Zitat von 123456789: Noch während ich gar nicht wusste wie mir geschieht, schlug bei mir der Blitz ein: Vater befreundeter Kinder, vermeintlich Bilderbuchehe.
Meist kann auch, wenn der Blitz eingeschlagen ist, das Feuer gelöscht werden.
Zitat von 123456789: Wir haben Nachrichten geschrieben und versucht, uns so oft wie möglich zu sehen (Playdates der Kinder).
Sind Eure Kinder denn noch so klein, dass sie eine Beaufsichtigung von 2 Elternteilen brauchen? Oder wie kann ich mir Eure Treffen bei Playdates erklären? Vielleicht wollte er auch nur ein wenig spielen?
Zitat von 123456789: Die Kinder waren zu diesem Zeitpunkt sehr gut befreundet und er mir sehr oft eine große Hilfe.
Schade, dass die Kinder drunter leiden müssen. Hast Du niemand anderen gehabt, der Dir helfen konnte (bei was auch immer)?
Zitat von 123456789: Mehr als einmal habe ich versucht, es in platonische Bahnen zu lenken, einfach nur um ihn nicht zu verlieren. Vergeblich. Ich konnte mir da nichts vormachen.
Na, dann sei doch bitte ehrlich zu Dir: Du wolltest keine platonische Beziehung. Du warst/bist verknallt und wolltest möglichst viel Zeit mit ihm verbringen. Verstehe ich - aber Du kannst nichts verlieren, was Du nicht „hast“.
Zitat von 123456789: Irgendwann flogen zwischen uns so die Funken, dass sowohl seine als auch meine Kinder anfingen, Bemerkungen zu machen.
Oha, das empfinde ich schon beim lesen als unangenehm. Keine Möglichkeit, den Funkenflug zu steuern?
Zitat von 123456789: Wir hatten wegen der Kinder nie die Möglichkeit, in Ruhe zu sprechen und irgendwann wollte ich so verzweifelt raus aus der Situation (ich hatte ein höllisch schlechtes Gewissen wegen seiner Frau), dass ich ihn per Nachricht habe wissen lassen, dass ich mich verliebt habe und mir mehr vorstellen könnte.
Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass in der heutigen Zeit mit ihren vielfältigen Kommunikationsmitteln es keine Möglichkeit gab, ohne die Kinder miteinander zu sprechen. Und nein - Du wolltest nicht raus aus der Situation, sondern sie offensiv - und am liebsten zu Deinen Gunsten - klären. Find ich grundsätzlich erst einmal gut, auch wenn das Ergebnis für Dich nicht positiv ist.
Zitat von 123456789: Ich hatte zu dem Zeitpunkt geahnt, dass er das seiner Frau aus schlechtem Gewissen erzählen wird und so kam es dann auch.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war nie mehr zwischen Euch als flirty Verhalten

Es spricht für ihn, dass er seiner Frau davon erzählt hat; warum er das nur aus schlechtem Gewissen gemacht haben sollte, erschließt sich mir nicht. Auch nicht, warum Du ihm klare Avancen gemacht hast in dem Wissen, er erzählt es seiner Frau. Was hast Du Dir davon erhofft?
Zitat von 123456789: Gleichzeitig hatte ich mir von ihm ein klares Statement erhofft. Um Ruhe zu finden, gerne auch einen klaren Korb.
Du hast ihm den Ball auf den Elfmeterpunkt gelegt und er wollte nicht schießen. Das ist ein klares Statement.
Zitat von 123456789: Die Kinder sehen sich seitdem leider fast gar nicht mehr (das tut mir für meine beiden, die ohnehin schon viel erlebt haben in den letzten 1 1/2 Jahren, unheimlich leid) Anfragen dahingehend liest sie nicht einmal. Wenn die Kinder selbstständig etwas ausmachen wollen, findet sie Ausreden, weshalb es nicht geht.
Die Kinder sind halt - auch von Dir in Kauf genommene - Kollateralschäden. Ich kann nachvollziehen, dass seine Frau nach Deinem Geständnis/Anbaggerversuch den Kontakt auch zu Deinen Kindern minimieren möchte.
Zitat von 123456789: Mit dem Hass seiner Frau komme ich noch einigermaßen klar, aber er und ich können gar nicht miteinander umgehen. Können uns nicht ins Gesicht sehen, gehen uns aus dem Weg, wo es nur geht. Außerdem machen die beiden alles andere als den Eindruck eines glücklichen Paares. Das ist schwer mitanzusehen.
Wieso sollte sie Dich hassen? Dass sie Dich nicht mehr sonderlich leiden kann ist doch wohl ziemlich klar? Der Eindruck, den Du von ihnen als Paar hast, kann Dich durchaus täuschen und auch ein wenig Wunschdenken sein. Immerhin ist er da und nicht bei Dir.
Zitat von 123456789: Es fühlt sich nach allem an, aber nicht nach einer abgeschlossenen Geschichte.
Für mich liest sich das alles nach einer noch nicht einmal begonnenen Geschichte.
Zitat von 123456789: Mein Verstand sieht ja, er bleibt bei ihr.
Ja.
Zitat von 123456789: Außerdem erkenne ich auch, dass er mir gegenüber feige war.
Weil…? Er Eure Verbindung vielleicht völlig anders wahrgenommen hat als Du? Ich empfinde ihn nicht als feige, sondern als ziemlich klar. Er hat seiner Frau davon erzählt und sich konsequent rausgezogen und ja - vielleicht hätte er Dir noch mal deutlich sagen können, dass es nichts wird mit Euch. Doch ein bißchen feige

Zitat von 123456789: Und trotzdem: Das Herz will was das Herz will.
Hmm. Bedeutet das, dass Du Deinem (Ex)Mann jetzt total nachsichtig und verständnisvoll gegenüber bist, obwohl er Dich wegen einer anderen Frau verlassen hat? Weil das Herz eben will, was es will?
Zitat von 123456789: Ich bin so unglücklich
Das glaube ich Dir und es tut mir wirklich sehr leid!

Du warst sehr verletzt und dann kam ER, von dem Du dachtest, dass er Dich heilen kann. Aber möglicherweise hast Du viel mehr in allem gesehen als er.