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Ich bin Geliebte - Er will sich von seiner Frau trennen

wolfsherz

wolfsherz


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Hi Chris,

Du schreibst:

Zitat von chrisbubu:
Ich könnte nicht neben einem Mann liegen, der mich dann offen hintergeht.


Dir ist aber schon klar, dass der, der da neben ihr liegt, der ist, den DU Dir wünscht. Manchmal habe ich schon das Gefühl, wenn man in einer Situation drinsteckt, sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

LG wolfsherz

10.04.2011 20:16 • x 1 #16


chrisbubu


Ich versteh nicht so ganz worauf du raus willst.

Ich hab schon verstanden, dass natürlich ich mir alles schön rede, damit ich meinen schatz wieder kriege, ist doch klar.

aber die frage ist doch, kriegen die beiden ihr nicht nur ihre beziehung wieder in griff sondern auch ihr s.leben.
selbst, wenn die beiden es vorerst wieder prickelnder miteinender verleben , es wird wieder werden wie vorher. aber dafür muss sie ihn erst mal ranlassen und ich glaube das wird ihm und ihr jetzt erst mal schwer fallen.

aber wie dem auch sei,
ich kann es nicht beeinflussen

10.04.2011 21:13 • #17



Ich bin Geliebte - Er will sich von seiner Frau trennen

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wolfsherz

wolfsherz


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Verstehen kann ich Dich schon. Du hast Gefühle für ihn, deswegen denkst Du die Sachen für ihn mit. Aber glaube mir, die Männer wissen selbst für sich am Besten, wie sie in diesem Bereich am Besten dran sind. So wie es momentan ist, ist es für ihn am Besten, nicht für Dich.

LG wolfsherz

10.04.2011 22:32 • x 1 #18


Carla


Hallo Wolfsherz,

ich finde ja, du triffst den Nagel immer auf den Punkt.

Lese deine Beiträge sehr gern, weil sie immer so schön sachlich orientiert und durchdacht sind.

Das Thema "Beziehung und Affairen" ist immer heikel, zumal es immer viele leidende beteiligte Personen gibt und nur selten ein Happy End, wie auch immer es ausfällt.

Da ich beide Seiten kenne, allerdings nur von meinen Freunden aus Erzählungen, weiß ich, wie hart diese Zeit sein kann. Ich war immer die beratende Funktion und habe eigentlich immer gesagt "Finger weg" von verheirateten Männern. Allerdings ist es auch schon einmal "gut gegangen", wenn man das so nennen darf. Ein Mann (verheiratet, eine fast erwachsene Tochter) hat sich für meine Freundin getrennt und sie leben nun schon seit 8 Jahren glücklich zusammen und haben 3 Kinder. Es kann also auch so kommen. Ich hab aber ehrlich gesagt nicht daran geglaubt, anfangs. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Bei den meisten funtioniert es nicht.

Nun ja, man muss sich da wohl selbst zurechtfinden. Es gibt leider kein Patentrezept. Die Zeit wird zeigen, wohin der Weg geht.

Liebe Grüße an alle
Carla

11.04.2011 09:36 • #19


wolfsherz

wolfsherz


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Danke Carla. Es ist immer sehr schwierig überhaupt eine Antwort auf Beiträge zu finden. Immer fließen subjektive Einschätzungen und Erfahrungen ein. Ich freue mich sehr, wenn auch andere Ihre Sicht der Dinge beisteuern und in diesem Denken habe ich geschrieben.
Bailamorena hatte im Forum aber nach Gleichgesinnten gesucht und nicht nach Meinungen. Das habe ich irgendwie erst später realisiert. Das war auf jeden Fall ein Fehler, nicht genau darauf zu achten, um was es ging. Vor diesem Hintergrund möchte ich mich eigentlich bei ihr entschuldigen, denn es ist ihr thread. Ich habe volles Verständnis dafür, dass man nicht ungefragt "belehrt" werden möchte.
Ich hoffe sie nimmt es mir nicht dauerhaft übel.

Mir gefällt sehr gut die Geschichte der Wiedervereinigung der beiden Sänger/Musiker Art Garfunkel und Paul Simon. Die beiden haben nach langer künstlerischer Trennung wieder zusammen gefunden. (Ein Riesenglück wie ich finde. Sie haben zusammen fantastisch Musik gemacht und allein beim Reunion-Konzert zigtausende Menschen "glücklich" gemacht.)
Art sagte dazu. "Well, when I was joung I heard Paul´s opinion and thought I can´t stand his point of view. We had lot´s of trouble in this time. He hasn´t really changed much of his opinions. But today I say, OK, Paul, that´s Your opinion and I respect that."


LG wolfsherz

11.04.2011 12:43 • #20


Bailamorena


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Hallo Wolfsherz!
Auch wenn ich zwar in erster Linie nach "Gleichgesinnten" gesucht habe, so bin ich aber trotzdem froh über jede Meinung, oder jeden rat, der hier geschrieben wird. Dass ich hier nicht nur auf Verständniss stoßen werde, war mir von Anfang an klar, auch dass die ein (oder der) Andere versucht zu "belehren", bzw. ins Gewissen zu reden. Ich bin aber keinem hier böse, der seine Meinung vertritt! Und ich glaube auch, dass man das aus meinen Antworten so rauslesen kann.

Grundsätzlich geht es mir hauptsächlich um die Tatsache, dass mein "Freund" sich ernsthaft von seiner Frau trennen will und ich nicht so recht weiß, wie ich mich verhalten soll, bzw. mit der Situation vielleicht auch ein wenig überfordert bin. Einerseits wünsche ich mir nichts mehr, als ihn für mich allein zu haben, andererseits bekomm ich kalte Füße, wenn es ernst wird...

11.04.2011 20:44 • #21


Kopfschüttel


Aaaalso....einer Geliebten sollte klar sein, als was sie fungiert...sie hat die Funktion die Lücke, welche zwischen den Ehepartnern entstanden ist zu füllen. Weniger als 5 % aller Ehemännern lassen sich scheiden und heiraten dann die Geliebte (ist also eher unwahrscheinlich!).
Doch wer sich dafür nicht zu schade ist...Bitteschön, jeder so wie ers mag!

Zum moralischen Beitrag, der auf Polyamorie anspielt....Klar ist unsere Gesellschaft monogam geprägt, doch dass hat, meiner Meinung nach, eher damit zu tun, dass Treue ein Grundgerüst einer Liebesbeziehung ist, und nicht damit dass die Kirche/Gesellschaft/Neandertal or what ever, dieses Grundbedürfniss zementiert hat. Wenn ich mit einem Partner eine Liebesbeziehung anstrebe, dann möchte ich ihn von Grund auf verstehen, lieben, mit ihm Stärken und Schwächen teilen. habe ich aber eine notorischen Frendgeher (oder bin selber so jemand), dann bleibe ich innerhalb meiner Partnerschaft an der Oberfläche, weil ich jedesmal auf dem Sprung zu jemand anderen bin, wenn es mir grad wieder mal nicht schön, ero., harmonsch genug ist.

Eine Geliebte sollte sich überlegen, ob es ihr genügt Geliebte zu sein, oder ob sie sich tiefer einlassen möchte. Alles andere würde nur zu sehr schmerzen, oder?!

Und nur der "betrogenen" Ehefrau alles in die Schuhe zu schieben, ist etwas kurz gedacht, denn bei Affairen entsteht ein Beziehungsdreieck, an dem ALLE beteiligt sind. Und eine Geliebte hat kaum eine Chance in ein Ehegeflecht einzuwirken ohne sich selbst weh zu tun! Denn sie ist in 95 % aller Fälle die Verliererin.

17.04.2011 20:52 • x 1 #22


sayra

sayra


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ähm....

nur mal so nebenbei..

jede dritte ehe in deutschland wird wieder geschieden. das sind dann doch eigentlich 33,33333...%

und von diesen 33,33333...% sollen sich nur 5% wegen einer geliebten scheiden lassen? was sind denn dann bitte die gründe für die vielen scheidungen? weil die leute so gerne ihr leben alleine leben, oder was?

17.04.2011 22:26 • #23


Bailamorena


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Bei mir geht es gar nicht so sehr um die Frage, wird er sich von seiner Frau oder nicht (von Scheidung ganz zu Schweigen), sondern mein Problem ist, dass er sich ernsthaft von seiner Frau trennen will und ich nicht so recht weiß, wie ich damit umgehen soll. Außerdem bin ich nicht der alleinige Grund, dass er sich trennen will, sondern allenfalls ein Anstoß, es wirklich und bald zu machen. Wäre ich nicht gewesen, dann hätte sich die Trennung einfach nur verzögert. Ich habe auch nie der Frau die alleinige Schuld gegeben...

17.04.2011 22:46 • #24


sayra

sayra


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ich war am anfang dieses jahres in einer ähnlichen situation. nur hat sich mein ex gegen mich und für seine familie entschieden..

aber:

ich wünsche mir natürlich täglich, daß seine ehe es nicht mehr packt, weil er sich auch schon lange trennen wollte, aber wegen den kindern geblieben ist und durch mich einen akuten anstoß hatte, sich damit ernsthaft zu befassen.

auf der anderen seite weiß ich nicht, ob ich damit klar gekommen wäre... ich meine, ich weiß, was er alles aufgeben hätte für mich. vor allem den täglichen umgang mit seinen kindern. und auch wenn alles zuhause lieblos zugeht, so ist er doch 18 jahre mit seiner frau zusammen - 16 jahre verheiratet. das verbindet, auch wenn man sich gegenseitig oft auf die nerven geht.
was hätte ich gemacht, wenn ich nach ein paar monaten gemerkt hätte, daß sich das ganze doch anders entwickelt und ich lieber alleine bleiben möchte. oder es eben doch nicht so gut paßt?
hätte ich schuldgefühle bekommen? wäre ich mit diesen fertig geworden? es ist schon eine last, die einem aufgetragen wird, weil der andere eben so viel aufgibt.
da kann man schon kalte füße bekommen.

aber es ist sein leben. und wenn er sich nun für dich entscheidet, dann ist das seine alleinige entscheidung. so wie sich mein ex gegen mich entschieden hat, um in seiner lieblosen ehe, aber mit den kindern um sich, zu bleiben.
es birgt immer ein risiko, eine beziehung einzugehen. oder eine andere für jemanden zu beenden - ob nun verheiratet oder nicht. aber dieses risiko muß jeder für sich selbst abwägen.
du kannst ihm keine garantie geben, daß es mit euch besser laufen wird - länger laufen wird. aber er dir genausowenig. denk daran!

mach dir nicht den druck, daß du dich nun wahsinnig anstrengen mußt, damit es sich für ihn auch lohnt, seine ehe aufgegeben zu haben. ob ihr eine lange zukunft habt oder nicht, das steht in den sternen. und er kann dir auch nicht schriftlich geben, daß er nach ein paar monaten nicht doch seine noch-frau vermißt und das familienleben - so schlecht es in seinen augen momentan auch ist.

vielleicht haben dir ein paar meiner gedanken ein paar anstöße gegeben oder dir wenigstens ein bißchen geholfen.

17.04.2011 23:37 • x 2 #25


Kopfschüttel


@sayra....sorry, aber ich verstehe Deine Frage nicht. Vielleicht habe ich mich auch mißverständlich ausgedrückt. Weniger als 5% der Menschen, die sich "wegen einer Affaire" scheiden lassen, heiraten dann die Geliebte/den Geliebten.
Die Gründe für eine Scheidung sind jedoch vielfältig, nicht immer ist eine Außenbeziehung der Grund!
Und mir deinen 33% liegst du noch recht niedrig! 50% ist realistischer! Also mittlerweile wird jede zweite Beziehung geschieden. javascript:emoticon(':?')
Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück, beim Finden des wirklichen Prinzen, auf dessen Schloss allerdings nicht schon eine Prinzessin herrscht!

18.04.2011 21:46 • #26


sayra

sayra


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oh, dann hab ich das falsch verstanden. das kann natürlich angehen, denn ich denke, daß es sich die meisten männer nach einer scheidung seeeeehr gut überlegen, ob sie überhaupt noch einmal heiraten...

danke für deine aufmunterung... die ehefrauen sitzen einfach meistens am längeren hebel.. in meinem fall hat diese eine menge zu verlieren und kennt ihren mann sehr gut und seine liebe zu seinen kindern. so hat sie einfach die möglichkeit gehabt, sein schlechtes gewissen so sehr zu verstärken, daß er sich nicht von ihr trennt, weil sie es oft auch nicht getan hat, der kinder wegen. denn liebe ist da nicht mehr, das weiß ich... nur das haus, das die frau verlieren würde...daß sie anfangen müßte zu arbeiten...selbst geld verdienen... das bequeme leben aufgeben.. da entwickeln manche rhetorische höchstleistungen..

18.04.2011 22:24 • #27


Kopfschüttel


mmmmmh, wenn keine Liebe mehr da ist, liegt es doch auch am Ehemann, gehen zu können, oder nicht? Wenn es nur um die Kinder geht, die kann er weiterhin sehen. Wenn es der Ehefrau nur um die Versorgung geht, die bekommt sie auch wenn sie geschieden ist. Also, nur der äußeren Umstände wegen zusammenzubleiben ist kein Grund. Ich denke, dass es oft so ist, dass Ehepartner an etwas festhalten was ihre Beziehung geprägt hat zu Beginn. Auch wenn dass (nach Jahren) nicht mehr vorhanden ist, ist der Abschied schwer (für beide); und sei es nur der Abschied von der Illusion ein "Vorzeigepaar" zu sein.
Auch denke ich, um (als Geliebte oder nicht), mit einem Mann eine Beziehung aufzubauen, sollte er mal wenigstens zwei Jahre (auch räumlich) von seiner Frau getrennt sein. Eltern sind die beiden ein Leben lang, daran ist nichts zu rütteln.

20.04.2011 17:54 • #28


sayra

sayra


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das ist leider ein wenig komplizierter in meinem fall...
falls es dich interessiert, kannst du ne menge im thread "die liebe meines lebens für zwei monate" in liebeskummer/trennungsschmerz nachlesen.

nichtsdestotrotz ist das ganze ja vorbei und auch wenn ich ihm noch nachhänge, weiß er nichts davon, denn ich habe den kontakt abgebrochen.. trotzdem ist so eine trennung irgendwie schwerer zu verarbeiten, wenn sie nicht an fehlender liebe gescheitert ist...

21.04.2011 09:09 • #29


ttt


Hallo
ich habe etwas gewartet mit meiner Frage, denn ich wollte mal eine gewisse Zeit vergehen lassen. Aber nun kommt sie: Wie ist denn nun die Geschichte ausgegangen?

07.03.2012 13:35 • #30



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