Zitat von Ameise_78: Das Problem könnte ich bei NARM evtl. auch bekommen, dass es mir nicht tief genug geht - allerdings bin ich hier in einem Bereich wo es um schwere Traumatisierungen und Schmerzen geht, da hoffe ich stark von der Stabilisierung und Nervensystem Regulation zu profitieren. Das wäre ja auch extrem wichtig als Basis falls ich dann das Gefühl hätte, auf jeden Fall noch tiefer in die Themen rein zu müssen. Aber mal abwarten. Bisher macht das keinen schlechten Eindruck. Ich sehe mir das jetzt mal näher an.
NARM sagt mir nichts, da musste ich mich an deinen Erklärartikel orientieren. Mag dir nur noch mitgeben, wegen Long Covid ein bißchen aufzupassen. Ich mache Nervensystemregulation nach einem etwas anderes Prinzip, doch wenn es Emotionen zu sensiblen Themen sind, habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine Übung mehrere Tage nachwirken kann. In der Zeit ist sozusagen extra pacing angesagt, da es erst ein Stück nach unten geht.
Unter einer gewissen Bell Scala wird von Traumatherapie eher abgeraten. Die meisten fangen damit erst an, wenn sie z.B. durch Geh- und Bewegungstraining, Medikamentation die angeschlagen hat schon deutliche Stabilisierungserfolge haben.
Nervensystemregulation für den Moment ja. Bezogen auf die aktuelle Lebenssituation.
In der Vergangenheit rumwühlen, jein. In Zeiten wie diesen und wenn sie es privat anbietet sollte die Therapeutin Long Covid bzw. das halbe Jahr hast du überschritten also eher ME/CFS falls du PEM hast mit auf dem Schirm haben.
Ausnahmen bestätigen die Regel, hier ist sie in einem noch schweren, quasi bettlägerigen Krankheitszustand über Traumatherapie gegangen:
Lisa hat einen eigenen Kanal, da ist sie wohl nochmal intensiver auf manches eingegangen. Das habe ich mir nicht angehört. Es gibt aber noch ein zweites Interview von ihr und ich weiß nicht mehr in welchem sie es betont hat, wie eng sie mit ihrer Therapeutin in Absprache war. Fand ich einen wichtigen Part.