Zitat von thegirlnextdoor:Stimme deinem Beitrag zu 100% zu, @Scheol, sehr gut auf den Punkt gebracht 👍 - nur speziell zu diesem Punkt würde ich gerne ergänzen dass ich mitbekommen habe, dass man in der Traumatherapie inzwischen andere Ansätze verfolgt, d.h. keine Konfrontation mit dem Trauma, weil das tatsächlich stark ...
Das Retraumatisieren kann schlimmer sein wie das Trauma selbst, richtig.
Nicht per se unfreundlich , aber ,…… der traumatisierte kann in drei Verhaltensweise reagieren.
Weglaufen / run Modus
Erstarren / Freeze
Kampf / fight Modus
( Ein vierte Verhaltensweise ist noch dazu gekommen , das "Arrangieren" mit dem Täter. Um besser zu überleben. )
Der Modus der plötzlich da ist , kann oft ganz schlecht bis gar nicht reguliert werden.
Das ist auch der Grund warum viele normalen Therapeuten lieber auf Abstand gehen wenn es zu dem Thema kommt.
Ich hatte selbst einen Motorradunfall mit Nahtoderfahrung vor vier Jahren. In der Reha waren es keine Traumaerfahrenen Therapeuten.
Nun stand ich da mit knappe 100 sportliche Kilo , und Erfahrung in den letzten 35 Jahren in vier verschiedenen Kampfsportarten, was ja aus den Unterlagen hervorging.
Der Therapeut war jung , 70 kg ,…..
😳 "sie müssen nicht drüber reden, sie brauchen nicht drüber reden"
😱 Man merkte genau das denen das nichts war , wenn man an / in das Thema ging. Das die Angst hatten das ich in den run / fight Modus wechseln könnte.
Und wenn du dann einen Therapeuten hast der das nicht kann ist es schlecht für den Patienten.
Die Eye movment Therapie finden viele ganz gut und hilfreich.