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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

H
@ElGatoRojo
Zitat von ElGatoRojo:
Wieso wird das immer als "Abwertung" verstanden? Es ist eher eine Einschätzung. Meinetwegen kann sie ein so "offenes" Leben führen wie sie will. Aber eben nicht mit mir

Weil abwertende Sätze kamen im Verlauf dieses Themas.
Warum schätzt du dich vertrauenswürdiger ein als eine Frau die offener lebt, obwohl du bei deiner Affäre und ONS wohl keinen Wert auf Verbindung und Stabilität gelegt hast 🤔?

Merkst was? Nee nä 😅?

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GreenTara
Zitat von Maybach100:
Männer, ein hoher bodycount bei Frauen ist immer ein Indikator für Bindungsstörung und andere große psychische Probleme!


Die 68er Generation hatte sich in der freien Liebe ausprobiert ohne nachzuzählen. Als sie festgestellt hatten, dass flach empfundene Intimität und unterdrückte Eifersucht doch nicht dem Freiheitsbild entsprechen, sind alle, die ich kenne, stabile Langzeitbeziehungen eingegangen.
Ohne Bindungsstörung, und ohne psychische Probleme. Es war einfach eine Lebenserfahrung.

x 2 #827


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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H
@Maybach100

Zitat von Maybach100:
Männer, ein hoher bodycount bei Frauen ist immer ein Indikator für Bindungsstörung und andere große psychische Probleme!


Hast du das bei deinen unzähligen Aufenthalten in der Psychiatrie festgestellt?

x 2 #828


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Und damit geht vielen Männern die Muffe, weil sie jetzt merken, dass sie die weibliche Sexualität nicht mehr kontrollieren können, so wie es jahrhundertelang Usus war,

Och je - wieder das Pfeifen im einsamen Wald? Es geht offenbar bei ein paar Frauen nicht, dass sie sich ohne Herabsetzung von Männern wohl fühlen.

Weibliche Sexualität ist vielen Männern eine willkommene Beute und wenn die dabei beteiligte Frau sich dann auch noch frei und emanzipiert fühlt, macht das ja nichts. Warum soll ein Mann weibliche Sexualität kontrollieren, wenn er nichts weiter von ihr will? Gehe mal heraus aus deiner Emanzenblase beim Nachdenken über Interessenlagen.

Bei mehr als ONS oder Fplus oder was es da an kurz- und mittelfristigem Anmüsements so gibt, fragt man sich als Beteiligter (und wohl auch als Beteiligte), wie das denn so mit den Lebensgewohnheiten des Partners wohl so ist und sich entwickeln könnte. Und da nehme ich mir das Recht, ihr vergangenes Verhalten zu beurteilen. Kann sie ja auch mit meinem machen.

x 1 #829


ElGatoRojo
Zitat von Hailey12:
Warum schätzt du dich vertrauenswürdiger ein als eine Frau die offener lebt, obwohl du bei deiner Affäre und ONS wohl keinen Wert auf Verbindung und Stabilität gelegt hast

Wenn es denn so ist = Was geht dich mein Bodycount an.

Merkste selbst, nicht?

#830


So-What
Zitat von NurBen:
Dann könnte man auch fragen, warum Leute ihr Gewicht nach unten korrigieren. Oder Körpergröße, Alter, etc.

Das tun Menschen meist nicht für andere, sondern weil sie selbst nicht mit sich im Reinen diesbezüglich sind.

Zitat von NurBen:
wenn die Frau ein paar Kilos zuviel hat. Wenn die Frau aber 150kg wiegt, wird ein Großteil der Männer abwinken.

Das ist aber sichtbar und es ändert auch nix, wenn sie 20 Kilo wegbesch@ißt, wenn sie gefragt wird.

Zitat von NurBen:
Sorry, aber wenn ich ständig zu einer Professionellen gehe, dann darf ich das zwar..... aber ich muss dann nicht wundern, wenn ich dafür kritisiert oder verurteilt werde.
Wenn ich mit 40+ eine 20-jährige date, dann darf ich das zwar, aber muss mich dann auch nicht wundern, dass ich dafür kritisiert oder verurteilt werde.

Niemand sollte dafür kritisiert werden. Wenn jemand das so mag oder man sich mag…
Man kann hinterfragen warum, aber wenn andere Leute das zu wissen glauben und den Hobbypsychologen spielen, bringt das denjenigen auch nix. Das muss jeder für sich ausmachen. Es wird nur doof, wenn dabei Grenzen überschritten werden (minderjährig, Machtmissbrauch) oder wenn andere darunter leiden, z.B. die Ehefrau.

#831


NurBen
Zitat von Blind-Meg:
Und damit geht vielen Männern die Muffe, weil sie jetzt merken, dass sie die weibliche Sexualität nicht mehr kontrollieren können, so wie es jahrhundertelang Usus war, sogar bis in die Anatomiebücher

Was ein bescheuerter Take.
Gilt das auch für die Frauen, die hier offen gesagt haben, dass sie kein Bock auf jemanden haben, der von Bett zu Bett hüpft!?

Zitat von Hailey12:
Ich glaube auch nicht, dass unsichere wirtschaftliche Zeiten der Grund sind für Geburtenrückgänge.

Es gibt natürlich viele Einflussfaktoren, jedoch halte ich die hohen Lebenserhaltungskosten, insbesondere Wohnraum, für die größten Faktoren.

Zitat von Hailey12:
Außerdem machen, vor allem überwiegend Männer (ja es gibt auch Frauen) den Eindruck, als wollten sie sich nicht mehr binden. Was diese Mädels im Freundes und Bekanntenkreis teilweise beim Dating erleben ist ein Armutszeugnis.

Ich kann dir versichern, dass es auf der anderen Seite auch nicht viel besser aussieht.

Zitat von Hailey12:
Wie soll da noch Familie zustande kommen?

Naja, die Ehe ist heutzutage auch eben bedeutungslos. "In guten, wie in schlechten Zeit...Krankheit, Gesundheit...bis dass der Tod uns scheide." ? Ist doch nur noch eine Floskel.
Zur damaligen Zeit war die Ehe eben ein Sicherheitsanspekt für das Gründen einer Familie. Dadurch, dass man sich mittlerweile wie im Drive-In Schalter scheiden lassen kann... fällt dieser Sicherheitsaspekt eben weg. Ebenso, dass der Status "geschieden" heutzutage kein Gesichtsverlust mehr ist, trägt dazu bei.... dass die Ehe allenfalls symbolisch.

Zitat von Hailey12:
Aber wo bleibt die Verantwortung vieler Männer? Wo? So schlecht können die Mütter ja nicht gewesen sein, wenn sie deren Kinder fast ausschließlich ihnen überlassen.

Die Männer sind i. d. R. arbeiten. Und ich kenne keinen Mann, der keine Verantwortung für seine Kinder übernimmt.

Zitat von Hailey12:
Ich selbst beschreibe mich als Familienmenschen und hatte mein Leben lang die Vorstellung dieses Idylls im Kopf. Ich habe ein nun erwachsenes Kind, bin gerne Mama, ich mache gerne den Haushalt, ich koche gerne. Mir gefallen traditionelle Werte, aber nur solange sie freiwillig gewählt werden können.

Das Problem ist halt, dass eine Gesellschaft in der es quasi erforderlich ist, dass beide Parteien arbeiten eben nicht familienfreundlich ist. Es ist immer die Wahl zwischen Familie und Karriere... beides unter einem Hut zu bringen, kann funktionieren aber eben nicht ohne Abstriche.

Zitat von Hailey12:
Aber ich würde keine Frau abwerten, wenn sie ein anderes Leben führt, wenn sie ihre Sexualität frei lebt....Denn wisst ihr was? Viele Frauen würden das gerne tun, glaubt mir. Wahrscheinlich der Großteil.

Naja, einerseits bist du für freie Sexualität, aber kritisierst Männer die sich nicht mehr binden wollen und F+/ONS bevorzugen. Das passt dann ja auch nicht zusammen.

x 1 #832


Blind-Meg
Zitat von NurBen:
Gilt das auch für die Frauen, die hier offen gesagt haben, dass sie kein Bock auf jemanden haben, der von Bett zu Bett hüpft!?

Nein, denn in denselben Jahrhunderten, wo in den Anatomiebücher von Männern die weibliche Anatomie falsch dargestellt und gezeichnet wurde, wurde den Frauen ja von denselben Männern eingeredet, ein Mann müsse sich "die Hörner abstoßen" und eine Frau könne froh und habe dankbar zu sein, "wenn sie einer nimmt". Das Ganze schön zementiert durch fehlende Wahlgreiheit und finanzieller Abhängigkeit, und schwups hatten die Frauen überhaupt keine Chance, einen Mann für irgendwas abzulehnen.
Wenn ich ein Mann wäre, würde ich auch sehr stark sein und mich disziplinieren müssen, mir diese Welt nicht zurück zu wünschen.

x 1 #833


H
Zitat von ElGatoRojo:
Wenn es denn so ist = Was geht dich mein Bodycount an. Merkste selbst, nicht?

Jetzt sind dir wohl die Argumente ausgegangen hmmm

#834


ElGatoRojo
Zitat von NurBen:
Das Problem ist halt, dass eine Gesellschaft in der es quasi erforderlich ist, dass beide Parteien arbeiten eben nicht familienfreundlich ist. Es ist immer die Wahl zwischen Familie und Karriere... beides unter einem Hut zu bringen, kann funktionieren aber eben nicht ohne Abstriche.

👍👍

#835


NurBen
Zitat von Brennessl:
der vergleich passt nicht, denn eine übergewichtige würde man gar nicht daten, wenn man nicht drauf steht.

Gut, dann nimmt halt andere Präferenzen, die eben nicht direkt schon ins Auge fallen.
z.B. Humor, Intelligenz, Job, Finanzen, Status, etc.
Wenn es sich während des Kennenlernens herausstellt, dass es hier eben nicht den Vorstellungen entspricht, ist es auch ein Einflussfaktor, ob man diese Beziehung fortführt.

x 1 #836


Plentysweet
Zitat von Hailey12:
Warum schätzt du dich vertrauenswürdiger ein als eine Frau die offener lebt, obwohl du bei deiner Affäre und ONS wohl keinen Wert auf Verbindung und Stabilität gelegt hast ?

Warum darf er sie denn nicht so einschätzen? Und wer sagt dir, dass sie bei ihm nicht auch eine Einschätzung vorgenommen hat?
Und zum Schluss gekommen ist, dass man sich bei gleicher Interessenslage (Spaß, aber keine Bindung) nur zum Knickiknacki trifft und dann wieder ahoi. Hier sehe ich keine Benachteiligung.

x 1 #837


ElGatoRojo
Zitat von Hailey12:
Jetzt sind dir wohl die Argumente ausgegangen hmmm

Wofür? Du frugst ......................

Zitat von Hailey12:
Warum schätzt du dich vertrauenswürdiger ein als eine Frau die offener lebt, obwohl du bei deiner Affäre und ONS wohl keinen Wert auf Verbindung und Stabilität gelegt hast ?

........... und die Logik ist doch, dasss du an mich Anforderung von Treue und Verlässlichkeit stellst, die der üblich gedachten freien Frau mit ihrem Bodycount ziemlich egal sind. Ob ich beim ONS dann Single war? Ob die Affäre bei "offener Ehe" lief? Weißt du alles nicht. Insofern geht dich mein Bodycount ebenso wenig an wie deiner mich. Daher konnten mir auch keine Argumente ausgehen, weil nichts zu begründen ist.

#838


NurBen
Zitat von Blind-Meg:
wurde den Frauen ja von denselben Männern eingeredet, ein Mann müsse sich "die Hörner abstoßen" und eine Frau könne froh und habe dankbar zu sein, "wenn sie einer nimmt".

Und wo ist der Unterschied zur heutigen Zeit? Jetzt redet ihr davon, dass sich Frauen erstmal "die Hörner abstoßen muss" und der Mann könne froh und dankbar sein, wenn "ihn eine nimmt"?
Hier wird doch das gleiche geprädigt nur mit umgekehrten Geschlechterrollen.

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Blind-Meg
@NurBen
Hey, du räumst also ein, dass es so war. Cool!

Der Unterschied ist, dass nicht gepredigt wird, dass "die (alle) Frauen" sich die Hörner abstoßen "müssen", sondern dass es (einige) Frauen gibt, die das gerne möchten. Da behauptet niemand, das sei "ihre Natur" oder "damit muss man leben". Und diese Frauen haben dann auch kein Problem damit, wenn sie dafür abgelehnt werden.
Und ein weiterer Unterschied ist, dass es für eine Frau idR weniger schlimm ist, nicht erwählt zu werden, als es für einen Mann ist.

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