Ihr würdet mit den Ohren wackeln wenn viele dieser "frommen" Frauen ehrlich zu ihrer Sexualität stehen würden.