Zitat von Alex-ander: Soll gut aussehen, lieb sein, ehrlich, treu, lustig, gerne wandern und verreisen, guten Job haben."
Ich frage wirklich ernst gemeint, wo siehst du darin jetzt dieses "mehr", welches sie nicht bieten kann?
Um auf den Ausgang und den Appell, sie müsse ihre Ansprüche herunterschrauben, zurückzukehren.
Ich habe auch in keinem Beitrag verstanden was an ihren Vorstellungen so herumhackungswürdig ist.
Ihre Auflistung, Wortwahl wirkt (auf mich) in einem Maße etwas kindlich.
Vielleicht wahrscheinlich wurde dies von anderen Usern noch einmal anders wahrgenommen...
An sich finde ich daran nichts zu viel ein gemeinsames Verständnis von Ehrlichkeit und Treue zu haben.
Ob das immer gegeben bleibt, ist nicht vorhersehbar.
Freundlichkeit warum nicht?
Lustig.
Gemeinsam albern sein können, über sich lachen, miteinander.
Ist doch herrlich beflügelnd, lebhaft, verbindend.
Traurig, wenn eine Beziehung das nicht (mehr) hat, denke ich mir.
Guter Job.
Ein guter Job ist doch auch ein guter Job, wenn ich mich darin wiederfinde; er mehr Zufriedenheit als Abneigung schafft.
Gut aussehen.
Entflammt etwas, dann ist der Gegenüber doch sowieso der schönste Mensch auf der Welt.
Wenn Stimme, Mimik, Geruch nicht wohlig sind, ja was soll man dann auch machen...
Nichts.
Aktivitäten wie Verreisen und Wandern.
Ich kenne kaum jemanden, der das nicht mag.
Ich finde am Ende geht es um die gemeinsam verbrachte Zeit. Erfahren Erlebtes das verbindet.
Wenn mein Partner gerne Fußball schauen gehen mag oder auf Konzerte, die an sich nicht meins sind, würde ich mich ab und an anschließen.
Mag ich einen Einblick gewinnen von der anderen Welt.
Verbringe ich Zeit und teile sie aus Zuneigung zum anderen.
Ist doch nicht schwer zu "erfüllen".
Und jetzt geht es um einen Anspruch.
So wünsche ich mir, dass mein Partner genauso gerne etwas mit mir teilt, Zeit verbringt.
Geschieht dies nicht, kann ich gar nicht so viel dagegen machen, als dass meine Gefühle in mitleidenschaft gezogen werden.
Die Beziehung in schieflage gerät.
Also "nehme" , "behalte" ich doch keinen Partner, der von vornherein das nicht "erfüllt".
Weiß ich doch darum, dass die Gefühle, die Beziehung kippen.
Für mich betrachtet.
Ein anderer mag das anders empfinden.
Zitat von NurBen: Was genau tut sie denn, diese Männer von sich zu überzeugen?
Ich verstehe so viele Worte von dir nicht.
Entweder hat jemand Interesse mich und meine Welt kennen zu lernen oder nicht.
Entweder mag er mein Wesen, Ausstrahlung, Gedanken etc oder nicht.
Ich biete doch nichts im Vorfeld.
Andersherum genauso.
Ich bin interessiert und neugrieg auf mein Gegenüber.
Wenn beide offen füreinander sind, dann kommt ja das gegenseitig freudigstrahlende Lächeln füreinander von selbst.
Und erst dann "beweist" es sich doch, ob die Gefühle vertieft werfen können oder es doch nicht passt.
Zitat von KuddeI7591: wenn bei mir etwas nicht läuft, überlege ich generell IMMER erst, ob das nicht an mir selbst liegt -
Das empfinde ich ähnlich.
Dies ist jetzt auch nur mein Sichtfeld.
Ich sehe hier nichts von zu hohen Ansprüchen.
Ich würde mich fragen, warum bin ich vielleicht gerade selbst doch nicht offen dafür?
Was hindert mich in mir selbst?
Welche Gedankenmuster behindern mich?
Bin ich mittlerweile verzweifelt, verbittert?
Fühle ich mich gerade unwohl mit mir, gehemmt?
Woran kann das liegen?
Was kann ich für mich selbst tun.
Usw.
Friede, Freude, Schokokuchen.