Zitat von HabsVerbockt:Bin m., geheiratet vor 22 J. weil ich meine Frau 1 Woche nach dem Zusammenkommen geschwängert habe. Verstehe ich aus heutiger Sicht nicht mehr.
Ich habe auch mal geheiratet - wenn auch nicht so überstürzt - und mich dann allerdings ein Jahrzehnt später wieder scheiden lassen. Auch wenn's also letztlich schiefging, so ist mir dennoch bewußt geblieben, warum ich mich
damals zur Eheschließung entschloss und was ich
mir seinerzeit davon erwartet hatte. Daß (m)eine völlig ungeeignete Partnerwahl eine Hauptwurzel unserer Eheproblematik war ist mir heute klar und könnte ich in eine Zeitmaschine einsteigen und nochmal zurückreisen an diesen Tag, so würde ich
nach heutigem Wissensstand dieselbe Entscheidung natürlich nicht nochmal treffen.
Geißeln tue ich mich allerdings nicht dafür: Mein Ex hätte genauso erkennen können, daß auch seine eigene Partnerwahl zu nichts führen würde. Ich hatte ihm nie etwas vorgemacht, was mein Wesen, meine Träume, meine Bedürfnisse betrifft.
Da waren wir also schon zwei...
Kommen wir also zu meiner ersten Frage an Dich:
Erinnerst Du noch, was Du
Dir von Deiner eigenen Eheschließung damals konkret erwartet hast seinerzeit?
Was sollte sie
Dir das ursprünglich mal bringen?
Zitat von HabsVerbockt:Ich hätte mit ihr 1 neues, glückliches Leben anfangen können, aber ich schaffte den Absprung nicht.
Was hast Du
Dir davon erwartet davon, Dich
nicht zu trennen?
Zitat von HabsVerbockt:Ich verstehe nicht, warum ich so spontan geheiratet habe, ohne meine Frau im Alltag kennengelernt zu haben, und warum ich wie paralysiert in meiner Situation verharre, anstatt zu handeln = Trennung.
Schon mal drüber nachgedacht, das mit einem Profi zu besprechen?