Luana35
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Aber was ich finde:Die Affärendynamik hat wirklich sehr viele kranke Aspekte für jeden Beteiligten.
Die Geliebte? Lässt sich dauerhaft verleugnen, erträgt bei lebendigem Leib, wie der Am, der ihr die Liebe beteuert, nur ein halbes Stündchen Bettgymnastik für sie übrig hat. Nebenbei eine andere Frau hat, zu der er täglich zurückkehrt.
Der Affärenmann? Wechselt die Betten am Fließband, schwört der Geliebten Liebe oder sie sehr lieb zu haben, während er seiner Frau die Lüge verkauft beim Fußball zu sein, wobei er gerade S. mit der Geliebten hat.
Kauft Blumen für die Ehefrau und Pralinen für die Geliebte, im Zweifel im Plural, lügt die Ehefrau, die Kinder und auch die Geliebte dauerhaft an, lügt so viel, dass er am Ende zur Lüge wird, zu einer Person, die alles und nichts ist, die von Geliebter zur Frau hin und her wechselt, lügt und verheimlicht....
Die Ehefrau? Lebt oft trotz wiederholter Untreue liebesabhängig mir dem Mann weiter, fährt in den Urlaub nach der zehnten Affäre. Verzeiht, verdrängt, guckt weg, schöpft oft Verdacht, doch lässt sich beruhigen, obwohl sie etwas spürt. Präsentiert eine heile, tolle Familie. Bekocht und beputzt den betrügenden Mann.... oft über Jahre. In der Hoffnung es würde besser.
Nichts wird besser.
Erst, wenn alle Beteiligten zu sich finden, kann irgendwann irgendwie irgendwas besser werden.
Die Affärensituation halte ich mittlerweile für einen Ausdruck von drei Menschen, die sich selbst nicht wahrhaftig leben.[/quote]
Genau das bringt es auf den Punkt!
Ich bleibe dabei wenn eine Affäre über einen längeren Zeitraum stattfindet dann spielen alle drei Personen ein sehr gutes Schauspiel!
