Carlson
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ich hätte zwar nicht geglaubt, dass ich das "Arni-Zitat" mal bringen werde, aber diesmal ist es wohl doch so gekommen...
Nachdem die Trauer überwunden, die Schmerzen abgeklungen, die Hörner abgestoßen waren, habe ich tatsächlich jemanden gefunden, mit dem ich seit 2,5 Jahren zusammen bin...war?
Derzeit ist sie eine Woche unterwegs, ich allein zu haus.
Unser letzter Stand - ich überlege, ob wir uns trennen, ich kann dir das nicht mehr zumuten...sinngemäß.
Ich gebe zu, ich bin da eher der Kuscheltyp, eine freundliche Geste, ein Kuss im vorbei gehen...so in etwa... sie ist da etwas nüchterner. Das verletzte mich schon das ein oder andere Mal, bzw. machte mich unausgeglichen.
Aber diese Ansage, wo wir uns beide noch lieben, das ist "ein Schlag in die Fresse".
Nun sitze ich hier allein in unserer Wohnung und warte, ob sich eine Entscheidung abzeichnet. Das zerrt an den Nerven. Und das Schlimmste - ich glaube nicht, dass die Entscheidung positiv ausfallen wird. Das zieht mich echt runter. Ich hab ihr noch einen langen Brief geschrieben, mit meinen Eindrücken, meinen Gefühlen für sie, was wir alles hatten, welche Pläne wir noch haben.... und dass ich Gedenke, das Versprechen, welches ich ihr gegeben habe, einzulösen.
Sie schrieb mir, dass sie sich dazu noch melden will. Das wollte ich gar nicht bezwecken, ich will, dass das in Ihre Entscheidungsfindung mit einfließt...hab ich ihr auch so mitgeteilt.
Bei dem Gedanken, dass sie irgendwann vor mir steht, mir sagt, dass es aus ist, boah....wenn ich das so schreibe, könnte ich gleich losheulen... was für ein Mist....ist es zuviel verlangt, einfach nur geliebt zu werden? ...
Liebe Grüße in die Nacht
Carlson
