Zitat von Kailii: Ich fände es interessant, wenn ein Mann schreiben würde, dass er von Bett zu Bett hüpft und reihenweise Hoffnung versprüht.
Wer sagt, dass jemand von Bett zu Bett hüpft? Ja es gehört dazu, wie eben jeder in einer festen Partnerschaft auch sich mal wieder an seinen Partner ran kuschelt.
Zitat von Casdarius: Persönlich würde ich eher an meinem Selbstwert arbeiten und zu mir finden.

Der ist gut. Weißt du, ich habe schon ein wenig an Lebenserfahrung hinter mir. Ich hatte eine Langzeit-Beziehung, die mir Selbstwert und Selbstbewusstsein genommen hat. Was nicht heißen mag, dass es jedem so wie mir gehen muss.
Seit ich dieses Leben führe, dass ich als Single ü50 mir das nehme, was ich will und mir das Leben so schön mache wie es irgendwie geht. Ich habe erst der Zeit nach der Trennung mein Selbstbewusstsein wiedererlangt und meinen Selbstwert erkannt und es macht so unendlich glücklich und strahlend.
Ich habe sehr Vieles im Leben geleistet wie z.B.: Mann versorgt, Kinder erzogen, Eigentum erarbeitet (zum Teil mit den eigenen Händen) und jetzt noch in einem Vollzeit-Job tätig.
Es ist meine Entscheidung, ob ich mich wieder in eine Beziehung verlagern möchte oder ob ich als unabhängiger Mensch mein Leben so lebe, wie ICH es möchte. Und NEIN ich möchte nur aufgrund meiner Entscheidung auf Nichts verzichten und es kann gehen, wenn man sich nur nicht verliebt.
Weißt du, ich habe mir in all den Ehejahren Eines mir selbst versprochen: Wenn du da mal raus kommst, verspreche ich dir ein wunderschönes Leben und JA ich habe es und ich möchte nie mehr mein altes Leben zurück.
Man kann nicht zu sich selbst finden, und auch nicht zur Antwort gelangen, was man möchte und nicht möchte, wenn man sich nicht selber aushalten kann, sondern ständig Bestätigung durch andere Menschen braucht, insbesondere Bettgeschichten. Das hat noch niemanden zu sich finden lassen.
Zitat:Also ich kenne zwei Kategorien. Einmal aus früheren Zeiten die jüngeren Betthüpfer und dann so ab etwa Mitte 40 noch mal, da beginnt es so in meinem Umfeld vorrangig bei Frauen, noch schnell alles mit zu nehmen, was geht, weil irgendwie weiß man ja doch nicht, ob man noch Marktwert hat, attraktiv und begehrenswert ist usw. Gerade nach den ersten Scheidung geht es dann rund. Ich hab gerade eine von diesen Frauen vor Augen und verbinde eine unglaublich nervöse, nie zur Ruhe kommende, sehr unsichere Frau, die sich über ihre Begehrtheit bei Männern definiert. Maximal unattraktiv für jeden Mann, der irgendwas ernsthaftes sucht. Man merkt das bei ihr binnen ganz weniger Sekunden. Kein Einzelfall.
Welch ein Schubladendenken! Alle in einen Topf zu werfen ist relativ einfältig. Wahrscheinlich gibt es die Betthüpfer und dann gibt es Jene, die ihr Leben so gestalten, dass es für sie schön ist. Egal ob in fester Partnerschaft, in langjähriger Ehe oder eben als Single, der auch körperliche Kontakte braucht. Und wo steht geschrieben, dass ich als Single darauf verzichten muss.
Du kennst anscheinend sehr viele psychisch labile Menschen. Möglicherweise zieht man das an, was man ausstrahlt. Ich weiß es nicht aber diese Beschreibung die du hier wiedergibst, ist schon fragwürdig.
Und noch was: zu diesen Studien von diesen ach so tollen Experten: mir sind die alle so was von egal. Jeder Mensch ist ein Individuum und ist einzigartig. Ich möchte nicht in die Schublade mit anderen gesteckt werden, die vielleicht im Weitesten Sinne Ähnlichkeiten aufweisen aber sicherlich keine Identifikation mit mir haben.