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PapaEmeritus Mitglied
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@Aiyla
Das Selbstbild ist da oft ganz wichtig, weil es selbst die zentrale und tragende Struktur ist mMn. Quasi das übermäßige Investieren in ein bestimmtes bevorzugtes Bild von sich. Inkonsistenzen hast du dann natürlich versucht in das Bild zu integrieren.
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x 2#2986
S
Sincerite Mitglied
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@Ameise_78 Mein Text hatte sich gerade mit deinem überschnitten. Du hast verdeckten Narzissmus in deinem engen Lebensumfeld? Das ist schlimm. Meine Mutter hatte auch v.N. Ich suche immer noch mein Ich zusammen. Könntest du fremde Hilfe für dich bezahlen?
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x 1#2987
A
Was beschäftigt dich heute?
x 3
Heffalump Mitglied
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Barfuss über Stoppelfelder gehen, da weißt danach, was du dir gutes getan hast
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x 2#2988
Heffalump Mitglied
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Zitat von Sincerite:
verdeckten Narzissmus
Irgendwie hat jeder einen in der Familie
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x 1#2989
Ameise_78 Mitglied
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Zitat von Sincerite:
Du hast verdeckten Narzissmus in deinem engen Lebensumfeld?
Jep. Auch meine Mutter...
Zitat von Sincerite:
Ich suche immer noch mein Ich zusammen.
Das kann ich mehr als gut nachvollziehen... ich bin auch seit über 20 Jahren dabei. Leider war eine Therapie, die ich in den 20ern machte, für meinen Bedarf nicht analytisch genug orientiert.
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x 1#2990
Ameise_78 Mitglied
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Zitat von Heffalump:
Irgendwie hat jeder einen in der Familie
Bestimmt, es ist nur schlimm wenn es ein Elternteil war und man nichts anderes kannte als Silent Treatment, Grey Rock und Gaslighting...
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x 2#2991
Aiyla Mitglied
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@Nur-ein-Mensch Stimmt nicht ganz. Er hat sich nach der ersten Trennung mit sich auseinandergesetzt, allerdings auch, weil ich mich sonst nicht mehr einlassen wollte. Es lief dann sehr lange gut (auch weil ich mich mit seinem Autonomiebedürfnis arrangiert habe) bis wir mehrere Schicksalsschläge (nahe Todesfälle, seine Erkrankung..) hatten..
Ich kippe zwischen idealisieren/verharmlosen und mein/die Umstände ausblenden.
Hätte ich noch besser funktioniert. Hätte ich mehr/weniger/anders für Veränderungen geworben, wäre ich anders, hätte es vielleicht funktioniert? (Das rutscht jetzt fast ins ironische, aber dahinter sind quälende Fragen)
Nachdem ich bereits durch Pflege der Eltern/Arbeit sehr beansprucht war, wurde eine chronische Erkrankung bei ihm diagnostiziert, mit der er gut umging, die mich aber mehr und mehr zum Tanzen auf Eiern brachte. Er war nie ein Freund von Kompromissen, ab da war die gemeinsame Schnittmenge sehr klein. Ich passte mich an oder ich stand allein da. Als ich mich dann nach einem weiteren Schicksalsschlag auch um jemand anderes kümmern musste und wollte, fingen die Abwertungen wieder an, an mir war nur noch alles falsch, das war die Endphase. Ich ermöglichte ihm noch den leichteren finanziellen und sozialen Abgang (erfuhr ich erst später, was da an Planung schon lief) und dann gab er mir noch gleichzeitig neben der Trennung die doppelte emotionale Breitseite, weil er etwas tat von dem er wusste, dass es mir maximal weh tut und er mir damit auch den zweitwichtigsten Mensch im Leben nimmt (das ist das x das ich vorher erwähnte)
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x 2#2992
S
Sincerite Mitglied
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@Aiyla und das möchtest du zurück?
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x 2#2993
PapaEmeritus Mitglied
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@Aiyla
Keine Kompromisse, Abwertung… da braucht man eigentlich nicht weiter denken. Lass mich raten. Der Mensch konnte auch ganz anders sein.
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#2994
ruhe Mitglied
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Zitat von Aiyla:
Nachdem ich bereits durch Pflege der Eltern/Arbeit sehr beansprucht war, wurde eine chronische Erkrankung bei ihm diagnostiziert, mit der er gut umging, die mich aber mehr und mehr zum Tanzen auf Eiern brachte. Er war nie ein Freund von Kompromissen, ab da war die gemeinsame Schnittmenge sehr klein. Ich passte mich an oder ich stand allein da. Als ich mich dann nach einem weiteren Schicksalsschlag auch um jemand anderes kümmern musste und wollte, fingen die Abwertungen wieder an, an mir war nur noch alles falsch, das war die Endphase. Ich ermöglichte ihm noch den leichteren finanziellen und sozialen Abgang (erfuhr ich erst später, was da an Planung schon lief) und dann gab er mir noch gleichzeitig neben der Trennung die doppelte emotionale Breitseite, weil er etwas tat von dem er wusste, dass es mir maximal weh tut und er mir damit auch den zweitwichtigsten Mensch im Leben nimmt (das ist das x das ich vorher erwähnte)
Wenn dir das 👆 deine beste Freundin erzählen würde, was würdest du ihr sagen?
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#2995
Aiyla Mitglied
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Zitat von Sincerite:
@Aiyla und das möchtest du zurück?
Das ist das Schwarze. Das natürlich nicht.
Aber da gab es ja auch so viel Schönes und Tragendes.
Das Weiße, er gab mir Halt im Sterbeprozess und beim Tod meiner Mutter. Er akzeptierte meine Pflegesituation davor. Seine Werte.
Das Bunte, das draußen sein mit ihm in der Natur, so viele schöne gemeinsame Erlebnisse in den vielen gemeinsamen Jahren, seinen Humor, seinen Optimismus, das Entzücken in mir wenn wir im Guten waren und er gesummt oder gesungen hat, er hat mich so sehr berührt, auch darin dass er immer wieder sich zumindest in Teilen kritisch hinterfragt hat (und was mich an der Diagnose zweifeln liess) und auch sich weiter entwickeln wollte.
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x 2#2996
Aiyla Mitglied
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@ruhe O-Ton meiner Freundin: Ich fand ihn toll wie er zu uns war, aber ich weiss, dass es für Dich schlimm war und es für Dich besser ist, dass ihr getrennt seid. Es war Dir wichtig, dass es ihm gut geht. Du weisst das jetzt, lass ihn los. Du gehst sonst zugrunde.
Lass mich die Antwort auf deine eigentliche Frage noch überlegen
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x 2#2997
S
Sincerite Mitglied
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@Aiyla Waren die Jahre vor dem Schwarzen alle schön? Durchgehend?
Darf ich fragen, was die Diagnose ist? War das „schwarze“ und das „Weiße“ getrennt?
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#2999
Liv225 Mitglied
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Liebe @Aiyla
Ich hatte auch.. aber nur kurz … eine Beziehung mit so einem Menschen. Auch wir hatten schöne Urlaube, er zeigte sich hilfsbereit… und die dunkle Seite war nicht zu sehen.
Ich finde es ist aber doch ein Unterschied zu Menschen, die mal schlecht drauf sind oder auch wütend über etwas.
Da gibt es dennoch keine Manipulation, Schuld zuweisen, auf Eierschalen laufen.
Wenn es das gibt, verbiegt man sich, ist man nicht bei sich selbst.
Das muss erst richtig bei einem ankommen. Das „Bunte“ ist ein Bild, das sie zeigen können. Leider gibt es zu viel „schwarz“.