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208

Ich kann nicht abschließen

A
Zitat von 123456789:
Ich bin so unglücklich

Echt?

Wirklich was hast du denn erwartet?


Zitat von 123456789:
Noch während ich gar nicht wusste wie mir geschieht, schlug bei mir der Blitz ein: Vater befreundeter Kinder, vermeintlich Bilderbuchehe.


Zitat von 123456789:
rgendwann flogen zwischen uns so die Funken, dass sowohl seine als auch meine Kinder anfingen, Bemerkungen zu machen.


Zitat von 123456789:
Ich glaube auch, mir hat es mehr bedeutet als ihm.

Hast du denn gedacht, dass aus dem einseitigen Mist was Gesundes entstehen kann.

Mal abseits von Moral - ehrlich. Aber WAS hat du in der Konstellation erwartet? Stehst du auf blutige Nasen? Sie sei dir gegönnt.

Ich kann nicht fassen, wie du mit der anderen Frau umgehst. Gerade nach deiner Erfahrung. Pfui Deibel

#46


M
Zitat von 123456789:
Ich habe jetzt schon lange nicht mehr darüber geredet, aber es lässt und lässt mich nicht los. Vor gut 1 1/2 Jahren ging meine Ehe sehr plötzlich und unerwartet in die Brüche weil mein Mann sich in eine andere Frau verliebt hat. Noch während ich gar nicht wusste wie mir geschieht, schlug bei mir der Blitz ein: ...

Hi,

ich hab jetzt mal nur Deinen Eingangspost gelesen und nicht die Beiträge danach.

Dein Mann hat Dich ausgetauscht- nicht schön und da kannst Du nichts dafür.

Allerdings finde ich nicht, dass bei Dir "der Blitz eingeschlagen hat". Sowas ist kein Naturereignis, sondern Du hast Dich als erwachsene Frau und Mutter AKTIV entschieden mit einem verheirateten (!) Mann mit Kindern (!) als Mutter (!) anzubandeln.
Mich erstaunt immer wieder, mit welchen Paraphrasierungen (Natuerereignis Blitz) erwachsene Menschen total verantwortungsloses Verhalten vor sich selbst und anderen rechtfertigen wollen...

Was hast Du denn erwartet?

Es wird sowohl bei seiner Frau als auch bei seinen und Deinen Kindern massive Irritationen verursacht haben.
Was für ein Vorbild möchtest Du denn sein? Möchtest Du Deinen Kindern aktiv vorleben, dass eine Ehe und Familie für Dich einen Dreck wert sind, den man einfach aus einer Laune (Blitz) heraus zerstört?
Dass Du null Solidarität mit anderen Frauen (Ehefrau und Mutter) kennst und riskierst, sie im Team mit dem "Blitz" emotional zu zerstören?!

Ich finde Du solltest Dich nicht selbst bemitleiden, sondern mal Deine Werte überdenken.
Denn das Opfer hier bist nicht Du!
Und dass sie "nicht glücklich miteinander " scheinen?!? Wie zynisch ist das bitte? Erst verleitest Du zu emotionalem Fremdgehen und dann beobachtest Du heuchlerisch, dass die betrogene und der Betrüger nicht mehr glücklich scheinen?!? Ich finde das krank. Sorry für meine Deutlichkeit. Einfach nur krank.
Das heisst nämlich nicht dass er Dich liebt. Das heisst Du hast beigetragen hier eine Familie kaputt zu machen, mindestens emotional, und der erste Kollateralschaden werden die Kinder sein, die das alles spüren.

#47


A


Ich kann nicht abschließen

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DieSeherin
Zitat von merretich:
Mich erstaunt immer wieder, mit welchen Paraphrasierungen (Natuerereignis Blitz) erwachsene Menschen total verantwortungsloses Verhalten vor sich selbst und anderen rechtfertigen wollen...

so hat sie das doch auch gar nicht gesagt! der blitz hat bei ihr eingeschlagen und sie hat sich gnadenlos verliebt... das was dann von ihr "gemacht" worden ist, ist eine andere geschichte!

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M
Zitat von DieSeherin:
so hat sie das doch auch gar nicht gesagt! der blitz hat bei ihr eingeschlagen und sie hat sich gnadenlos verliebt... das was dann von ihr "gemacht" worden ist, ist eine andere geschichte!

Ja aber das Bild mit dem Blitz suggeriert, eine Machtlosigkeit gegenüber einer Naturgewalt.
Und das ist es nicht. Im Unterschied zu einem Kleinkind kann eine erwachsene Frau dann sehr wohl
entscheiden, wie sie mit dem Gefühl umgeht und was sie draus macht.
Man liest das ja öfter hier im Forum, dass " es einfach passiert ist", der "Blitz", das "Verliebtsein". Na und?
Wenn ich ein schickes Auto sehe, hätte ich es als vielleicht auch mal gerne. Trotzdem breche ich das Schloss nicht auf und nehm es mir einfach ungeachtet des Schadens für andere.
Ich denke hier halt einfach an die andere Frau und vor allem die Kinder von ihm und ihr.
DORT gehört der Fokus hin denn dort ist ein echter Schaden entstanden. Und die haben jetzt keine Wahl mehr. Da ist (natürlich auch unter Mithilfe des Mannes!) was zerstört worden.
Und ich finde es abartig jetzt heuchlerisch besorgt zu sein, weil "die beiden nicht mehr glücklich wirken".
Wie ein Brandstifter der am nächsten Tag die Opfer des Brandes bedauert, den er selbst gelegt hat, als habe "der Blitz" eingeschlagen und nicht er selbst aktiv das Feuer gelegt.
Ich finde einfach Verantwortung und Ehrlichkeit geht anders.
Und noch schlimmer finde ich, dass sie nach dem Betrug durch den Ehemann es eigentlich besser hätte wissen müssen. Statt selbst das nächste Opfer zu produzieren. Und sich dann selbst leid zu tun.
Muss die TE ja nicht ebenso sehen.
Ist aber meine Meinung.

#49


Solonli
Als ob man bei Emotionen immer so rational entscheiden könnte…ich finde es eher schwierig, da im Anschluss mit erhobenem Zeigefinger zu urteilen, zumal sie ja rechtzeitig die Reißleine zog.
Sie teilt hier ihre Gedanken und es ist völlig okay, differenziert drauf zu schauen, aber wie gesagt wenig hilfreich, die Moralkeule zu schwingen. Ich denke, sie ist sich darüber im Klaren, dass das alles semi gelaufen ist.

@te: ich denke, dass du auf dem richtigen Weg bist, es braucht halt wie immer alles Zeit. Bezgl. der Kids ist es zwar schade, aber auch da wird evtl die Zeit zeigen, dass sich die Situation entspannt.
Gefühle sind halt manchmal doof… 😏

x 2 #50


M
Zitat von Solonli:
Als ob man bei Emotionen immer so rational entscheiden könnte…ich finde es eher schwierig, da im Anschluss mit erhobenem Zeigefinger zu urteilen, zumal sie ja rechtzeitig die Reißleine zog. Sie teilt hier ihre Gedanken und es ist völlig okay, differenziert drauf zu schauen, aber wie gesagt wenig hilfreich, die ...

Och es war eine ganz klare rationale Entscheidung einem Mann der Kinder und Ehe hat, ein Angebot zu machen in der Hoffnung, dass er alles im Stich lässt, was auf ihn baut.

Hier geht auch nicht um Moral.

Es geht um die Übernahme von Verantwortung für das eigene Handeln und den Bezug auf die, denen es massiv geschadet hat. Es geht weder um Schuld noch Moral (das sind kirchliche Begriffe).
Es geht um Eigenverantwortung. Die man vielleicht besser nicht abstreifen sollte, indem man die Opferrolle einnimmt, um zu kaschieren, dass man selbst Opfer produziert hat (Ehefrau und Kinder), die zu keinem Zeitpunkt die Wahl hatten, rational zu entscheiden wie die TE. Für mich sind das Ausreden und Täter Opfer Umkehr.
Muss ja nicht jeder so sehen. Für mich ist es so. Was sie mit dieser Perspektive macht, ist Sache der TE.

#51


alleswirdbesser
Zitat von Solonli:
zumal sie ja rechtzeitig die Reißleine zog.

Wo liest du das?

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M
Zitat von alleswirdbesser:
Wo liest du das?

Sie hat erst nach seinem Korb die Reissleine gezogen - als es nichts mehr zu gewinnen gab- und ihm vorher ein eindeutiges Angebot gemacht in der Hoffnung dass er Frau und Kinder im Stich lässt...

x 3 #53


B
Zitat von 123456789:
flogen zwischen uns so die Funken, dass sowohl seine als auch meine Kinder anfingen, Bemerkungen zu machen.

Zitat von 123456789:
ich ihn per Nachricht habe wissen lassen, dass ich mich verliebt habe und mir mehr vorstellen könnte.

Die Kinder schon mittendrin, offensive Liebeserklärung, da ist es eher fünf nach 12, als davor.

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M
Zitat von Solonli:
Als ob man bei Emotionen immer so rational entscheiden könnte…ich finde es eher schwierig, da im Anschluss mit erhobenem Zeigefinger zu urteilen, zumal sie ja rechtzeitig die Reißleine zog. Sie teilt hier ihre Gedanken und es ist völlig okay, differenziert drauf zu schauen, aber wie gesagt wenig hilfreich, die ...

Gefühle sind nie das Problem. Sie sind wichtige und wertvolle Hinweisgeber, die ernst genommen und auch gefühlt gehören, finde ich.
Problematisch wird es wenn jemand nicht in der Lage ist Gefühle einzuordnen oder dort zu begrenzen wo sie anderen massiv schaden, sondern sie ungeachtet dessen ausagiert.

Ich vermute durch das "nicht verarbeiten" des Ausgetauscht werdens durch den eigenen Ehemann, hat das Gefühl die TE verleitet, sich ihre Macht jetzt wieder zu holen, indem sie an anderer Stelle die Rollen tauscht.
Sowas passiert ja sehr oft. Ich finde dennoch, ein erwachsener Mensch sollte in der Lage sein, seinen Schmerz zu fühlen statt ihn blind an den nächsten Unschuldigen weiter zu geben und dies vor sich selbst zu verharmlosen.
Und nochmal: die Kinder haben hier voll die Ar.. Sie lernen, dass sie auf Familie und Loyalität nicht bauen können. Sie lernen, dass man Erwachsenen nicht trauen kann weil sie sich nicht im Griff haben. Und sie lernen dass "lieben" gleichzusetzen ist mit jemanden zu verarschen. Dass "Liebe" zu unausgesprochenen Spannungen und Kontaktabbrüchen führt. Dass Liebe nicht eine Haltung ist, die sich darin zeigt, eben keinen Schaden sondern Gutes zu produzieren, sondern wie im Krieg einfach seine Interessen oder Bedürftigkeiten durchzusetzen ungeachtet der Gefühle anderer (unschuldiger) Beteiligter, die sich auf Loyalität verlassen haben. Und das finde ICH schlimm.

x 1 #55


@merretich

Das mit den Kindern verstehe ich nicht. Seine Kinder haben doch einen verantwortungsvollen Vater erlebt, der vor meinem Verhalten zurückschreckt

x 1 #56


Ema
Zitat von rudi333:
Aber Kindern ihren Vater nehmen und einer Frau ihren Mann, das wäre gegangen?

Ach, Rudi, sei doch nicht mal ganz so pathetisch.

Kein Mensch kann einer Frau ihren Mann, oder den Kindern ihren Partner "nehmen". Der Mann ist nämlich keine willenlose Puppe.
Wenn überhaupt, dann entscheidet er sich, seine Frau zu verlassen. Was immer noch nicht gleichtbedeutend damit ist, die Kinder ebenfalls zu verlassen.

Genauso, wie er sich selbst und aus freien Stücken entschieden hat, mit einer anderen Frau zu flirten und die Schmetterlinge zu genießen, bis es ihm zu eng wurde.
Auch dazu musste man ihn nicht zwingen und gewaltsam mit der Peitsche treiben, nehme ich mal stark an.

x 3 #57


M
Zitat von 123456789:
@merretich Das mit den Kindern verstehe ich nicht. Seine Kinder haben doch einen verantwortungsvollen Vater erlebt, der vor meinem Verhalten zurückschreckt

Das stimmt und das ist auch gut so!
Trotzdem wurde geschrieben dass die Kinder beider Parteien verunsichert wurden und mit reingezogen.
Und das finde ich einfach schlimm. Hätte er nicht verantwortungsvoll am Ende gehandelt und wäre auf das Angebot eingegangen, wäre der Schaden sicher noch grösser geworden. Trotzdem wurde seine Frau gedemütigt und verunsichert und die kinder haben untereinander eine Bindung aufgebaut die belastet ist und sind sicher verwirrt..wurde ja auch beschrieben.
Und auch die Ansicht, seine Frau würde sie "hassen". Meine Güte, soll sie sich freuen, dass jemand ihrem Mann ein klares Angebot für Ehebruch macht?! Meine Lebenserfahrung sagt mir einfach, dass so ein Chaos und Spannungen von Kindern adaptiert werden. Sie haben ja primär die Eltern als Vorbild.
Und wenn man da nicht für sich selbst Verantwortung übernimmt (nicht Schuld oder Moral), finde ich sollte es den Kindern zuliebe geschehen.

#58


M
Zitat von Ema:
Ach, Rudi, sei doch nicht mal ganz so pathetisch. Kein Mensch kann einer Frau ihren Mann, oder den Kindern ihren Partner "nehmen". Der Mann ist nämlich keine willenlose Puppe. Wenn überhaupt, dann entscheidet er sich, seine Frau zu verlassen. Was immer noch nicht gleichtbedeutend damit ist, die Kinder ...

Sicher hat der Mann den Kick für seinen Selbstwert mitgenommen und sich erst abgegrenzt, als es ihm "zu heiss" wurde oder ihm Verluste drohten. Auch nicht fein. Auch kein gutes Vorbild für die kInder. Sie lernen dass ein Familienvater für seinen Selbstwert und Kick ungeachtet der Gefühle der Mutter seine Kinder (!) mit einer anderen Frau herumspielt, bis es Konsequenzen zu haben droht. Aber immerhin ist er nicht aufs Ganze gegangen. Was ihm angeboten wurde. Ob er das aus Eigeninteresse oder schlechtem Gewissen gemacht hat weiss nur er.

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@merretich

Da hast Du aber etwas missverstanden. Ich war sofort ab meinem Geständnis bereit, die Treffen der Kinder so unzuswitchen, dass weder er und ich noch sie und ich Kontakt haben müssen. Das wird von ihr verweigert und er greift nicht ein. In dem Punkt stellt sie ihre Bedürfnisse (die ich gut nachvollziehen kann) über die der Kinder. Mir wäre null Kontakt grundsätzlich auch lieber gewesen, aber das ist den Kindern gegenüber nicht ok.

Und ja, Hass ist vielleicht ein zu großes Wort, aber ich wollte damit sagen, dass ich natürlich nachvollziehen kann, dass sie mich jetzt sch.... findet

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